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Sie sehen hier die Meran betreffenden Veröffentlichungen verschiedener Online-Medien auf einer Seite zusammengefasst.

Meran News: Mi, 10. August

Gestern Nachmittag wurde die erste von der Meraner Stadtregierung veranstaltete Gesprächsrunde mit den Komitees, die ihre Bedenken gegen den Bau der Garage in der Kaverne geäußert hatten, abgeschlossen. Dal Medico: "Treffen fanden im Zeichen der Transparenz und Klarheit statt".

Am Montag empfing Bürgermeister Dario Dal Medico im Rathaus zunächst eine Delegation von Anwohner*innen in unmittelbarer Nähe des geplanten Fußgängerausgangs in der oberen Laubengasse (zwischen dem Juweliergeschäft Zöhrer und dem Schreibwarengeschäft Tyrolia) und anschließend die Vertreter*innen des Komitees “SOS-Kavernengarage". Gestern Nachmittag waren die Geschäftsinhaber*innen und Immobilienbesitzer *innen an der Reihe, die von den beiden anderen Fußgänger*ausgängen betreffen sind. Diese sind auf dem Pfarrplatz (anstelle der derzeitigen öffentlichen Toiletten) bzw. in der Galileistraße (zwischen dem Restaurant Sissi und dem Zugang zur Talstation des Sessellifts nach Tirol) vorgesehen.

"Im Zeichen der Transparenz und Klarheit haben wir den Bürger*innen, die unserer Einladung gefolgt sind, den aktuellen Stand des Vorhabens erläutert. Wir haben dieses Projekt als Mitgift von der früheren Verwaltung erhalten und es gilt nun die damit einhergegangenen rechtlichen Verpflichtungen einzuhalten”, sagte Bürgermeister Dario Dal Medico heute auf einer Pressekonferenz.

"Ingenieur Manfred Ebner und Ingenieur Aribo Gretzer, die für das Projekt der Kavernengarage verantwortlich zeichnen, erklärten im Hinblick auf die Befürchtung möglicher Schäden an den unmittelbar an die Kavernenbaustelle angrenzenden Gebäuden durch Ausgrabungen und Explosionen, dass die beauftragten Bauunternehmen ein Höchstmaß an Vorsicht walten lassen und ebenso strenge Sicherheitsvorkehrungen zur Überwachung des Fortgangs der Arbeiten treffen werden. Die in der Baustelle nahegelegenen Gebäude werden nämlich an ein Netz von Sensoren angeschlossen, die eine ständige Überwachung der Situation ermöglichen, um das Ausmaß der Erschütterungen zu verifizieren. Diese Überwachung wurde bisher auch bei den Tunnelbauarbeiten erfolgreich durchgeführt: Die Erschütterungen blieben stets unter den in den einschlägigen Vorschriften festgelegten Grenzwerten, so dass keine Schäden aufgetreten sind".

Im Laufe unserer Gespräche und Diskussionen", fügte Dal Medico hinzu, "haben wir immer wieder betont, dass die Arbeiten für den Bau der Tiefgarage strengen technisch-betrieblichen Anforderungen Rechnung tragen müssen, von denen in keiner Weise abgewichen werden kann: Die Arbeiten müssen in zeitlicher Abstimmung mit dem Fortschritt der Arbeiten für den Bau des zweiten Loses der Nord-West-Umfahrung durchgeführt und unbedingt vor dem Abschluss der Tunnelarbeiten beendet werden. Es ist unzumutbar, den Aushub der Garage fortzusetzen, während das zweite Los der Umgehungsstraße bereits für den Verkehr freigegeben ist. Um diesen Zeitrahmen einhalten zu können, muss die Baustelle der Tiefgarage folglich in einem hohen Tempo und somit auch nachts betrieben werden."

"Wir werden gemeinsam mit der Gesellschaft Meran Centrum Parking und den Baufirmen alles tun, um die Bedürfnisse aller betroffenen Parteien bestmöglich zu erfüllen und die Unannehmlichkeiten in Grenzen zu halten", versicherte Bürgermeister Dal Medico.

Meran News: Mi, 10. August

Es stehen insgesamt zweiundzwanzig Plätze zur Verfügung. Zurzeit sind nur fünf Kinder aus Meran eingeschrieben, vier aus Partschins und drei aus Algund.

Die Stadtgemeinde Meran hat die mit den Gemeinden Partschins und Algund bereits getroffene Vereinbarung zur Führung des Waldkindergartens „Birkenwald“ in Partschins für das Schuljahr 2022-2023 verlängert. Dies wurde heute auf einer Pressekonferenz von Stadträtin Emanuela Albieri bestätigt. 

„In dieser Einrichtung, die eine Sektion des Partschinser Kindergartens ist, stehen insgesamt zweiundzwanzig Plätze zur Verfügung. Derzeit sind zwölf Kinder eingeschrieben, fünf davon aus Meran", hob Albieri hervor. Der Kindergarten „Birkenwald“, der 2016 als Pilotprojekt in Betrieb genommen wurde, ist ein Ort für ganzheitliches Lernen mit einem von der Natur gestalteten Erlebnisraum. 

Das Gelände des Kindergartens umfasst eine Holzhütte und eine von Sträuchern und Laubbäumen umgebene Wiese, durch welche auch ein Bach fließt. Das Projekt wird auch vom Landesforstinspektorat unterstützt.

Für Informationen und Anmeldungen können sich Interessierte an den Kindergartensprengel wenden (Sandplatz Nr. 10/5, 39012 Meran, Tel. +39 0473 252251, E-Mail: [email protected]).

Meran News: Mi, 10. August

Nach Abschluss des entsprechenden Auswahlverfahrens wurde Elisa Clementi zur Leiterin der Stabstelle Kabinett und Öffentlichkeitsarbeit ernannt. Bei der heutigen Pressekonferenz des Ausschusses stellte Bürgermeister Dario Dal Medico die neue Führungskraft vor. Diese hat bereits am Montag, 8. August ihren Dienst angetreten.

Die Meranerin Elisa Clementi, 37, diplomierte Sprachmittlerin für Wirtschaft und Tourismus, ist die neue Leiterin der Stabstelle Kabinett und Öffentlichkeitsarbeit. Clementi verfügt über eine langjährige, auch im Ausland erworbene Erfahrung als Event-Managerin und Managementassistentin. Ihre Beauftragung als neue Kabinettsleiterin erfolgt mit Wirkung zum 8. August und ist an die Amtsperiode des Bürgermeisters Dario Dal Medico gekoppelt.

"Im Zuge des Auswahlverfahrens", so Bürgermeister Dal Medico, "haben sich drei Kandidat*innen, darunter Elisa Clementi, durch ihre beruflichen Fähigkeiten und ihren aussagekräftigen Lebenslauf ausgezeichnet. Alle drei wurden zu einem ausführlichen Gespräch mit mir eingeladen. Da die Stelle als Leiterin der Stabstelle Kabinett und Öffentlichkeitsarbeit ein starkes Vertrauensverhältnis zum Bürgermeister voraussetzt, fiel meine Wahl auf Frau Dr. Clementi. Ich bin mir sicher, dass sie einen wichtigen Beitrag auch zur Unterstützung der anderen Organisationseinheiten der Stadtverwaltung leisten wird."

stol.it RSS Feed: Mi, 10. August

In 7 Tagen entscheiden die SVP-Ortsgruppen, wer sie in Rom vertreten soll. 2 Bewerber sind neu im Rennen: Martin Ganner fordert im Senatswahlkreis Meran/Vinschgau Julia Unterberger heraus, Lorenz Ebner tritt im Kammerwahlkreis Süd gegen Manfred Schullian an. Beide sind Anwälte, haben im Gegensatz zu den amtierenden Parlamentariern jahrelang ehrenamtliche Parteiarbeit geleistet und rechnen sich durchaus Chancen aus.

Martin Ganner war Burggräfler SVP-Bezirksobmann und Ortsobmann von Meran/Obermais. Der 61-jährige Anwalt ist Vater von 5 Kindern, in der Freizeit Jäger und übt Bergsportarten aus. Die Aufgabe der Südtiroler Parlamentarier sieht er in Verteidigung und Ausbau der Autonomie und in zweiter Linie in italienischer Tagespolitik. „Angesichts des ungewissen Ausganges der Wahl sollte sich die SVP blockfrei und neutral verhalten. Wir müssen nach der Wahl imstande sein, mit jeder Mehrheit in Rom zu sprechen, auch wenn dies uns noch so viel Überwindung kosten sollte“, so Ganner.Nominiert wurde er vom Bezirkslandwirtschaftsausschuss. „Aufgrund meines Berufs als Anwalt kenne ich aber alle Sorgen der Bürger und lasse mich nicht in die rein landwirtschaftliche Ecke drängen“, so Ganner, der seit Jahrzehnten im Nebenerwerb als landwirtschaftlicher Unternehmer tätig ist und um die Nöte der Bergbauern weiß.44 Jahre jung, Vater von 2 Töchtern und aus Eppan ist hingegen Lorenz Ebner. Seit 2016 ist er Ortsobmann von St. Michael/Eppan, seit 2020 Fraktionssprecher der SVP im Eppaner Gemeinderat, seit 2021 SVP-Koordinierungsobmann Eppan. Als junger Anwalt war Ebner im Rechtsamt der gemischten Fraktion der Abgeordnetenkammer tätig und will jetzt nach Rom. „Als Familien- und Vereinsmensch liegen mir Gemeinschaft und Tradition am Herzen“, so Ebner. Er wurde von den Ortsgruppen ins Rennen geschickt und diesen fühlt er sich verpflichtet. Für diese möchte er auch nach der Wahl „verlässlicher Ansprechpartner“ sein – auch ein Seitenhieb auf Schullian, der bei Parteisitzungen zumeist fehlt.

stol.it RSS Feed: Di, 09. August

Beim Einfahren in den Kreisverkehr verrutschte die Ladung im Inneren des Lkw: Unzählige Kisten Mineralwasser kippten auf die Straße. Die Marlingerbrücke wurde kurzzeitig von der Stadtpolizei wegen der Aufräumarbeiten gesperrt. Nach rund einer Stunde konnten die Feuerwehren von Meran und Marling den Einsatz beenden.

Meran News: Di, 09. August

Heute trafen sich die Mitglieder der Stadtregierung im Sitzungssaal des Gemeinderates mit den Beamt*innen der von Oberstleutnant Alessandro De Paoli geleiteten Ortspolizei.

Wie bereits berichtet wurden kürzlich Alessandro De Paoli zum Kommandanten und Riccardo Raffeiner zum Vizekommandanten der Ortspolizei Meran/Burggrafenamt ernannt. Der Gemeindeausschuss nahm diesen Wechsel an der Spitze der örtlichen Polizei zum Anlass, um sich heute im Ratssaal mit dem gesamten Personal des Ortspolizeikorps zu treffen. Die Sitzung bat die Gelegenheit, sich gegenseitig kennen zu lernen und die Zuständigkeiten der jeweiligen Referent*innen im Detail zu erläutern. Bürgermeister Dario Dal Medico bedankte sich bei den Beamt*innen für ihr tägliches Engagement bei der Ausführung ihrer umfangreichen Aufgaben.

Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Mo, 08. August

Bozen – Heute hat sich die Meraner Stadtregierung mit Vertretern des Komitees “SOS-Kavernengarage” und Anwohnern getroffen, die in unmittelbarer Nähe der drei Fußgängerausgänge des Parkhauses wohnen. Diese sind, wie berichtet, jeweils in der Galileistraße (neben dem Restaurant Sissi), in den oberen Berglauben (neben dem Papiergeschäfte Tyrolia) und auf dem Pfarrplatz vorgesehen. Die Besprechungen werden morgen […]

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Meran News: Mo, 08. August

Heute hat sich die Stadtregierung mit Vertreter*innen des Komitees "SOS-Kavernengarage" und Anwohner*innen getroffen, die in unmittelbarer Nähe der drei Fußgängerausgänge des Parkhauses wohnen. Diese sind wie berichtet jeweils in der Galileistraße (neben dem Restaurant Sissi), in den oberen Berglauben (neben dem Papiergeschäft Tyrolia) und auf dem Pfarrplatz vorgesehen. Die Besprechungen werden morgen fortgesetzt.

"Wir wollen in erster Linie die Gründe und Bedenken des Komitees und der Anrainer*innen anhören", so Bürgermeister Dario Dal Medico. "Mit Hilfe der anwesenden Techniker und Planer sollen die Zweifel über die Vorgehensweise bei den Arbeiten und deren zeitlichen Ablauf ausgeräumt werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sollen dabei auch Lösungen ausgelotet werden, um Unannehmlichkeiten, die eine Baustelle dieser Größe unweigerlich mit sich bringt, so weit wie möglich in Grenzen zu halten."

"Ich möchte nicht auf die gesamte komplexe Geschichte des Projekts im Detail eingehen", stellte Bürgermeister Dal Medico klar. 

„Eines gilt es aber jetzt klarzustellen. Über 30 Jahre sind vergangen seit der Veröffentlichung des Grazer Verkehrsplans von 1990, der die Idee einer Parkgarage unter dem Küchelberg ins Leben gerufen hat. Inzwischen gab es zu diesem Vorhaben auch eine Eurac-Studie (2003). Auch im städtischen Verkehrsplan von 2007 wurde die Möglichkeit einer Kavernengarage in Betracht gezogen. Im Januar 2012 stellte der Ingenieur Franco Fietta der damaligen Stadtregierung den ersten Entwurf einer Machbarkeitsstudie für die Errichtung der Parkgarage vor. Während der kommissarischen Verwaltung wurde am 22. April 2021 der Konzessionsvertrag unterzeichnet, mit dem die Stadt Meran die Projektgesellschaft Meran Centrum Parking AG mit der Planung, dem Bau, dem Betrieb und der Instandhaltung der Tiefgarage unter dem Küchelberg betraut hat."

"In all diesen 32 Jahren gab es unzählige politische Erklärungen, Diskussionen mit den Interessengruppen, Beschlüsse der vorherigen Stadtregierungen und Gemeinderatsgremien. Es wurden Informationsbroschüren (siehe Anhang) veröffentlicht, Rahmenvereinbarungen und Verträge unterschrieben, ohne dass die Bevölkerung meines Erachtens ausreichend aufgeklärt worden wäre, welche technischen Auswirkungen das Projekt mit sich gebracht hätte:

- Es ist unbedingt erforderlich, dass die Arbeiten für den Bau der Tiefgarage in zeitlicher Abstimmung mit dem Fortschritt der Arbeiten zum Bau des zweiten Loses der Nordwestumfahrung beginnen und durchgeführt werden;

- Die Arbeiten für den Bau des Parkhauses müssen vor dem Abschluss der Arbeiten am Tunnel beendet werden, da es unzumutbar, den Aushub der Kavernengarage fortzusetzen, während der zweite Abschnitt der Umfahrung bereits für den Verkehr freigegeben ist;

- Um diesen Zeitrahmen einhalten zu können, muss die Baustelle der Tiefgarage auf Hochtouren laufen."

"Heute sind wir als Stadtverwaltung verpflichtet, die vertraglichen Auflagen, die wir von der vorherigen Stadtregierung als Mitgift erhalten haben, einzuhalten und die Ausführung der Arbeiten zu ermöglichen. Wir werden uns im Rahmen der uns eingeräumten Möglichkeiten und in Absprache mit den zuständigen Technikern, den Konzessionsinhabern und den Anwohner*innen bemühen, die Interessen der verschiedenen Parteien in Einklang zu bringen", so der Bürgermeister abschließend.

An den heutigen Besprechungen nahmen in Vertretung der Meraner Stadtverwaltung auch Generalsekretärin Lucia Attinà, Kabinettsleiterin Elisa Clementi, Architekt Wolfram Haymo Pardatscher, Leiter der Abteilung Bauwesen und technische Dienste, sowie Angela Musillo vom Vermögensamt teil. 

Mit dabei waren auch Georg Oberrauch, Präsident der Meran Centrum Parking AG, Rechtsanwalt Karl Zeller sowie Ingenieur Manfred Ebner und Ingenieur Aribo Gretzer, die für das Projekt verantwortlich zeichnen.

Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Mo, 08. August

Marling/Berlin – AfD-Chefin Alice Weidel urlaubt aktuell in Marling bei Meran in Südtirol. Für das ZDF-Sommergespräch hat sie die erholsame Pause von der parlamentarischen Arbeit kurzzeitig unterbrochen und sich mit der ZDF-Reporterin für ein 20-minütiges Interview getroffen. Dabei hat Weidel ihre Nähe zu der Südtiroler Partei “Die Freiheitlichen” unterstrichen (ab Minute eins im Video). Es […]

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Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: So, 07. August

Wanne-Eickel/Murnau – Auf den Filz- und Eternit-Bahnen in Wanne-Eickel in Nordrheinwestfalen (Deutschland) gibt es eine Premiere. Zum ersten Mal wird im Ruhrgebiet von Mittwoch bis Samstag eine Minigolf-WM der Senioren (Über 45 Jahre) ausgetragen. Mit dabei sind auch drei Südtiroler: Roland Brunello und Alexander Lang aus Algund sowie Dieter Kaufmann aus Seis. Dagmar Hirschmann vom […]

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stol.it RSS Feed: So, 07. August

Hitze, Unwetter, Trockenheit, Schädlinge: 2022 ist ein Sommer der Extreme. Ist so etwas in Zukunft „ganz normal“ oder wird es noch schlimmer? Der Meraner Georg Kaser zählt zu den einflussreichsten Klimaforschern der Welt. Im Interview mit s+ erklärt er, welche Probleme der Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten in Südtirol mit sich bringen wird und was man schnellstmöglich tun sollte, bevor es zu spät ist.

Viele Südtiroler hatten unter der diesjährigen Sommer-Hitzewelle richtig zu leiden: Werden die Sommer im Laufe der nächsten Jahrzehnte noch heißer werden?Georg Kaser: Ja, mit Sicherheit. Aber das heißt nicht, dass gleich jeder Sommer extreme Temperaturen mit sich bringt: Das hängt ganz davon ab, wie wir Menschen uns die nächsten 5 bis 10 Jahre verhalten werden. In Südtirol müsste man fortlaufend Anpassungsstrategien entwickeln – dafür dürften aber keine großen Mühen und Kosten gescheut werden. Aber falls wir gar nichts unternehmen, dann wird es sehr dramatisch: Dann wird die Krise zu einer Katastrophe werden.Wenn der Klimawandel weiterhin so voranschreitet, wie er es aktuell tut: Wie wird es in Südtirol in ein paar Jahrzehnten aussehen? Welche Veränderungen werden dann schon deutlich zu sehen und zu spüren sein?Kaser: Wenn der Klimawandel weiterhin so voranschreitet, dann wird das 2-Grad-Ziel (Ziel der internationalen Klimapolitik, die globale Erwärmung auf weniger als 2 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen – Anm. d. Red.) schon innerhalb der nächsten Jahrzehnte verfehlt werden. Die Hitzewellen werden sich dann auch bei uns anhäufen und intensivieren: Temperaturen von über 40-Grad werden dann keine Seltenheit mehr sein – sogar die 45-Grad-Marke wird überschritten werden. Dementsprechend werden sich die Hitzegewitter verstärken und Muren-Abgänge – von denen letztens bereits immer wieder die Rede war – und ähnliche Naturkatastrophen werden häufiger werden. Eine weitere Folge der Klimaerwärmung wird die zunehmende Ausbreitung und Vermehrung der Schädlinge sein, die sich wegen der steigenden Temperaturen immer wohler fühlen und in Zukunft für längere Zeit ihr Unwesen treiben werden. Ungeziefer wie der Borkenkäfer stellen bereits jetzt in vielen europäischen Wäldern ein großes Problem dar – und das wird künftig nicht besser werden, wenn es temperaturtechnisch so weitergeht. Zudem werden auch Trockenheit und Wasserknappheit ein großes Thema bleiben. Kurz gesagt: Es werden extrem ungünstige Verhältnisse herrschen und einige Teile unseres Planeten werden nicht mehr besiedelbar sein.Was wird mit den Jahreszeiten geschehen? Bleiben uns diese überhaupt erhalten?Kaser: Die 4 Jahreszeiten werden uns schon erhalten bleiben, allerdings nicht mehr so, wie wir sie eigentlich kennen. Bereits jetzt hat die Dauer des Winters deutlich abgenommen und das wird sie auch weiterhin tun.Dinge könnte Ihrer Meinung nach jeder Südtiroler tun, um möglichst umweltschonend durchs Leben zu gehen?Kaser: Jeder Beitrag zur Verringerung von schädlichen Abgasen ist hilfreich. Da muss sich jeder selbst Gedanken machen und sich informieren: Das hängt ganz davon ab, was diese Person macht, wie ihr Umfeld aussieht und wie sie lebt. Der Südtiroler Klimaplan ist da meiner Meinung nach ein guter Leitfaden und ein Wegweiser in die richtige Richtung. Was mich aber immer wundert, ist, dass viele Personen davon überzeugt sind, dass die Nutzung eines E-Autos äußerst umweltfreundlich sei und damit bereits viel getan wäre; allerdings ist das aktuell leider nicht der Fall, da die Herstellung und Produktion eines solchen E-Autos – speziell die des dazugehörigen Akkus – in Sachen Energieaufwand und Rohstoffeinsatz noch deutlich umweltfreundlicher werden muss, damit ein E-Auto auch wirklich als umweltschonend bezeichnet werden kann.Kann uns Menschen in Sachen Klimawandel noch die Wende gelingen?Kaser: Ja, die Wende kann uns noch gelingen – wenn die Menschheit dazu bereit ist. Speziell die „Big Players“ müssen dafür aber den Hebel umlegen und das Geld, das eigentlich zur Genüge vorhanden wäre, richtig investieren. Es bedarf einer sozialgerechten Gesellschaft, die Schutzmaßnahmen ergreift und ressourcenschonend agiert. Außerdem muss auch kooperiert werden: Ich denke da beispielsweise an den Süden, der nicht über das Geld verfügt, um auf eine reine Versorgung, bestehend aus erneuerbarer Energie, umsteigen zu können. Es ist ein schnelles Handeln gefragt, denn die Klimaschutzmaßnahmen werden mit jedem Tag, den wir damit verbringen abzuwarten, teurer.Könnten die Temperaturen in Zukunft auch wieder fallen?Kaser: Physikalisch gesehen: ja – allerdings ist es aus rein praktischer Sicht unrealistisch. Es gibt ein paar Techniken, die im Stande sind, Kohlenstoffdioxid und andere Schadstoffe aus der Erdatmosphäre zu entnehmen – doch dabei handelt es sich um viel zu geringe Mengen. Außerdem sind solche Techniken nicht nur extrem teuer und energieaufwendig, sondern auch das Problem der Entsorgung ist ein noch ungelöstes, denn aktuell weiß man nicht, unter welchen Teppich man diese entnommenen Schadstoffe kehren kann.

stol.it RSS Feed: Sa, 06. August

Nach dem brutalen Angriff eines Hundes auf ein Kleinkind in Bozen stehen viele Fragen im Raum: Welche Regeln gelten für Hundebesitzer? Wie ist das mit der Leinenpflicht? Müssen nur „gefährliche“ Hunde einen Maulkorb tragen? Die diplomierte Hundetrainerin Lisa Holzner aus Lana sagt, was in Sachen Vierbeiner ganz klar Sache ist.

Die erfahrene Hundetrainerin erklärt, in welchen Situationen der Hausverstand der Besitzerinnen und Besitzer gefragt ist, was einen Hund zum gefährlichen Tier macht und wie jemand am besten reagiert, wenn er sich von einem Vierbeiner bedroht fühlt. „Der tut nichts!“ ist die Standardantwort von Hundebesitzerinnen und -besitzern, wenn sich jemand von ihrem vierbeinigen Liebling belästigt oder gar bedroht fühlt. Dürfte es überhaupt zu solchen unangenehmen Situationen kommen?Lisa Holzner: Im Grund nicht, denn für jeden Hund gilt im öffentlichen Raum generell Leinenpflicht, ob in der Stadt, im Dorf oder auf der Alm. Ausgenommen von dieser Leinenpflicht sind nur ausgewiesene Hundezonen und private Grundstücke. Zudem ist vorgesehen, dass die Leine nicht länger als 1,5 Meter sein darf. Im Alltag kann es durchaus Sinn machen, längere Leinen zu verwenden; in bestimmten Situationen müssen sie aber kürzer gehalten werden, zum Beispiel in einer Stadtgasse. Zudem ist grundsätzlich vorgesehen, dass jeder Hundebesitzer einen Maulkorb mit dabei haben muss. Das ist jetzt wohl mehr schöne Theorie als gelebte Praxis...Holzner: Nun, in bestimmten Situationen muss der Hund einen Maulkorb tragen. Das gilt zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, etwa im Zug. Aber es gibt da Grauzonen. Ein kleiner Hund, der auf dem Arm getragen werden kann, kommt wohl ohne Maulkorb aus. Bei einem größeren Exemplar ist der aber vorgeschrieben. Zurück zur Leinenpflicht: Im Wald, auf Almen oder Wanderwegen dürfen Hunde sehr oft frei herumlaufen. Das ist also nicht erlaubt?Holzner: Wie gesagt, im öffentlichen Raum gilt grundsätzlich die Leinenpflicht. Vor allem aber ist hier das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalterinnen und -halter gefragt. Im Wald muss Rücksicht auf Wildtiere gelten, auf Almen kann es gefährlich werden, wenn freilaufende Hunde auf Rinder oder Schafe treffen. Oft sind entsprechende Hinweisschilder angebracht und man sollte sich daran halten, die Leinenpflicht ist hier sehr sinnvoll. Hunde hecheln auch immer öfter frei auf Wander- und Bergsteigen herum.Holzner: Bis zu einem gewissen Punkt kann das toleriert werden. Ich glaube, wenn der Hund in der Nähe des Menschen bleibt, dieser ihn im Blick behält und sich um ihn kümmert, sollte es möglich sein. Aber einen Hund frei im Gelände herumlaufen lassen, das geht einfach nicht.Nach dem blutigen Vorfall in Bozen kommt auch wieder die Frage auf: Gibt es nun grundsätzlich gefährliche Hunde oder werden sie dazu gemacht?Holzner: Es gibt einige sehr seltene neurologische Krankheiten wie die Cocker-Wut, die einen Hund plötzlich aggressiv werden lässt – oft ohne Vorzeichen. Das ist aber sehr selten. In den allermeisten Fällen liegt es an der falschen Erziehung, wenn ein Hund angriffslustig und gefährlich wird. Ich kann auch einen Pudel so erziehen, dass er auf Menschen losgeht; er wir dann nicht so viel Schaden anrichten wie ein American Staffordshire Terrier, der jetzt in Bozen das Kind angefallen hat. Solche Hunde sind schon durch ihre Körpergröße und die Beißkraft gefährlicher, wenn sie falsch oder schlecht erzogen wurden. Im Umkehrschluss: Auch der Hund von Bozen könnte ein recht sanftes Tier sein?Holzner: Ja, auf jeden Fall. Gerade der American Staffordshire Terrier ist im Normalfall ein sehr ruhiges, anhängliches Tier. Er ist ein geradezu liebevoller Familienhund, der über Jahre auch problemlos mit kleinen Kindern zusammenlebt. Leider werden solche Hunderassen oft als Statussymbol gesehen und dementsprechend abgerichtet. Vor allem Halbstarke wollen mit einem solchen „gefährlichen“ Hund Stärke zeigen. Das ist sehr schade.Noch eine Frage aller Nicht-Hundebesitzer: Was tue ich am besten, wenn mich ein Hund anbellt, Zähne zeigt, mich irgendwie bedroht?Holzner: In wenigen Worten: Ganz ruhig bleiben, sich abwenden und nicht wegrennen! Die Hände sollten am Körper bleiben, ein Herumfuchteln könnte der Hund falsch interpretieren. Wer ruhig bleibt und sich abwendet, zeigt dem Hund unmissverständlich, dass hier keine Bedrohung für ihn vorliegt.

stol.it RSS Feed: Sa, 06. August

Zahlreiche Besucher ließen sich nach einer zweijährigen Zwangspause den diesjährigen Tag der Begegnung auf dem Festplatz in der Gaulschlucht in Lana nicht entgehen. STOL war vor Ort und zeigt einige Bilder.

Ausgabe 16

Erscheint am Do, 01. Sep
Redaktionsschluss ist am
Mo, 29. Aug

Ausgabe 15 Blättern
Meraner Stadtanzeiger 15/2022
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