Liste Rösch/Grüne

Meran soll und kann Klimahauptstadt Südtirols werden

14. Januar 2022

Kann man eine Stadt klimafreundlich verwalten, und können die Bürger*innen einer mittleren Kleinstadt wie Meran dazu einen Beitrag leisten? Auf beide Fragen lautet die Antwort: Ja, man kann! Beim Klimaschutz hat die Gemeinde Meran bisher im Rahmen des Programms „KlimaGemeinde“ auf die Expertise der Klimahaus-Agentur zurückgegriffen und wurde bereits zweimal in einem transparenten Verfahren zertifiziert. 

2016 ist die Stadtgemeinde Meran unter Bürgermeister Rösch dem Programm „KlimaGemeinde“ beigetreten. Der Mehrwert für die Gemeinde liegt zum einen in der Beratung durch die Klimahaus-Agentur, zum anderen wird der Gemeinde alle zwei bis drei Jahre ein Zeugnis für sechs Bereiche ausgestellt, und zwar (1) Entwicklungsplanung und Raumordnung, (2) gemeindeeigene Gebäude und Anlagen, (3) Versorgung und Entsorgung, (4) Mobilität, (5) interne Organisation, (6) Kommunikation und Kooperation.

Meran hat unter Bürgermeister Rösch mehrere Auszeichnungen für die Maßnahmen zum Schutz des Klimas erhalten. Sie ist außerdem die erste Gemeinde in Südtirol, die eine Strategie zur Anpassung an die Folgen der Erderwärmung erstellt hat. 2019 erhielt die Gemeinde Meran die Auszeichnung „KlimaGemeinde Silber“. „Nur“ Silber, weil in zwei Bereichen Nachholbedarf festgestellt wurde, nämlich Gebäude und Entsorgung. Paul Rösch sieht einen Vorteil in der externen Bewertung: „Eine unabhängige Kommission bewertet die umgesetzten Maßnahmen und die geplanten Aktivitäten der Gemeinde. Das ermöglicht eine objektive und transparente Bewertung der Anstrengungen der Gemeindeverwaltung, die für alle Bürger*innen einsichtbar ist.“

 

Derzeit steht Meran ohne eine Vereinbarung mit der Klimahaus-Agentur da, weil diese von der Kommissarin nicht verlängert wurde. Die Grünen fordern die Stadtregierung daher auf, dem Programm „KlimaGemeinde“ wieder beizutreten und die Mitgliedschaft bis Ende 2025 zu bestätigen. Andrea Rossi, Vizebürgermeister der vormaligen Verwaltung, geht noch einen Schritt weiter: „Die Gemeinde Meran sollte sich zudem vor den nächsten Wahlen ein weiteres Mal zertifizieren lassen. So könnten die Bürger*innen unkompliziert und transparent überprüfen, wie gut die jetzige Verwaltung für den Klimaschutz gearbeitet hat.“ 

 

Für die Meraner Grünen ist Klimaschutz keine Frage der politischen Couleur oder der Zuständigkeiten innerhalb einer Stadtregierung, sondern Auftrag und Verpflichtung der Regierung insbesondere gegenüber den jungen Menschen. Für Madeleine Rohrer steht fest, dass „die neue Meraner Stadtregierung den Klimaschutz ganz oben auf ihre politische Agenda setzen und jedes Bauvorhaben, jedes Projekt, jeder Förderbeitrag auf seine Klimatauglichkeit geprüft werden muss“.

 

Die Liste Rösch/Grüne hat daher aus all diesen Gründen einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht mit dem Vorschlag, Meran soll noch in diesem Jahr wieder dem Programm „KlimaGemeinde“ beitreten. 


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