Gelegentlich begegnet man in privaten Gärten dem Kampferbaum oder Kampferlorbeer . Seine Heimat ist Ostasien , wo er in der traditionellen asiatischen Medizin für seine vitalisierende Wirkung schon sehr lange bekannt ist, aber auch als Rauschmittel wurde er missbraucht. Heute wird Kampfer weltweit in pflanzlichen Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung und zur Inhalation eingesetzt. Zur Gewinnung des Kampfers wird der Baum vor allem in Ostasien, Ostafrika und Brasilien kultiviert. Im Mittelmeergebiet wird er als Zierbaum angepflanzt....

Die Spießtanne gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und ist in der Unterfamilie Cunninghamioideae die einzige Art der Gattung Cunninghamia. Der Gattungsname des Baumes ehrt James Cunningham (†1709), einen schottischen Wundarzt, der als erster westlicher Pflanzen­sammler in China Pflanzen sammelte und beschrieb; er entdeckte dort die Spießtanne und den Teestrauch (Camellia sinensis). Der Artname lanceolatus/a = schmal lanzettlich bezieht sich auf die Nadeln. Der Baum ist bei uns frostunempfindlich, wobei er...

Bambus ist der Sammelbegriff für weltweit rund 1.250 Arten von immergrünen Großgräsern in der artenreichen Familie der Süßgräser (Poaceae). Von den Arten gibt es wiederum eine Vielzahl von Zuchtformen. Die schnell wachsenden Gräser unterscheiden sich voneinander in der Größe und Gestaltung von Halmen, Zweigen und Blättern. Die Halme sind hohl und werden durch Knoten in Segmente gegliedert . Die großwüchsigen Arten verholzen und besitzen kein sekundäres Dickenwachstum . An jedem...

Der Johannisbrotbaum ist eine alte Nutzpflanze, die ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und aus arabischen Gebieten stammt. Die Nutzung seiner Früchte als Nahrungs- und Futtermittel in der Antike und im Mittelalter haben ihn zu einer Charakterpflanze des Mittelmeergebietes gemacht. Heute ist er weltweit dort verbreitet, wo die klimatischen Bedingungen das Wachsen des frostempfindlichen Gehölzes erlauben. Der Baum ist nach der hornartig gebogenen, schotenförmigen Frucht benannt: kerátion (gr.) =...

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Geisleralm
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Die Zimmeraralie ist eine Zierpflanze, die sowohl in hellen Wohnräumen und im Wintergarten als auch im Freiland an geschützten, schattigen Plätzen gedeiht. Die nur sehr wenige Arten umfassende Gattung gehört zu den Araliengewächsen (Araliaceae) und stammt ursprünglich aus Ostasien und Neuseeland ; sie wächst dort in Bergwäldern, wo die Winter mild und frostfrei sind. Die Japaner nennen die Pflanze (ins Deutsche übersetzt) „Acht Finger“ wegen der handförmigen Blätter mit meist acht Lappen....

Das Heiligenkraut ist ein kleiner Zierstrauch, der gerne in warmen Steingärten, in Trockenmauern, in Kräuter- und Bauerngärten sowie auf Friedhöfen gepflanzt wird. Wegen des Gehaltes von ätherischen Ölen und Harzen duftet die Pflanze nach Reiben zwischen den Fingern intensiv würzig. Die natürlichen Standorte der Pflanze sind die trockenen, heißen Hügel und felsigen Hänge im westlichen Mittelmeergebiet . Das Heiligenkraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Gattungsname...

In den Parkanlagen und Promenaden begegnet man häufig Pflanzen mit auffallenden, dichtbehaarten und silbrig schimmernden Blättern. Die zwei nachfolgend beschriebenen Arten sind im Mittelmeergebiet verbreitet und besiedeln dort sonnenbeschienene Standorte, wobei ihnen die dichte Behaarung als Schutz gegen erhöhte Transpiration, d. h. Wasserverlust, dient. Sie sind in mildem Klima mehrjährige, krautige Pflanzen, werden aber auch als einjährige Pflanzen zur Gestaltung von Pflanzbeeten eingesetzt. Eine beliebte und fast während...

Wir stellen zwei Pflanzen vor, die an ihren natürlichen Standorten in besonderem Maße an die Trockenheit der Steppen und Halbwüsten in Ost- und Südost-Europa angepasst sind. Bei uns findet man sie als Zierpflanzen an sonnigen und warmen Standorten in Steingärten und an Promenaden. Beide gehören in die Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Der Name Bleiwurz beruht auf einer irrtümlichen Annahme im 17. Jh., wonach der Pflanzensaft bei den damals weit verbreiteten Bleivergiftungen helfe. Obwohl das ein falscher...

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Die für das Etschtal, das Eisacktal und den Vinschger Sonnenberg charakteristischen Flaumeichenwälder beherbergen auch die zwei wärmeliebenden Sträucher: die Gemeine Felsenbirne und die Steinweichsel . Wegen der zarten Blüten im zeitigen Frühling und wegen der dunkelblauen Früchte bereits im Sommer werden die Gehölze auch gerne als Ziersträucher in Grünanlagen und Gärten verwendet. Beide Pflanzen gehören zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Die Gemeine Felsenbirne ( Amelanchier ovalis...

Einige Arten der Gattung Zylinderputzer (Callistemon) gehören neben der Silber-Akazie und den Eukalyptusbäumen zu den wenigen aus Australien eingeführten Zierpflanzen. Die Gattung Callistemon gehört in die Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Der botanische Name ist zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern kállos = Schönheit und stémon = Staubblatt und bedeutet schönes Staubblatt . Den deutschen Namen erhielt die Pflanze wegen ihrer Blütenstände, die aussehen wie...