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Die majestätischen Blütenschäfte der Palmlilien und Agaven bringen ein fremdländisches Gepräge nach Meran und ergeben am Tappeinerweg und in den Gartenanlagen schöne Fotomotive. Die stacheligen Blattrosetten machen die Palmlilien das ganze Jahr über zu einem Blickfang; am schönsten aber sind sie, wenn sich ihr prachtvoller Blütenstand entfaltet. In ihrer Heimat werden sie auch „Baum des Lebens“ genannt, weil sie einem ständigen Überlebenskampf ausgesetzt sind. Das natürliche...

Mit dem Gedicht Ginkgo biloba schickte J.W. von Goethe 1815 an seine späte Liebe Marianne von Willemer auch Ginkgoblätter: Sie sind für ihn Sinnbild für Liebe und Freundschaft, auch Symbol zweier in inniger Freundschaft verwachsener Seelen. Er machte sich aber auch als Wissenschaftler Gedanken über den Baum. Ginkgo biloba Dieses Baumes Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Gibt geheimen Sinn zu kosten, Wie’s den Wissenden erbaut. …. Der Ginkgobaum ist in vieler Hinsicht...

Die herbstlich farbenprächtige Blattkrone macht den Amberbaum zu einem beliebten Ziergehölz. Der Baum stammt ursprünglich aus dem östlichen und südöstlichen Amerika , wurde 1681 in Europa eingeführt und schon bald in südlicheren Ländern als weitgehend winterharter Zierbaum in Gärten und Parkanlagen angepflanzt. Liquidambar styraciflua wird neuerdings in der kleinen Familie der Altingiaceae innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales) eingeordnet. Früher wurde die Gattung zur Familie...

Die Dornige Ölweide ist eine in Ostasien (Japan, China) beheimatete Pflanzenart aus der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und wird in Parkanlagen und Gärten als immergrünes, duftendes Ziergehölz und häufig als Hecke angepflanzt. Besonders Sorten mit farbigem Laub sind beliebt. Der langsam wachsende Strauch hat eine sparrig verzweigte Wuchsform, erreicht Höhen von 3-4 m und ist mit Dornen ausgestattet. Eine Eigentümlichkeit des Strauches besteht darin, dass Zweige der langen Triebe unter...

Wer im Herbst in den verschiedenen Parkanlagen Merans spazieren geht, begegnet häufig einem angenehmen Duft. Dieser wird von Blüten verbreitet, die sich im Herbst entfalten: die unscheinbaren Blüten der Duftblüte (Osmanthus) und die einer Gewürznelke ähnlich sehenden Blüten der Ölweide (Elaeagnus) . Die Duftblüte ist ein in Ostasien (Japan, China) beheimateter immergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und wird gerne als Zierpflanze in...

Der wärmebedürftige Losbaum entwickelt sich im klimatisch günstigen Gebiet des Etschtales gut. Seine Heimat sind die Hartlaubwälder Japans und Ostchinas mit warmen und feuchten Sommern und gebietsweise milden Wintern. Wegen der auffälligen Blüten werden viele Arten als Zierpflanzen gezogen. Die Ansprüche des Losbaumes sind gering, der Schmuckwert ist aber zu jeder Jahreszeit groß. Der Losbaum oder Losstrauch ist früher zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae) gestellt, inzwischen aber in die...

Die in den tropischen bis subtropischen Gebieten Asiens und Australiens beheimatete Indische Lagerströmie wird im Mittelmeerraum vielfach als Zierpflanze angepflanzt. Carl von Linné benannte die Pflanze nach seinem schwedischen Freund und Naturforscher Magnus Lagerstroem, der ihm aus seinen Asienreisen Pflanzen mitbrachte, die in Europa unbekannt waren. Eine davon nannte er ihm zu Ehren Lagerstroemia. Die Lagerstroemia, auch Affenrutschbaum und Kreppmyrte genannt, wird in die Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) gestellt....

Der Gelehrte und Geschichtsschreiber Plinius der Ältere (1. Jhd. n. Chr.) berichtet, dass die Römer sehr gut schmeckende Granatäpfel aus Karthago, einer nordafrikanischen Stadt der Punier (Synonym für Phönizier) importierten. Aus dem Punicum malum (Punischer Apfel) oder Malum granatum (Gekörnter Apfel) der antiken Römer hat der Botaniker Linné den lateinischen Namen Punica granatum abgeleitet. Punica bezieht sich auf die Herkunft des Granatapfels und granatum leitet sich von granum = Korn her, und...

Die Heimat des Japanischen Schnurbaumes ist nicht Japan, wie der Name vermuten ließe, sondern China und Korea . Der Baum gelangte aber früh in die Tempelgärten Japans und es wurden zunächst nur die in japanischen Gärten vorhandenen Bäume bekannt. Um 1747 schickte der als Missionär und Chinaforscher tätige Jesuit Pierre d´Incarville die Samen des Baumes dem Botanischen Garten von Paris und damit gelangte der Baum nach Europa. Der Hülsenfrüchte tragende Baum ist eine Pflanzenart in der...

Die Heimat dieser Magnolie ist der Südosten Nordamerika s, wo sie als Charakterpflanze gilt. Im milden Klima, das in Meran herrscht, überwintert sie ohne Schwierigkeiten und sie wird häufig als Zierbaum angepflanzt. Ihre großen, weißen und seidig schimmernden Blüten sind nicht nur eine Augenweide, sondern mit ihrem intensiven Duft auch ein Genuss für die Nase. Die Großblütige Magnolie ist ein immergrüner Baum und erreicht bei uns eine Wuchshöhe bis 20 Meter. Der aufrechte Stamm trägt eine...

Albizia-Arten sind mit ihrem filigranen, feingefiederten Laub, dem außergewöhnlichen, mimoseähnlichen Blütenschmuck und den flach gewölbten Schirmkronen sehr elegante, attraktive Blütengehölze. In Mitteleuropa ist nur die wärmebedürftige Albizia julibrissin in wintermilden, sonnigwarmen Standorten ausreichend frosthart. Der Seidenbaum wächst in den gemäßigten Regionen Asiens vom Iran bis Ostchina und Japan. Der Name Albizia wurde dem Laubbaum zu Ehren des Adelsherrn Filippo degli Albizzi...

Durch seine Lebenskraft bisweilen lästig (Honeck) ist der Götterbaum (Ailanthus altissima). Seine Heimat ist China und die Molukken (eine indonesische Inselgruppe). Er ist Mitte des 18. Jahrhunderts vom Jesuitenmissionär Incarville in Europa eingeführt, dann in großen Gärten und Parkanlagen als Zierbaum angepflanzt worden und kommt heute in gemäßigtem und Mittelmeerklima häufig massenhaft wild wachsend vor (wie die Robinie). In einigen Staaten (z.B. Österreich, Schweiz) versucht man die weitere...