Grüne Rösch Verdi - Meran muss gegen Parkplatz-Not vorgehen

02. August 2022

 

Radfahren wird immer beliebter – auch in Meran. Gerade in den Sommermonaten  sind die bestehenden Abstellanlagen mehr als überfüllt und die Anzahl der wild geparkten Fahrräder nimmt zu.  Meran liegt zudem an einer der beliebtesten mehrtägigen Radstrecken für Touristen aus dem deutschsprachigen Ausland. Trotzdem haben Alleanza, Civica und SVP klanglos das Projekt Radgarage am Kornplatz versenkt. Die Grünen fragen nach, wie die Stadtregierung die Parkplatz-Not angehen will.

Der Umbau Merans zu einer fahrradfreundlichen Stadt ist aufgrund des Klimawandels, der Lebensqualität durch Lärmberuhigung und der steigenden Kosten für Treibstoff ein Gebot der Stunde. Er bietet aber auch große wirtschaftliche Chancen für den Einzelhandel und für den Tourismus.

Eine Umfrage der Gemeinde Meran im Jahr 2019 belegt: Wer mit dem Fahrrad einkauft, kauft lokal ein. „Mobilitätspolitik hat daher auch mit Nahversorgung zu tun, weil sie dafür sorgen kann, dass die Kaufkraft in Meran bleibt“, so Heidi Dubis. Dafür brauche es diebstahlsichere und stabile Radständer vor allem in den Geschäftsstraßen, vor großen öffentlichen Einrichtungen und bei großen Arbeitgebern. Die Anzahl der Radtourist*innen steigt jedes Jahr. Die Etschradroute (Via Claudia Augusta), der direkt an Meran vorbeiführt, zählt in Deutschland zu den beliebtesten Strecken. „Radtourist*innen müssen eingeladen werden, in Meran zu essen, zu übernachten und die zahlreichen kulturellen Angebote zu nutzen“, so Claudia Bellasi. Dafür braucht es Infrastrukturen, weshalb die Grünen vor einigen Jahren gemeinsam mit SVP und Alleanza eine Fahrradgarage unter dem Kornplatz vorangetrieben haben. Die neue Meraner Stadtregierung hat das Projekt Radgarage nun klanglos versenkt, weshalb die Grünen mit einer Anfrage von den drei Regierungsparteien SVP, Alleanza und Civica wissen wollen, wie sie die Parkplatz-Not lösen.

Das Fahrrad ist als Verkehrsmittel auch deshalb attraktiv, weil es in unmittelbarer Nähe von Geschäften und Dienstleistern geparkt werden kann. Die Grünen sind daher überzeugt, dass Radabstellplätze in der sich im Bau befindenden Kavernengarage nicht ausreichen. "Der Rennweg, die Meinhardsstraße und die untere Freiheitsstraße sind als Geschäftsstraßen aufzuwerten. Daher braucht es auch dort in unmittelbarer Nähe überdachte, diebstahlsichere und qualitätsvolle Radabstellplätze“, so Dubis und Bellasi. 


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