Meraner RSS-Reader / Feed-Reader

Sie sehen hier die Meran betreffenden Veröffentlichungen verschiedener Online-Medien auf einer Seite zusammengefasst. Derzeit haben wir auch das Thema "Corona" hinzugefügt, um auch einen kleinen Presse-Überlick zu dem Thema zu erhalten

Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Sa, 16. Oktober

Lana – Auch am Samstag soll auf der Schnellstraße MeBo ein Geisterfahrer gewesen sein. In der Früh wurde Alarm geschlagen. Die Straßenpolizei und die Carabinieri konnten den Geisterfahrer nicht ausforschen. Vermutlich ist das Fahrzeug rechtzeitig ausgefahren und hat die Schnellstraße verlassen, ohne einen Unfall zu verursachen. Medienberichten zufolge soll der Pkw auf der Höhe von […]

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In 24 Stunden wurden in Südtirol 84 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt: 50 mittels PCR-Abstrich und 34 mittels Antigen-Schnelltest, wie der Sanitätsbetrieb am Samstag mitteilt. 7 Personen werden intensivmedizinisch betreut.

Die Zahlen im Überblick:PCR-Abstriche:Untersuchte Abstriche gestern (15. Oktober): 915*Mittels PCR-Test neu positiv getestete Personen: 50Gesamtzahl der mittels PCR-Test positiv getesteten Personen: 51.302Gesamtzahl der untersuchten Abstriche: 664.995Gesamtzahl der mit Abstrichen getesteten Personen: 243.831 (+250)Antigentests:Gesamtzahl der durchgeführten Antigentests: 2.045.063Gesamtzahl der positiven Antigentests: 28.439Durchgeführte Antigentests gestern: 13.816Mittels Antigentest neu positiv getestete Personen: 34Nasenflügeltests, Stand 15.10.2021: 852.636 Tests gesamt, 1113 positive Ergebnisse, davon 538 bestätigt, 355 PCR-negativ, 220 ausständig/nicht innerhalb von 3 Tagen gegengetestet.Anzahl der positiv Getesteten vom 15.10. nach Altersgruppen:0-9: 12=14 Prozent10-19: 11=13 Prozent20-29: 13=15 Prozent30-39: 13=15 Prozent40-49: 12=14 Prozent50-59: 9=11 Prozent60-69: 4=5 Prozent70-79: 3=4 Prozent80-89: 7=8 Prozent90-99: 0=0 ProzentWeitere Daten:Auf Normalstationen im Krankenhaus untergebrachte Covid-19-Patienten/-Patientinnen: 23In Gossensaß und Sarns untergebrachte Covid-19-Patienten/-Patientinnen: 9Anzahl der auf Intensivstationen aufgenommenen Covid-Patienten/Patientinnen: 7Gesamtzahl der mit Covid-19 Verstorbenen: 1199 (+0)Personen in Quarantäne/häuslicher Isolation: 1603Personen, die Quarantäne/häusliche Isolation beendet 146.231Personen betroffen von verordneter Quarantäne/häuslicher Isolation: 147.834Geheilte Personen insgesamt: 77.713 (+62)* Hinweis: Die Anzahl der gestern (15.10.) kommunizierten Abstriche wurde aufgrund einer Neuberechnung durch die IT-Abteilung von 664.078 auf 664.080 korrigiert.
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Nach einer einjährigen coronabedingten Zwangspause startet das Holzblasorchester mit dem Projekt „Orchestertage HoBla-O 2021“ wieder durch und bietet ausgewählten jungen Musikern eine Bühne, auf der speziell für diese Besetzung arrangierte Orchesterliteratur und in Auftrag gegebene Werke zur Aufführung gelangen. Unter der bewährten Leitung von Prof. Walter Ratzek (Berlin) sowie eines 8-köpfigen Dozententeams wird ein herausforderndes Konzertprogramm einstudiert.

Die Orchestermitglieder stammen aus den Südtiroler Landesmusikschulen, den Oberschulen mit musikalischem Schwerpunkt, aus dem Konservatorium „C. Monteverdi“ Bozen und aus dem Tiroler Landeskonservatorium. Konzertmeister ist Luca Moranduzzo, der derzeit sein Klarinettenstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin absolviert.Kurz zum „HoBla-O“: Im Jahre 2009 wurde die Idee geboren, ein erweitertes Holzbläserensemble mit Sitz an der Musikschuldirektion Unterland zu gründen. Seitdem treffen sich fortlaufend knapp 50 MusikerInnen aus dem gesamten Land, um ein buntgefächertes Programm auf hohem Niveau aufzuführen. Eines der wichtigsten Grundprinzipien des Holzblasorchesters ist es jungen Komponistinnen und Komponisten eine Plattform für ihre Werke zu bieten. So wurden mittlerweile Stücke von Thomas Mahlknecht, Manuel Zwerger, Helmuth Hödl, Andrea Götsch uraufgeführt. Heuer handelt es sich um den Südtiroler Komponisten Lukas M. Gasser, von dem das Werk „Rhapsody für Holzblasorchester“ uraufgeführt wird. Ein zusätzliches Highlight ist das bekannte Werk „Rhapsody in Blue“ von G. Gershwin, bei welchem Prof. Ratzek selbst als Solist am Klavier zu hören sein wird. Das Konzert findet am Sonntag, den 7. November 2021 um 11 Uhr in der Aula Magna des Oberschulzentrums in Auer statt.
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„Ich habe Long Covid ohne Covid gehabt zu haben“, zitiert Irene Pechlaner den Meraner Primar Christian Wenter. Nach 15 Jahren als Direktorin des Gesundheitsbezirks Meran wechselt Pechlaner jetzt nach Bozen – und wird auch dort mit den zähen Problemen der Pandemie konfrontiert. + von Luise Malfertheiner

Irene Pechlaner zieht eine Bilanz ihrer Zeit in Meran, sie „bewertet“ 3 Gesundheitslandesräte und erklärt, was sie in der Zeit der Pandemie besonders wurmt. Frau Pechlaner, von 1 – leicht – bis 10 – sehr schwer – wie schwer fällt Ihnen der Abschied?Irene Pechlaner: 10, sehr schwer, weil es fast 15 Jahre sind und der Abschied nach der sehr schweren Corona-Zeit kommt. Das schweißt zusammen und es ist noch nicht überstanden. Aber mein Herz bleibt hier.Ihre Primare haben in Bozen interveniert und wollten Sie nicht ziehen lassen. Hat Ihnen das gut getan?Pechlaner: Ja, logisch, weil ich genauso ungern gehe.Das Bozner Spital gilt als politische Bastion der Italiener. Keine Angst, dass man Sie auflaufen lässt?Pechlaner: Das ist eine Sichtweise bzw. Problematik, die mir als Mensch und noch mehr als Managerin komplett fremd ist und die ich nicht an mir heran lasse. Es ist eine rein technische Ebene, auf der ich arbeite, im Blickpunkt die bestmögliche Betreuung der Menschen. Insofern sehe ich mich nicht als politischen Spielball.Sie gehen für eineinhalb Jahre nach Bozen. Manche behaupten, es sei ein Weggehen ohne Wiederkehr. Kommen Sie wieder zurück?Pechlaner: Davon gehe ich aus, da dies mein Vertrag so vorsieht.2007 bei Ihrer Ernennung meinte Landeshauptmann Luis Durnwalder: „Wir wollten auch eine Frau.“ Aber darauf haben Sie sich nicht reduzieren lassen. Warum?Pechlaner: Ich habe mich nie als Quotenfrau gesehen, weil ich meine Kompetenzen habe.Sie haben mit 3 Landesräten gearbeitet. Mit Richard Theiner 6 Jahre, mit Martha Stocker 5 und mit Thomas Widmann seit 2018. Unterschied sich die Zusammenarbeit?Pechlaner: Unter Richard Theiner war es anfangs nur insofern schwierig, weil ich mich in dieser Position als erste Frau behaupten, Überzeugungsarbeit leisten und Vertrauen aufbauen musste. Aber er hat mich dabei sehr unterstützt und er war jederzeit für mich erreichbar.Martha Stocker?Pechlaner: Wir unterschieden uns in den Plänen für die kleinen Spitäler; in meinem Fall Schlanders. Wobei ich Schlanders als kleines großes Haus sehe und Covid hat uns gelehrt, wie wichtig diese Häuser sind. Und jetzt Widmann?Pechlaner: Der Kreis schließt sich. Widmann ist für die Aufwertung der kleinen Spitäler, etwas was ich immer gefühlt habe und wollte. Wir sind wieder im Gleichschritt. Auch wenn es derzeit sehr schwierige Zeiten sind für die kleinen Häuser wegen des Ärzte- und Pflegermangels.Und da waren bzw. sind noch 3 Generaldirektoren. Sie burschikos, Andreas Fabi sehr harmoniebedürftig. Wie ging das zusammen?Pechlaner: Irgendwie haben wir uns irgendwo gefunden (lacht).Mit General Schael, der den Bezirksdirektoren einen Maulkorb verpassen wollte, kam einer, dem die Harmonie Wurst war. Eine schwierige Beziehung?Pechlaner: Er ist nicht mehr da und ich habe ihn überlebt. Damit ist alles gesagt.Zerzer, Ihr jetziger Chef?Pechlaner: Da ist große Wertschätzung, auch wenn wir nicht immer derselben Meinung sind.Sie hatten sich mit Florian Zerzer um den Generaldirektorenposten beworben. Sagen Sie sich nach diesem Corona-Erdbeben „Schwein gehabt, dass ich es nicht geworden bin“?Pechlaner: Ich beneide Florian Zerzer grundsätzlich nicht um seine Position und schon gar nicht um diese sehr schwierige, außerordentliche Zeit. Ich habe versucht, ihn so gut es geht zu unterstützen, indem ich in Meran versucht habe, das Gleichgewicht zwischen Normal- und Covid-Betrieb zu halten, Mitarbeiter zu schützen und Betreuung zu sichern.Corona scheint langsam abzuebben.Pechlaner: Haben Sie die Glaskugel? Ihr Wort in Gottes Ohr. Für mich ist das Problem noch lange nicht ausgestanden, weil wir jetzt mit Suspendierungen und Kündigungen zu kämpfen haben. Kürzlich hatte ich 25 Kündigungen auf dem Schreibtisch, die Hälfte gehen in Rente und die anderen haben aus anderen Gründen gekündigt und es sind großteils Krankenpfleger. Und das tut weh.Wie haben Sie diese eineinhalb Jahre Pandemie erlebt?Pechlaner: Ich habe mich selbst noch nicht davon erholt. Da möchte ich Primar Christian Wenter zitieren, der sagt: Ich habe Long Covid ohne Covid gehabt zu haben. Nie vergessen werde ich eine Fahrt mit Ingenieur Matteo Zanovello nach Schlanders. Es war ein Samstag und wir sind auf der Fahrt keinem einzigen Auto begegnet. Als wäre die Welt stehen geblieben und beim Aussterben. Antrisch.Ihr Bezirk hat die meisten Impfgegner. Wurmt Sie das?Pechlaner: Ja, das wurmt mich, weil sich die Impfskepsis anteilsmäßig in meinem Mitarbeiterstab widerspiegelt. Wir sind der Gesundheitsbezirk mit den meisten Suspendierungen. Wenn wir bestimmte Impfquoten nicht erreichen, ist das nicht nur ein Problem für mich, sondern für uns alle. Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch, lasse mir nicht den Mund verbieten, aber vor einer Pandemie muss man auch das eigene Ego zurückstellen.15 Jahre Meran: Was macht Sie besonders stolz?Pechlaner: Ich bin total stolz auf meine Führungskräfte und den Generationswechsel, den wir erfolgreich gepackt haben. Wir sind relativ jung aufgestellt; stolz auf die Freundlichkeit meiner Mitarbeiter in beiden Häusern, die immense Geduld, die sie haben, die meine oft übersteigt.Notaufnahme und Geburtshilfe ziehen sehr viele Patienten nach Meran. Aushängeschilder?Pechlaner: Nicht nur diese beiden Dienste. Damit ein Spital gut funktioniert, müssen auch alle anderen gut funktionieren. Es ist wie bei einem Orchester, wenn der Violinist aus der Reihe tanzt, kommt das Ganze aus dem Tritt. Jeder hat seinen Part zu leisten. Die Notaufnahme kann gut funktionieren, aber wenn Labor und Radiologie nicht mitspielen, kann das große Auswirkungen auf den Patienten haben.Sie selbst haben sehr viele Leserbriefe geschrieben, in denen Sie auf Kritik von Patienten geantwortet haben. Warum?Pechlaner: Patienten kriegen bei uns immer eine Antwort. Aber nicht immer ist die Kritik gerechtfertigt. Dass ich mich vor meine Mitarbeiter stelle, wird von ihnen erwartet, vor allem wenn die Kritik ungerechtfertigt ist. War sie gerechtfertigt, dann haben wir nach Verbesserungen gesucht. Aber letztendlich sind wir alle Menschen, die auch Fehler machen. Nur der, der nichts tut, macht keine Fehler.Von Ihnen sagt man, dass sie Ihre 2 Spitäler bis in den letzten Winkel kennen. Ist das so?Pechlaner: Genau das hat Primar Herbert Heidegger bei meinem Abschied auch erwähnt und das stimmt. Das ist aber nur möglich, weil ich mit vielen Menschen eine Vertrauensbasis habe. Aber so etwas geht nicht von heute auf morgen. Machen Menschen gute Erfahrungen, fassen sie Vertrauen und dann ist es möglich, dass sie sehr viel anvertrauen, weil sie wissen, dass es nicht missbraucht, sondern genutzt wird, um die Situation zu verbessern.Stichwort Jerusalema Challenge: Weltweit tanzten sich Weihnachten 2020 systemrelevante Berufsgruppen, aber nicht nur, die äußerst schwierigen Corona-Zeiten aus dem Leib – auch das Meraner Krankenhaus-Personal. Das Video wurde millionenfach geklickt, löste aber bei uns im Land widersprüchliche Reaktionen aus. Hat Sie das verwundert?Pechlaner: Ja, schon sehr. Weil die traditionelle Weihnachtsfeier samt Weihnachtsessen wegen Corona flach gefallen sind, wollte eine Gruppe von Mitarbeitern etwas Alternatives machen. Die Idee zur Challenge kam von Dr. Patrizia Raffl, damals eine der Covid-Verantwortlichen, und die Idee fand großen Anklang. Es wurde alles außerhalb der Arbeitszeit organisiert. Eine spontane Aktion gedacht für alle Mitarbeiter und mit Pater Peter im Mittelpunkt. Wer es noch nicht verstanden hat, Jerusalema ist ein Gebet an Gott. In der Zwischenzeit ist das Video im Besitz von RAI Vaticano. Eine externe Führungskraft meinte zu mir: Andere Firmen würden viel Geld für Coachings ausgeben für so eine super Teambildung.Tipp für Ihren Nachfolger?Pechlaner: Offen an sein Team herangehen, ohne Vorurteile. Ich beneide ihn um mein Team.
stol.it RSS Feed: Fr, 15. Oktober

Am Sonntag, 17. Oktober, findet im La Maiena Meran Resort in Marling zum 3. Mal das „La Maiena Sky Chefs“ statt.

Dabei kocht Haubenkoch & Küchenchef Andreas Schwienbacher mit Chef-Patissier Alex Mussner gemeinsam mit sechs Gast-Köchen auf. Für kulinarische Höhepunkte ist somit gesorgt.Die Kellerei Nals Margreid sorgt mit Kellermeister Harald Schraffl für die passende Weinbegleitung.Den Aperitif unterstützen die Firmen Galloni, Siebenförcher, Alimentis & Grand Chef – Premium Food.Los geht es ab 18.30 Uhr. Anmeldung zum Preis von 145 Euro pro Person unter 0473 447000.DJ McMon sorgt für die Unterhaltung.Familie Waldner & Team freut sich auf den kulinarischen Abend!STOL ist on Tour und zeigt die besten Bilder.
Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Fr, 15. Oktober

Das deutsche Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt. Beide teilten am Freitag mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA in Amsterdam die Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten. Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort wurde […]

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Am Sonntag fanden die Gemeinderatswahlen in Meran statt. Nach der vollständigen Auszählung aller Sektionen sind die Grünen/Liste Rösch, mit 25,7 Prozent, die stärkste Kraft in Meran. Unter den gewählten Kandidaten sind auch 2 Aktivistinnen der Young Greens dabei: Julia Dalsant (33) und Olivia Kieser (33).

„Wir haben eine sehr gute und inhaltlich starke Wahlkampagne auf die Beine gestellt und das mit einem vielfältigen und kompetenten Team. Das motiviert mich sehr! Wir müssen jetzt auch noch mehr an Mitbestimmungsinstrumenten für alle Bürger arbeiten. Nach einer derart niedrigen Wahlbeteiligung ist dies essenziell. Das müssen wir bald angehen“, führt Dalsant aus.„Die Herausforderungen für junge Menschen, sehe ich neben dem leistbaren Wohnraum vor allem auch in der Schaffung von Freiräumen. Ich persönlich habe Südtirol, im Vergleich zu anderen Orten, in denen ich gelebt habe, immer als stark normiert erlebt. Hier gilt es, vor allem nach den harten Einschränkungen der Pandemie, an einer neuen Lebensqualität zu basteln“, erklärt Kieser.Über das Ergebnis sind auch die Co-Sprecherinnen der Young Greens Southtyrol froh.
stol.it RSS Feed: Fr, 15. Oktober

In Italien ist am Freitag eine umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft getreten. Die Maßnahme ist umstritten. Zehntausende Menschen protestierten in mehreren Städten gegen die Pflicht zur Vorlegung des sogenannten Grünen Passes. Vor dem Hafen Triest versammelten sich Freitagfrüh tausende Demonstranten, um den Protest der Hafenmitarbeiter zu unterstützen, die die Arbeit niederlegten.

Die Hafenmitarbeiter verhinderten jedoch nicht wie erwartet den Zugang von Lkw zum Hafen, dem größten Italiens. Die Hafenarbeiter fordern die Abschaffung der 3G-Pflicht für alle Arbeitnehmer in Italien.40 Prozent der fast tausend Hafenmitarbeiter in Italien sind nicht geimpft. „Wer diese 3G-Pflicht eingeführt hat, hat keine blasse Ahnung, wie die Arbeit in einem Hafen abläuft“, betonte Stefano Puzzer, Anführer der Triester Hafenmitarbeiter. Viele Arbeiter auf den Schiffen kommen aus Osteuropa. Viele von ihnen sind ungeimpft, andere wurden mit Vakzinen geimpft, die in der EU nicht zugelassen sind und können daher keinen Grünen Pass vorweisen. Dasselbe gilt für Tausende ausländische Lastwagenfahrer.Zu Protestaktionen kam es auch vor dem Hafen in Genua. Eine der drei Zugänge zum Hafen wurden von streikenden Hafenmitarbeitern blockiert. Demonstranten skandierten Slogans wie „Freiheit, Freiheit!“ und „Hände weg von unserer Arbeit“. Die Verkehrsachse, die zum Hafen führt, wurde blockiert. Proteste gab es auch in den Adria-Häfen von Ancona und Ravenna.Im Produktionswerk des Elektrogeräteherstellers Electrolux unweit der norditalienischen Stadt Treviso traten die Arbeitnehmer am Freitag gegen die 3G-Pflicht in den Streik. Rund 20 Prozent der 1.100 Mitarbeiter sind nicht geimpft. Mehrere Arbeitnehmer der Mailänder Nahverkehrsgesellschaft ATM ohne Grünen Pass blieben der Arbeit fern.Von der Maßnahme, den sogenannten Grünen Pass vorzuweisen, sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte das Dekret vor einem Monat beschlossen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Rund 85 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft. Der harte Kern der Impfgegner muss tief in die Tasche greifen, und sich alle 48 Stunden testen lassen, um arbeiten zu können. Apotheken erleben dadurch Hochbetrieb. In vielen Städten bildeten sich seit Donnerstag Schlangen vor den Teststationen. Auch in Südtirol.In vielen Städten fanden am Freitag Proteste gegen die 3G-Pflicht statt, unter anderem in Rom, Mailand, Trient. In Bozen demonstrierten einige hundert Personen. Italienische Rechtsparteien zeigten Verständnis mit den Demonstranten. „Italien ist das einzige europäische Land mit der 3G-Pflicht für Arbeitnehmer. Das ist übertrieben. Man kann nicht Millionen Arbeitnehmer vom Dienst aussetzen, nur weil sie sich nicht impfen lassen wollen“, sagte der Chef der rechten Regierungspartei Lega, Matteo Salvini. Er forderte Gratis-Tests auf Kosten des Staates für nicht geimpfte Arbeitnehmer.Premier Mario Draghi bleibt hart. Die Forderung der Gewerkschaften, der Staat solle die Kosten für die Tests nicht geimpfter Arbeitnehmer übernehmen, lehnte er entschieden ab. Die Regierung verfolge das Ziel, so viele Arbeitnehmer wie möglich zur Impfung zu bewegen, hieß es in Regierungskreisen in Rom. Einzige Konzession: Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Abstriche zahlen wollen, sollen Steuerbegünstigungen erhalten.
Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Fr, 15. Oktober

Meran – Im Impfzentrum Julia in der Kasernenstraße 4 in Meran geht am Montag, 18. Oktober eine Teststation in Betrieb, in der sich Bürger und Bürgerinnen einem COVID-19-Antigen-Schnelltest für den Green Pass unterziehen können. Die mit insgesamt vier Linien ausgestattete Teststation in Untermais ist am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16.00 bis 19.00 Uhr ohne Vormerkung geöffnet. […]

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Der Dienst für Sportmedizin, der übergangsweise im Sprengel Naturns untergebracht war, übersiedelt jetzt in das Laurincenter in Meran.

Ab Montag, 18. Oktober, befindet sich der Dienst, der übergangsweise in Naturns untergebracht war, in der Laurinstraße 10/D (Laurincentrum, 1. Stock).Öffnungszeiten:Der Dienst für Sportmedizin ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geöffnet.Vormerkungen können im Sekretariat Meran über die Telefonnummer 0473 251860 (Montag bis Freitag von 9 bis 11:30 Uhr), E-Mail ([email protected]) oder persönlich vorgenommen werden.
Meran News: Fr, 15. Oktober

Im Impfzentrum Julia in der Kasernenstraße 4 geht am Montag, 18. Oktober eine Teststation in Betrieb, in der sich Bürger und Bürgerinnen einem COVID-19-Antigen-Schnelltest für den Green Pass unterziehen können. 

Die mit insgesamt vier Linien ausgestattete Teststation in Untermais ist am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 16 bis 19 Uhr ohne Vormerkung geöffnet.  

Die Bezahlung der Tests erfolgt nicht im Testzentrum. Der Sanitätsbetrieb wird die entsprechende Rechnung den Getesteten per Post zuschicken.

Die Teststation wird von der Stadtverwaltung Meran in enger Zusammenarbeit mit dem Alpini-Kommando und dem Sanitätsbetrieb eingerichtet.

Sich einem Antigen-Test unterziehen können sich Bürger und Bürgerinnen auch im Drive-In-Testzentrum, welches der Sanitätsbetrieb auf dem Parkplatz neben dem Combi-Sportplatz eingerichtet hat. 

Dieses ist von Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 9 Uhr und von 13:30 Uhr bis 15 Uhr sowie am Samstag von 8 Uhr bis 10 Uhr zugänglich - allerdings nur nach Voranmeldung unter https://appcuppmobile.civis.bz.it/.

Den Antigen-Schnelltest bieten auch viele Apotheken und Arzt*innen an.

stol.it RSS Feed: Fr, 15. Oktober

In Italien tritt am Freitag eine umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft. Jeder Beschäftigte, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich, muss dann nachweisen, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Nur dann bekommt man einen sogenannten „Grünen Pass“. Ohne diesen Pass darf niemand mehr seinen Arbeitsplatz - etwa in Büros, Fabriken, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen - betreten.

Von der Maßnahme sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte das Dekret vor Wochen beschlossen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Rund 85 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft.In Südtirol hat Landeshauptmann Arno Kompatscher mit 2 Verordnungen die staatlichen Regelungen übernommen. Die Regeln zum Kultur- und Freizeitbereich (Verordnung Nr. 32 vom 9. Oktober) sind bereits seit Montag, 11. Oktober in Kraft. Sie regeln in erster Linie, wie viel Publikum je nach Art der Veranstaltung zugelassen ist (siehe eigene Aussendung).Die Regeln zur Arbeitswelt (Verordnung Nr. 31 vom 1. Oktober) gelten ab dem heutigen Freitag. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Bestimmungen in diesem Bereich.Gegen den Beschluss Draghis gibt es heftigen Widerstand. Gewerkschaftler und Politiker kritisieren die Maßnahme. In Triest drohen die Arbeiter mit einer Blockade des wichtigen Hafens; im Güterverkehr wird Chaos befürchtet, weil viele Fernfahrer vor allem aus dem Ausland kein notwendiges Corona-Zertifikat haben. Lieferengpässe werden erwartet.In vielen Städten sind am Freitag Proteste geplant, unter anderem in Rom. Dort gab es erst am vorigen Samstag bei einer Demonstration schwere Krawalle.Auch in Südtirol sind Proteste angesagt, der Ansturm auf die Testzentren war am Freitag früh groß.