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Die schwärzliche Rinde ist das kennzeichnende Merkmal der Schwarz-Pappel ( Populus nigra L.). Der Baum kann eine Höhe bis 30 m erreichen, hat eine mächtige, fast so breite wie hohe Krone mit weit ausladenden Ästen und bildet reichlich Wurzelbrut. Alte Stämme tragen oft dicke Knollen. Die Rinde reißt im Alter mit tiefen Rillen längs auf, die auffallend x-förmig verbunden sind. Die verschieden geformten, dreieckigen bis eiförmigen Blätter haben einen langen Stiel und eine ausgezogene Spitze, sie sind...

Die Zitter-Pappel (Populus tremula L.) oder Espe erhielt ihren Namen von den sehr lang gestielten Blättern , die beim leisesten Windhauch zittern : tremulus (lat.) = zitternd . Die Blätter sind rundlich, herzförmig bis rautenförmig und haben einen stumpf gekerbten Rand. Die Blattstiele sind seitlich zusammengedrückt und die Blätter somit unstabil. Die gelbgraue Rinde ist wie bei der Silber-Pappel mit großen rautenförmigen Korkwarzen versehen. Die Zitter-Pappel ist in Europa die häufigste Pappelart. Ihr...

Der wahrscheinlich älteste und einer der mächtigsten Bäume der Meraner Parkanlagen war die Grau-Pappel ( Populus x canescens (Aiton) Sm.) im Elisabethpark . Die mächtige, über 200 Jahre alte Pappel war als Naturdenkmal ausgewiesen, musste aber 2015 wegen Überalterung und Fäulnis gefällt werden. Von dieser Art sind weitere Exemplare im öffentlichen Thermenpark und an der Sommerpromenade vorhanden. Die zuerst grünlich-weiße und glatte Rinde wird an älteren Bäumen schwarz und tief...

Die Pappeln gehören in der gemäßigten Klimazone der nördlichen Erdhalbkugel zu den am schnellsten wachsenden Laubgehölzen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Auwälder, sie kommen an Flussläufen vor und ertragen sogar gelegentliche Überflutungen. Sie eignen sich als „Wirtschaftspappeln“ zur Nutzung feuchter Gebiete für die Holzproduktion. Die Pappeln gehören zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) mit formenreichen und oft schwer zu unterscheidenden Arten. Als Zierbäume und...

Pistazien sind langsam wachsende, anspruchslose, aber wärmeliebende, zweihäusige Sträucher oder Bäume (in ihrer mediterranen Heimat) mit immergrünen oder sommergrünen, gefiederten Blättern, stark rückgebildeten Blüten und beerenartigen Früchten in Rispen. Die Gattung Pistacia gehört zur Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae), in die auch der Perückenstrauch und der Essigbaum gestellt werden. Der Gattungsname kommt vom griechischen pistáke = Pistazienbaum . Mehrere Pistazien-Arten sind...

Neophyten sind Pflanzenarten, die seit dem 16. Jh. (Entdeckung der Neuen Welt und Aufbau von Handelsbeziehungen) absichtlich in andere Länder eingeführt (Nutz-, Zier-, Heil- oder Forstpflanzen) oder versehentlich eingeschleppt werden (mit Transportmitteln, Verunreinigung von Saatgut, Vogelfutter) und in der Folge verwildern. Die Neuankömmlinge breiten sich, wenn sie günstige Bedingungen vorfinden, in der neuen Umgebung aus und bilden stabile Populationen, was aber Jahrzehnte dauern kann. Die meisten dieser Pflanzen integrieren sich gut...

Die silbrig glänzenden Blätter und der lange haftende, orangefarbene Fruchtschmuck machen den Sanddorn zu einem besonderen Ziergehölz. Weil seine Früchte sehr viel Vitamin C und andere wertvolle Stoffe enthalten, ist er auch ein wertvoller Nutzstrauch. Er gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und ist ursprünglich in Nepal beheimatet, von wo er sich nach der letzten Eiszeit in ganz Asien und Europa verbreitet hat. Er ist bei uns heimisch und auch an extreme Standorte angepasst. Der Name Hippophae...

Der an salzige Böden und Trockenheit in seiner Heimat an der australischen Ostküste angepasste, kleine Strauch ist auch unter der italienischen Bezeichnung falso rosmarino bekannt, was Falscher Rosmarin heißen könnte. Er ist ein wärmeliebender, aber sonst anspruchsloser Zierstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ein charakteristisches Merkmal sind die Blätter, die denen des echten Rosmarins sehr ähnlich sind, ihnen fehlt aber der typische würzige Geruch. Die Gattung ist benannt nach dem...

Zur Familie der Süßgräser (Posaceae) gehören alle Getreidearten, die als Nutzpflanzen seit alters für den Menschen von lebenswichtiger Bedeutung sind. Als Futterpflanzen prägen sie in weiten Teilen der Welt das Landschaftsbild, in Weiden und Wiesen, in Steppen und Savannen. Als Ziergräser haben sie durch auffallende Farben und Wuchsformen ihrer Blätter, Halme und Blüten einen besonderen Schmuckwert für Gärten und Parkanlagen. Getrocknete Halme und Blütenstände haben in...

Die weißen, beerenartigen Steinfrüchte, die bis weit in den Winter hinein an den Zweigen hängen, haben dem Strauch den Namen „Schneebeere“ gegeben. Der Strauch stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde in Europa zu Beginn des 19. Jhs. als Zierstrauch in Parkanlagen und Gärten weit verbreitet. Der Strauch gehört in die Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Der Name Symphoricarpos setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern symphéro = sammeln, vereinigen und...

Die Engelstrompeten werden wegen ihrer auffallenden Blüten weltweit als Zier­pflanzen verwendet. Sie stammen ursprünglich aus den wärmeren Gegenden Südamerikas, um 1800 kamen sie in botanische- und Schloss-Gärten nach Deutschland. Sie bevorzugen bei uns sonnige und windgeschützte Plätze. Die Pflanzen sind sehr pflegeintensiv, da sie regelmäßig und viel Wasser sowie Dünger brauchen. Sie werden wegen ihrer Frostempfindlichkeit als Kübelpflanzen gezogen, sodass sie die kalte Jahreszeit vor Kälte...

Das Indianerbananen­bäumchen bereichert nicht nur den Obstteller mit einer exotischen Frucht, es ist mit den rostroten Blüten und der goldgelben Herbstfärbung auch ein schönes Ziergehölz. Die in den Südstaaten der USA heimische Pflanze ist bei uns noch nicht sehr bekannt. In ihrer Heimat gilt die Frucht als „Banane des armen Mannes“. Sie wird dort „pawpaw“, in der Botanik Dreilappige Papau genannt. Das Gehölz gehört in die Familie der Annonengewächse (Annonaceae) und ist als...