Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef...

In einem Meraner Gerichtsprotokoll aus dem Jahre 1621 werden verschiedene Liegenschaften und Naturalien aufgezählt, welche von Herrn Adam Clainhans zu Mülrain und Labers, als Gerhab (Vormund) der drei jüngeren Wanngischen Töchter und deren Frau Mutter, mittels einer Gerhabschaftsraitung (Vormundschaftsrechnung) belegt werden. So erfährt man von einer „alt wanngische(n) Behausung so aigen mit deren zugeher in undtern viertl pergshalben der Statt Meran gelegen“, deren Wert mit 1200 Gulden angegeben ist. An das Haus...

Während der inzwischen abgeschlossenen Maler- und Renovierungsarbeiten im Inneren der Georgenkirche sind kürzlich auch die beiden Bildstöcke am Stiegenaufgang zum Kirchplatz fachgerecht erneuert worden. Dabei hat man u.a. die Fresken vom Staub und vom Schmutz befreit, die sich im Laufe der Jahre speziell infolge des dichten Straßenverkehrs an den Gemälden angesetzt hatten. Schadstellen wurden behutsam ergänzt, Darstellung und Farbgebung hingegen unverändert belassen. Die zwei Bildstöcke wurden im Sommer 1914...

Felderer, Schloss Labers und Althaus bilden das herrschaftliche Ensemble am Abbruchrand zum Naifbach. Nach Cölestin Stampfer kommt schon 1077 bis 1082 ein Ulrich von Laubers vor, sodass Labers der älteste, urkundlich bezeugte Edelsitz in Mais wäre. Das kleine Ruenhaisl (Rainhäusl) ist 1837 von J. Tarneller belegt, befindet sich tatsächlich am steiler werdenden Hang (mda. Ruen ) in Labers oberhalb des Schlosses. Zwischen Linter ( bonum an der Linten ) und dem Valentinkirchl ist der...

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Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef...

Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef...

Moas (Mais): Die schöne Lehne von Mais ist im Verlaufe weniger Jahrzehnte eine Villenstadt geworden, aus der man nicht ohne Mühe die Namen und die Lage der alten Anwesen herauszulösen vermag, so Josef Tarneller in seinen Hofnamen des Burggrafenamts. Der erste Beleg des Namens Mais ist an einem römischen Weihestein bzw. Diana-Altar abzulesen, der im 17. Jh. angeblich im Zieltal oberhalb von Partschins aufgefunden wurde. Der Weihestein wird in das Jahr 217 bzw. 246 n. Chr. datiert und war zu Ehren des göttlichen Kaiserhauses...

Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef...

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Kiechlperg (Küchelberg): Die lang gestreckte abgerundete Felszunge zwischen Dorf Tirol und Meran verdankt ihre Entstehung dem Zusammenprall der Eiszeitgletscher aus dem Vinschgau und dem Passeier. Von dieser runden Kiecheln ähnelnden Landschaftsform mag sich der Name ableiten. Der Küchelberg mit seinem Buschwerk (Flaumeichen, Kaktusfeigen, Zurgeln) und seinen Weinäckern gehört zum Großteil zur Gemeinde Tirol. Gnaid (Gnaid, Gneid). Der Name der Weinflur südlich des Dorf Tiroler Ortskerns leitet sich aus...

Die Bedeutung der Namen der Höfe und Fluren ist eine der wichtigsten Quellen historischer Forschung eines Landstrichs. Außerdem stellt die Pflege und Weitergabe des Namenguts für eine Gemeinschaft einen bedeutenden, die Identität stiftenden Faktor dar. Als Quelle dienen die in mündlichen Gesprächen abgefragten Namen (Flurnamensammlung Südtirol, die am Landesarchiv in Bozen einsehbar ist), das Werk „Die Hofnamen im Burggrafenamt und in den angrenzenden Gebieten“ des verdienten Hofnamenforschers Josef...