Obwohl heutzutage am Heiligen Abend eher die weltliche Bescherung in den Vordergrund tritt, ist, neben der Weihnachtskrippe der Christbaum aus unseren Stuben und Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken. Erstaunlich daran ist aber, dass es ihn noch gar nicht so lange gibt. Der Christbaum, wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Den Brauch jedoch, die düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Hoffnung auf neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht zu schmücken, gab es schon immer. Die Lebenskraft, die in wintergrünen...

Bei der Renovierung der „Gedächtniskapelle“ am Friedhof Maria-Trost in Untermais  haben 1990 Maiser Heimatpfleger und Schützen im Inneren eine Gedenktafel mit den Namen der Opfer von 1809 anbringen lassen. Das Sterberegister der Pfarre Mais verzeichnet diesbezüglich folgende Tote: Am 25. Mai blieben Martin Kofler, Dorner , und Valentin Walzl, Tagwerker , dann am 29. Mai Johann Trenkwalder, Riedinger-Sohn , auf dem Kampfplatz des Berg Isel und wurden zu Wilten begraben. Johann Nock , ein Sohn des...

Der Mühlwaal, der schon seit Jahrhunderten in Obermais durch die Lazag fließt, trieb einst entlang des heutigen Lazagsteiges drei Mühlen, und zwar der Reihe nach die Greifen- oder Knäblmühle (heute Haus Rohregger), die Krippler- oder Mazeggermühle (inzwischen abgebrochen) und schließlich die Kanzelemühle. Diese stand, so wie die zwei erstgenannten, an einer Stelle, wo der Waal ein stärkeres Gefälle aufwies und das Wasser daher mit erhöhter Kraft in die Schaufeln der Wasserräder schoss. Heute...

„Hierumb so sage ich dir voran das dir nit mer schaden kann An deiner gesuntheit denn zevil unmessigkeit Darumb so fleisse dich hie bey das dein speise und drancke sey Alle zeitte gemessen wol one hunger niemant essen soll“ Im Laufe der Geschichte gab es eine ganze Reihe von verschiedenartigen Vorstellungen, welche Nahrungsmittel besonders bekömmlich und Kraft spendend seien. Vieles ist dabei beachtenswert, manches ist wohl der Rubrik „Aberglauben“ zuzuordnen. So ist überliefert, dass in...

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Auf dem nach Süden und Westen offenen, sonnigen Gelände von Mais hat man schon früh mit dem Bau von künstlichen Bewässerungsanlagen begonnen, um die Ernteerträge in den regelmäßig wiederkehrenden sommerlichen Trockenzeiten zu erhöhen. Das Fortleben romanischer Bezeichnungen in unserem Bewässerungswesen weist auf die Römer zurück, die große Erfahrung im Bau von Wasserleitungen mitbrachten und so dazu beitrugen, die damaligen Anla-gen zu verbessern und weiter zu verbreiten; so soll z.B. der...