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Editorial 22/2017

Deutschland war in diesen Tagen das Zentrum der Weltklimapolitik: Bei der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn tauschten sich Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt über den Klimawandel, den Klimaschutz und die Umsetzung des Pariser Abkommens aus. Der Klimawandel ist wissenschaftlich bewiesen und die Konsequenzen sind bereits heute, auch in Südtirol, deutlich zu spüren. Jeder Euro, den wir jetzt für Klimaschutz ausgeben, zahlt sich in sauberer Luft, in Gesundheit und in neuen wirtschaftlichen und sozialen Chancen für die Zukunft unserer Länder aus. Wir können – nein, wir müssen eine Welt organisieren, in der unsere Kinder und Enkel ein gutes Leben führen können. Recycling ist nach wie vor ein wichtiges Thema beim Klimaschutz. Durch das Recycling von Rohstoffen wird neben den Rohstoffen selbst auch Energie eingespart. Südtirolweit entstehen jedes Jahr 1 Mio. Tonnen Bauschutt, welcher zu 90 % verarbeitet wird, aber nur ein Teil davon findet eine angemessene Wiederverwendung. Deshalb müssen neue, innovative, ökologisch vertretbare Lösungen gesucht und angewendet werden. Darauf hat sich das Meraner Traditionsunternehmen Erdbau – dem wir die Titelgeschichte dieser Ausgabe widmen – spezialisiert.

Auch im Interview, das Philipp Rossi mit Stefan Raffeiner geführt hat, geht es um Innovation. Der junge Meraner hat bereits während seiner Schulzeit am Realgymnasium damit begonnen, ein digitales Klassenregister auszuarbeiten. Mittlerweile verwenden 35 Schulen Raffeiners Programm – Tendenz steigend! Gute Lektüre.

Ein Artikel aus der Rubrik Editorial  von Eva Pföstl (ep)

Sie finden diesen Artikel im Meraner Stadtanzeiger 22/2017 und können die Ausgabe hier als PDF downloaden