Zivilcourage stärken: Neue Kampagne zur Gewaltprävention im Burggrafenamt

11. Juni 2026

Gewaltprävention ist eine Aufgabe, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Aus diesem Grund hat die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt bereits vor rund zwei Jahren verschiedene Organisationen, Fachstellen und Partner zusammengebracht, um gemeinsam an konkreten Maßnahmen zur Gewaltprävention zu arbeiten.

Gemeinsam mit Schulen beider Sprachgruppen, dem Jugenddienst Meran, dem Netzwerk YouthMe, dem Forum Prävention, der SASA, Vertretern der Gemeinden und weiteren Akteuren wurde eine kontinuierliche Netzwerkarbeit aufgebaut. Ziel ist es, Gewaltprävention nicht isoliert zu betrachten, sondern über Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Wichtig ist dabei auch zu betonen, dass bereits heute auf vielen Ebenen hervorragende Präventionsarbeit geleistet wird. In den Sozialsprengeln, durch das Forum Prävention, die Jugenddienste sowie unsere Schulen und Bildungseinrichtungen wird täglich daran gearbeitet, Konflikte zu vermeiden und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Diese Arbeit geschieht oft im Hintergrund, ist aber von unschätzbarem Wert.

Ein Ergebnis der gemeinsamen Netzwerkarbeit ist die aktuelle Kampagne zum Thema Zivilcourage. Mit Stickern und Informationsmaterialien soll insbesondere bei jungen Menschen das Bewusstsein dafür gestärkt werden, in schwierigen Situationen nicht wegzusehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Zivilcourage bedeutet dabei nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen, sondern aufmerksam zu sein, Hilfe zu organisieren und dort zu handeln, wo Unterstützung notwendig  ist.

Die Kampagne ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenkatalogs, der im Rahmen der Netzwerkarbeit entstanden ist und schrittweise umgesetzt wird. Weitere Initiativen werden folgen. „Hinschauen, wenn andere wegsehen – genau darum geht es bei Zivilcourage. Jeder kann einen Beitrag leisten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen“, betont Reinhard Bauer, Referent der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Die Bezirksgemeinschaft bedankt sich bei allen beteiligten Partnern, insbesondere beim Jugenddienst Meran, für die gemeinsame Umsetzung der Initiative.


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