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Editorial 12/2017

Tüchtige Menschen verdienen unsere Anerkennung und Wertschätzung. Sie tragen ganz maßgeblich zu unserem Wohlstand bei und sorgen weit über die Grenzen unseres Landes hinaus für Ansehen und Erfolg. Deshalb ist es uns immer wieder ein Anliegen, das Können und die Leistung dieser Tüftler und Pioniere vorzustellen. Eva Pföstl hat sich im Vorzeigeunternehmen „Tanzer Maschinenbau“ in Lana umgesehen, das sich weltweit einen ausgezeichneten Ruf als Spezialist für Industrie- und Produktionsautomatisierung erarbeitet hat. Peter Tanzer ist es gelungen, seinen Handwerksbetrieb durch konsequente Innovationsarbeit zum Industrieunternehmen auszubauen.

Während einige Menschen neue Ideen entwickeln, basteln andere an neuen Wörtern, vor allem in der Werbung, wenn es darum geht, die Aussage zu verstärken. Dann verwenden findige Werbefachleute Kofferwörter. Auch ein neuer Begriff? Mitnichten. Dabei werden zwei Wörter ineinander verschachtelt und das durch die Wortkreuzung entstandene neue Wort nennt man „Kofferwort“. Neugierig geworden? Jein? Wenn ja, dann gönnen Sie sich die Lektüre der Rubrik „Aufgelesen“ von Luis Fuchs, schmunzelndes Staunen ist dabei garantiert.

Manchen Menschen bleibt das Schmunzeln oder das Lachen im Halse stecken, sie können sich an nichts erfreuen und sind unglücklich. Oft ist dieses Unglück hausgemacht, weil unsere Erwartungen an uns und unser Umfeld zu hoch sind und wir dauernd darum bemüht sind, von den Mitmenschen jene Anerkennung für unser Bemühen zu bekommen, die wir uns selbst nicht zugestehen. Und genau da liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben: Wir müssen uns selbst lieben und wertschätzen – zugegeben, ein nicht leichtes Unterfangen. Die Psychologin Dagmar Pavan rät in ihrem Beitrag dazu, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn wir ein Problem nicht lösen können.

Eine immer größer werdende Zahl an alten Menschen stellt die Gesellschaft vor die großen Herausforderungen, einerseits das Alter als Teil des Lebens anzunehmen und andererseits alten Menschen in Würde zu begegnen und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang bietet die Privatklinik Martinsbrunn demnächst ein Impuls-Referat an zum Thema „Liebe das Alter!“ In einem Interview mit Mag. Gerhard Lipp erfahren Sie die inhaltlichen Schwerpunkte der Veranstaltung.

Die Stadt Meran hat in den vergangenen Jahrzehnten einen besonderen Schwerpunkt auf die Kultur gelegt und sich als Kulturstadt positioniert. Dass Kultur eine Strahlkraft in und für Meran entfaltet, die weit über Südtirol hinausgeht, bezeugt auch der Landesrat für Bildung und Kultur, Philipp Achammer, in einem Interview, das Eva Pföstl mit ihm geführt hat. Dabei stellte er sich auch der Frage nach der zukünftigen Stadtentwicklung im Bereich Bildung, Kultur und Integration.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, dass es Ihnen gelingen möge, Ihren eigenen Wert zu erkennen, Ihr Leben bewusster zu leben und die Verantwortung für Ihr Glück selbst zu übernehmen.

 

Ein Artikel aus der Rubrik Editorial  von Margareth Bernard (mb)