„Nomen est omen“
Im Herbst 2020 von Dr. Franz Summerer
Sternschnuppen sind mit freiem Auge sichtbar. Unsichtbar dagegen sind die Abertausenden von kleinen Planeten, die Asteroiden, die entweder nach Gottheiten (Eris, griech. Göttin der Zwietracht), mit Eigennamen (Agnes), zu Ehren von Persönlichkeiten (Franzkaiser) oder mit Phantasienamen (Rumpelstilz) und weiteren Bezeichnungen (Tirol) benannt und mit Nummern katalogisiert sind. Sie stehen, so absurd es klingen mag, nachweislich in einem sinnhaften Zusammenhang mit konkreten Ereignissen.
Die außerirdische Intelligenz scheint sich für Namen und Wörter und deren Sinn zu interessieren und sie assoziiert ähnlich Klingendes, selbst wenn es ein wenig anders geschrieben ist. Dem als unsinkbar geltenden Riesenschiff Titanic erging es ebenso wie den griechischen Titanen, die an der Eroberung des Olymps scheiterten und in die finstere Tiefe stürzten. Dergleichen Entsprechungen gibt es unzählige.
Nun, auf die gegenwärtige Coronavirus-Pandemie reimt sich passend der lautähnliche Asteroid Koronis (Katalog-Nr. 158), zusammen mit Virtus (Nr. 494 - lat. die Lebenskraft, befallen vom Virus). Selbst Wuhan (Nr. 3206) zirkuliert seit 1980 im All, und er twitterte im Covid-19-Horoskop vom 25.12.2019 mit dem Planeten Merkur im Sternzeichen Schütze, was sinngemäß der Reise des Virus um die Welt entspräche. Laut einigen Astrologen sind diese unscheinbaren Himmelskörper zum Zeitpunkt der Erstinfektion von Orten und Personen besonders aufgefallen, u.a. beim chinesischen Arzt Li Wenliang.