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Der Goldregen

Laburnum Fabr.

Der Goldregen gehört zu den reizvollsten Frühlingsblühern. Auch der Name beschreibt das Gehölz treffend: Im Mai färben die in langen Trauben stehenden Schmetterlingsblüten den Strauch prächtig goldgelb und verschönen für kurze Zeit mit ihrer Blütenfülle die Gärten und Parkanlagen. Es ist jedoch ähnlich wie beim Blauregen ( Wisteria , im Meraner Stadtanzeiger Nr. 7 am 06.04.2012) Vorsicht geboten, besonders wenn sich Kinder im Garten aufhalten: Die Pflanze ist in allen Teilen sehr giftig!...

Der Weißdorn stärkt das Herz

Crataegus L.

Die Weißdorne sind eine artenreiche Gattung in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die etwa 200 Arten sind in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel beheimatet; in Europa werden an die 20 Arten unterschieden, die aber schwer auseinanderzuhalten sind, weil sie sich leicht miteinander kreuzen und deshalb die Unterscheidungsmerkmale nicht eindeutig sind. Der Eingriffelige Weißdorn ( Crataegus monogyna Jacq.) ist die häufigste Weißdorn-Art in Mitteleuropa und auch bei uns in wärmeren Lagen als...

Sträucher für klimatisch bevorzugte...

Ein charakteristischer Bestandteil der mediterranen Buschvegetation, der Macchia, ist die Steinlinde ( Phillyrea L.). Diese Gattung wird in die Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gestellt mit den zwei anerkannten Arten: die Breitblättrige und die Schmalblättrige Steinlinde . Als immergrüne Ziergehölze werden sie nur in klimatisch bevorzugten Gebieten verwendet. Die Ableitung des Namens vom griechischen philyréa = Linde ist unsicher, weil die Pflanzen mit der Linde wenig Gemeinsamkeiten haben. Die...

Der Pinsel-Rauschopf

Dasylirion acrotrichum Zucc.

Der Pinsel-Rauschopf ist ein der Palmlilie (Yucca-Palme) ähnlicher Halbstrauch, der aus den Trockengebieten Mexikos stammt. Er gehört zur Familie der Spargelgewächse. Der Gattungsname besteht aus den griechischen Wörtern dasýs = rau und leírion = Lilie ; diese beschreiben die rauen Blätter, die eine Blattrosette bilden. Der Artname acrotrichum bezieht sich auf die pinselartig aufgespaltenen Blattspitzen, wobei ácros (gr.) = Spitze und thrix (gr.) = Haar bedeutet. Das auffallendste Merkmal sind...

Die Amerikanische Agave

Die „Hundertjährige Agave“ blüht...

Es dauert zwar nicht 100 Jahre, bis die Pflanze Blüten bildet, aber je nach Standort kann sie ein bis mehrere Jahrzehnte brauchen, um Kraft zu sammeln für die einmalige Blüte. Die Agaven sind sukkulente Pflanzen , die in ihrem Zellgewebe Wasser auf Vorrat speichern ( suculentus (lat.) = saftreich ) und lange niederschlagsfreie Perioden überstehen können. Manche Arten werden in tropischen und subtropischen Gebieten kultiviert. Von Bedeutung ist die Sisal-Agave für die Gewinnung von Pflanzenfasern; die Amerikanische Agave...

Der Kampferbaum - Er sorgt für gute Luft

Cinnamomum camphora (L.) J.S....

Gelegentlich begegnet man in privaten Gärten dem Kampferbaum oder Kampferlorbeer . Seine Heimat ist Ostasien , wo er in der traditionellen asiatischen Medizin für seine vitalisierende Wirkung schon sehr lange bekannt ist, aber auch als Rauschmittel wurde er missbraucht. Heute wird Kampfer weltweit in pflanzlichen Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung und zur Inhalation eingesetzt. Zur Gewinnung des Kampfers wird der Baum vor allem in Ostasien, Ostafrika und Brasilien kultiviert. Im Mittelmeergebiet wird er als Zierbaum angepflanzt....

Die Spießtanne

Cunninghamia lanceolata (Lamb.)...

Die Spießtanne gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und ist in der Unterfamilie Cunninghamioideae die einzige Art der Gattung Cunninghamia. Der Gattungsname des Baumes ehrt James Cunningham (†1709), einen schottischen Wundarzt, der als erster westlicher Pflanzen­sammler in China Pflanzen sammelte und beschrieb; er entdeckte dort die Spießtanne und den Teestrauch (Camellia sinensis). Der Artname lanceolatus/a = schmal lanzettlich bezieht sich auf die Nadeln. Der Baum ist bei uns frostunempfindlich, wobei er...

Der Bambus

Eine sehr schnell wachsende Pflanze

Bambus ist der Sammelbegriff für weltweit rund 1.250 Arten von immergrünen Großgräsern in der artenreichen Familie der Süßgräser (Poaceae). Von den Arten gibt es wiederum eine Vielzahl von Zuchtformen. Die schnell wachsenden Gräser unterscheiden sich voneinander in der Größe und Gestaltung von Halmen, Zweigen und Blättern. Die Halme sind hohl und werden durch Knoten in Segmente gegliedert . Die großwüchsigen Arten verholzen und besitzen kein sekundäres Dickenwachstum . An jedem...

Der Johannisbrotbaum – ein seltener Gast

Ceratonia siliqua L.

Der Johannisbrotbaum ist eine alte Nutzpflanze, die ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und aus arabischen Gebieten stammt. Die Nutzung seiner Früchte als Nahrungs- und Futtermittel in der Antike und im Mittelalter haben ihn zu einer Charakterpflanze des Mittelmeergebietes gemacht. Heute ist er weltweit dort verbreitet, wo die klimatischen Bedingungen das Wachsen des frostempfindlichen Gehölzes erlauben. Der Baum ist nach der hornartig gebogenen, schotenförmigen Frucht benannt: kerátion (gr.) =...

Das Pampasgras ein beliebtes Ziergras

Ziergräser werden in Blumenbeeten wegen der schmückenden Blätter und der vielfältig gestalteten Blüten- und Samenstände gepflanzt. Die langen, schmalen und überhängenden Blätter mancher Arten sind immergrün, andere verfärben sich im Herbst auffällig goldgelb bis hell bräunlich. Die Blütenformen sind zarte Ähren und verzweigte Rispen und Trauben. Die unscheinbaren Einzelblüten fallen nur auf, wenn sich die gelben Staubbeutel der männlichen Blüten entfalten, die...

Die Zimmeraralie

Fatsia japonica (Thunb.) Decne....

Die Zimmeraralie ist eine Zierpflanze, die sowohl in hellen Wohnräumen und im Wintergarten als auch im Freiland an geschützten, schattigen Plätzen gedeiht. Die nur sehr wenige Arten umfassende Gattung gehört zu den Araliengewächsen (Araliaceae) und stammt ursprünglich aus Ostasien und Neuseeland ; sie wächst dort in Bergwäldern, wo die Winter mild und frostfrei sind. Die Japaner nennen die Pflanze (ins Deutsche übersetzt) „Acht Finger“ wegen der handförmigen Blätter mit meist acht Lappen....

Das Heiligenkraut, ein aromatischer...

Santolina L.

Das Heiligenkraut ist ein kleiner Zierstrauch, der gerne in warmen Steingärten, in Trockenmauern, in Kräuter- und Bauerngärten sowie auf Friedhöfen gepflanzt wird. Wegen des Gehaltes von ätherischen Ölen und Harzen duftet die Pflanze nach Reiben zwischen den Fingern intensiv würzig. Die natürlichen Standorte der Pflanze sind die trockenen, heißen Hügel und felsigen Hänge im westlichen Mittelmeergebiet . Das Heiligenkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Gattungsname...