Mit seiner schmucken Benadelung fällt ein Nadelbaum auf, der bei uns dank seiner Frosthärte gut gedeiht und eher schattige Standorte und tiefgründige und nährstoffreiche Böden bevorzugt: die Kanadische Hemlocktanne . Der Baum, auch Kanadische Schierlingstanne genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Er ist beheimatet in Nordost-Amerika und wurde um die Mitte des 18. Jhs. nach Europa eingeführt und in Parkanlagen und Gärten als Zierbaum gepflanzt. Der Name hemlock (engl.)...

Von allen Nadelhölzern hat der Gemeine oder Echte Wacholder das größte natürliche Verbreitungsgebiet: ganz Europa, Zentralasien, Nordamerika, Nordafrika; man findet die anspruchslose Pflanze in Hochlagen mattenartig, in lichten Wäldern, an trockenen Hängen und auf besten Standortbedingungen auch eher als niederliegenden oder aufrechten und säulenförmigen Strauch denn als baumartig. Die schmalen, harten und stechend spitzen Nadeln stehen in dreizähligen Wirteln um den Zweig. Sie sind bläulich-grün...

Zu der im Meraner Stadtanzeiger Nr. 18 beschriebenen nordamerikanischen Art, der Weiden-Eiche, gesellen sich weitere Arten, die aus Nordamerika eingeführt wurden und wegen der farbenfrohen Herbstfärbung der Blätter gerne als Zierbäume gepflanzt werden. Die Sumpf-Eiche ( Q. palustris Muenchh.) wird bei uns als Schatten spendender Alleebaum eingesetzt. Wegen der gelborangen bis tiefroten Blattfärbung im Herbst hat sie als Zierbaum großen Schmuckwert. Der meist bis zum Wipfel durchgehende, gerade Stamm trägt...

Zu den in der vorhergehenden Ausgabe des Meraner Stadtanzeigers beschriebenen europäischen Arten Flaum- und Zerr-Eiche gesellen sich weitere Arten, die bei uns einheimisch oder alteingebürgert sind. Die Stiel-Eiche ( Q. robur L.), auch Sommer-Eiche oder Deutsche Eiche genannt, ist in Mitteleuropa die am weitesten verbreitete Eichenart und in den Südtiroler Wäldern natürlich vertreten. Weil sie ein ausgezeichnetes Nutzholz und reichlich Viehfutter liefert (insbesondere für die Schweine), wird sie seit alter Zeit...

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Die Stein-Eiche ( Quercus ilex L.) ist ein Charaktergehölz der Macchie in den Küstengebieten der Mittelmeerländer . Sie bildete dort ursprünglich ausgedehnte Bestände mit artenreichem Unterwuchs. Diese Wälder sind auf vielen Standorten weitflächig durch Steineichen-Gebüsche ersetzt als Folge von Abholzung, Überweidung und Bränden. Die Stein-Eiche drang auch in das Etschtal vor und kann hier an warmen und trockenen Standorten bis 1000 m ü.d.M. vorkommen. Sie wächst zwar langsam, ist aber sehr...

Der nach der letzten Eiszeit (sie endete vor ca. 10.000 Jahren) aus dem Mittelmeergebiet längs des Etschtales eingewanderte Südliche Zürgelbaum ist Bestandteil des natürlich gewachsenen Flaum­eichenwaldes, der sich besonders an den sonnigen Hängen des Küchelberges , entlang des Tappeinerweges und oberhalb Algund und bis Tirol hinauf ausgebreitet hat. Er ist in Teilen Afrikas , in der Türkei und im Mittelmeerraum beheimatet und erreicht in Südtirol seine Nordgrenze. Der Baum ist anspruchslos und wächst...

Zwei exotische, allerdings selten anzutreffende Gehölze fallen im Sommer durch ihre auffälligen Blüten bzw. Blütenstände auf: das Asiatische Gelbholz und die Brasilianische Guave . Das Asiatische Gelbholz ( Maackia amurensis Rupr. et Maxim.) stammt aus dem Steppengebiet der Mandschurei im äußersten Nordosten Chinas und wird in Europa seit Mitte des 19. Jhs. wegen seiner schmucken Blätter und Blütenstände als Zierbaum gepflanzt. Er gehört in die Familie der Hülsenfrüchtler...

Die Myrte hatte in der Mythologie verschiedener Völker eine große Bedeutung. Sie galt schon in der Antike als Symbol für Schönheit, Jugend und Jungfräulichkeit. Die Braut wurde bei der Hochzeit mit einem Myrtenkranz geschmückt, ein Brauch, der sich mancherorts bis heute erhalten hat; der Strauch heißt deshalb auch Brautmyrte . Im Alten Testament der Bibel wird die Myrte an mehreren Stellen genannt. Die wohl älteste Erwähnung findet sie im babylonischen Gilgamesch-Epos (2100 – 600 v.Chr.). Einer...

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Von Natur aus bevorzugt die Echte Sumpfzypresse sumpfige Gebiete und Flussufer, sie wächst aber auch auf trockeneren Standorten. Ihre Heimat sind die feuchten Niederungen und periodisch überschwemmten Standorte im südöstlichen Nordamerika . Bekannt sind die Sumpfzypressen-Sümpfe des Mississippi-Deltas. Diese Standorte sind allerdings durch das Trockenlegen und die forstliche Ausbeutung bedroht. Schon seit geraumer Zeit wird der Baum in Europa als Park- und Zierbaum gepflanzt. Die Gattung Taxodium gehört zur Unterfamilie...

Mit überreicher Blütenfülle sind ab Mai zwei Sträucher übersät, die zur großen und vielfältigen Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) gehören: der Perlmuttstrauch mit zarten rosa Blüten und die Weigelie mit größeren und auch kräftiger gefärbten Blüten. Der erst ab Anfang des 20. Jhs. in Europa bekannt gewordene Perlmuttstrauch ( Kolkwitzia amabilis Graebn.) hat seine Heimat in China ; er ist nach dem deutschen Botaniker Richard Kolkwitz (1873-1957)...