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Der Weinkulturweg in Marling

Marling und der Wein – ein unzertrennliches Paar
Alte Arbeitsgeräte am Weinkulturweg
Der Reber, ein sichelförmiges Rebmesser
  • Höhenunterschied:
    • ca: 110 m
  • Gehzeit: 1:30 Stunden
  • Beste Zeit: Frühjahr bis Winter

Anfahrt: Mit dem Bus, dem Zug oder dem Auto nach Marling, Parkmöglichkeiten im Dorfzentrum.

Länge: 4,9 km

Wegverlauf: Vom Dorfplatz in Marling (365 m) gehen wir über die Franz-Innerhofer-Straße nordwärts bis zum Oberwirt, wenden uns dort nach links und erreichen auf der Anselm-Pattis-Straße den Alten Pfarrwidum und die Privatbrennerei Unterthurner. Am Cafè Restaurant Gerta wenden wir uns rechts in die Mitterterzer Straße. Auf dieser kommen wir vorbei an den Weingütern Popphof und Pardellerhof sowie an einem neuen Bildstock. Oberhalb der Schickenburg gehen wir weiter bis zum Urhof Siniger, bei dem links der Bruggerweg abzweigt. Diesem
Feldweg folgen wir hinunter bis zur Bauernbrennerei Lahnerhof und weiter bis zur Lebenberger Straße. Wir wenden uns nach links und erreichen den Goidnerhof und die Kellerei Meran Burggräfler. Hier wenden wir uns wieder nach links und gelangen über die Kellerei- und die Hauptstraße, vorbei an der Grundschule, zurück zum Dorfplatz.

Orientierung: Der Rundweg ist mit einem eigenen Schild gekenngezeichnet.

Beste Zeit: Der Rundweg kann zu jeder Jahreszeit begangen werden; nur ein kurzes, absteigendes Stück führt über einen Feldweg.

Besonderheiten: Der vor gut einem Jahr errichtete Weinkulturweg führt entlang wenig befahrener Dorfstraßen und vorbei an zahlreichen Weinhöfen und an der Kellerei­genossen­schaft Meran Burggräfler in einem weiten Bogen wieder ins Dorf zurück. Entlang des Weges gibt es 18 Stelen mit von Sebastian Marseiler verfassten Texten, die Aufschluss geben über die Weingeschichte und die Weinkultur. Die Form der Weinstelen ist einer Fassdaube entnommen, die seitliche, rote Farbe symbolisiert die Bemalung des Fasses und die Patina des Eisens ist jener einer reifen Traube nachempfunden. Überlebensgroße Gegenstände aus dem Weinbau säumen den Weg: ein Reber, ein Moster und am Dorfplatz die Pazeide, ein uraltes Wein- und Messgefäß.

Der Rundweg bietet neben den interessanten Informationen rund um den Wein auch Ausblicke ins Etschtal, auf den Talkessel von Meran und auf die umliegenden Berge.

Ein Artikel aus der Rubrik Wandern in Südtirol  von Margareth Bernard (mb)

Sie finden diesen Artikel im Meraner Stadtanzeiger 22/2017 und können die Ausgabe hier als PDF downloaden