Die Sektion Meran des Alpenvereins feiert heuer ihr 150-jähriges Bestehen. Der Verein wurde 1870 auf Initiative des Kuraten von Vent, Franz Senn, gegründet, damals noch als Sektion des deutschen und österreichischen Alpenvereins. All die Jahre herauf hat der Verein eine wechselvolle Geschichte erlebt. Meran war von Anfang an eine überaus aktive Sektion des Südtiroler Alpenvereins, die sich auch als erste mit dem Bau von alpiner Infrastruktur beschäftigte. Schon 1871 wurde zur leichteren Besteigung des Hirzer der Zugang zur Spitze...

Nach der durch Corona bedingten Zwangspause lebt auch Südtirols Museenlandschaft Schritt für Schritt wieder auf. Viele der rund 140 Museen und Sammlungen, die Südtirols Museumslandschaft bilden, öffnen unter strengen Hygieneauflagen wieder ihre Tore für die Besucherinnen und Besucher. So auch das Frauenmuseum Meran. Es gilt als einzigartig in Südtirol bzw. in ganz Italien. Gründerin des Frauenmuseums war Evelyn Ortner (1944-1997), eine leidenschaftliche Sammlerin, die 1988 im Laubenhaus Nr. 68 das „Kleine Museum...

Der Südtiroler Gärtnerverein zählt 65 Mitgliedsbetriebe. In Spitzenzeiten arbeiten rund 500 Mitarbeiter in den Gärtnereien. Insgesamt wird eine Produktionsfläche von 60 Hektar bepflanzt. Der Gartenbau hat in Südtirol eine sehr lange Tradition. Darauf gründen seine Bekanntheit und auch seine Vielseitigkeit. Das Produktionsspektrum umfasst Gemüse, Obst, Beet- und Balkonpflanzen, Topfpflanzen, Schnittblumen, Gehölze, Stauden, Kräuter und Gewürze. Der Kern des Südtiroler Gartenbaus sind traditionsreiche,...

Rund 800 Burgen und Schlösser befinden sich in ganz Südtirol und eine nicht unbedeutende Zahl davon ist in Meran und Umgebung zu finden. Jedes einzelne dieser historischen Bauwerke zeichnet sich durch Besonderheiten aus. In Obermais, zwischen den Ansitzen Reichenbach und Rosenstein, erhebt sich rechts der Schennastraße das heutige Schlosshotel Rundegg. Geheimnisvolle Geschichten ranken sich um das Schloss. So ist bis heute nicht eindeutig geklärt, ob der Freisitz aus einem ehemaligen Lehensgut hervorgeht oder ob er gar aus einem Wohnturm...

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Ausgabe 9 erscheint nicht. Freuen wir uns auf Ausgabe 10.

Der Lockdown wurde erneut verlängert, diesmal bis 4. Mai. Es schaut zwar so aus, als könnten wir eine Ausgabe 9 produzieren, aber leider sind die Rahmenbedingungen für so ein kleines Medium mehr als ungünstig. Hoffentlich kehrt bald wieder etwas Bewegung in den Alltag zurück.

Der Lockdown wurde bis zum 18. April verlängert, was bedeutet, dass wir auch die Ausgabe 7 der beliebten Meraner Zeitung ausfallen lassen müssen. Als Informationsdienstleiter dürften wir zwar arbeiten, aber die an der Verteilung beteiligten Personen wären einem zu hohen Ansteckungsrisiko ausgeliefert. Außerdem fällt der Werbeverkauf bei einem allgemeinen Arbeitsverbot auch recht schwer. Leider erhalten wir keinerlei Beiträge und müssen uns selbst um die komplette Finanzierung des Printmediums kümmern.

Ein neues Virus macht die Gegend unsicher. SARS-CoV-2 löst die Krankheit Covid-19 aus, die schwere Atembeschwerden und auch den Tod verursachen kann. Wegen der hohen Ansteckungsrate und mangelnder Versorgunsplätze für Patienten wird eine Qurantäne ausgerufen. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit darf nicht zu hoch sein, weil das Gesundheitssystem zusammenzubrechen droht. Die Wirtschaft kommt aufgrund der Ausganggsperre zum erliegen, und so fällt auch die Ausgabe 6 des Meraner Stadtanzeigers in Wasser.

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In dieser Ausgabe des Meraner Stadtanzeigers geht es um die Wurst in Meran: Sonja Steger erzählt die Geschichte der Meraner Würstlstandl-Pioniere. Der erste bekannte Wurstesser der Geschichte war angeblich Antinoos, der Sohn des Eupithes, den Homer in seiner Odyssee „Ziegenmägen, mit Fett und Blute gefüllet, die wir zum Abendschmaus auf glühenden Kohlen geleget …“ verzehren ließ. Diese kann man wohl mit der heutigen Blutwurst vergleichen. In den weiteren Jahrtausenden absolvierte die Wurst einen wahren...

Vom „Bergbauernbua zum Unternehmer“ lautet der Titel dieser Ausgabe des Meraner Stadtanzeigers. Es geht um die Lebensgeschichte von Josef Schötzer aus Lana, der 1970 in Lana eine Zimmerei gründete. Heuer kann die Familie mit Dankbarkeit und Stolz auf fünfzig Jahre zurückblicken, in denen sich der Betrieb etabliert, vergrößert und zeitgemäß weiterentwickelt hat. Nachdem J. Schötzer vierzig Jahre als Zimmermann und fünfunddreißig davon als selbstständiger Unternehmer gearbeitet hatte,...