Die Lorbeerkirsche ist ein beliebtes Ziergehölz. Sie wächst in Parkanlagen und Gärten meist als mehrstämmiger, hoher und buschiger Strauch, freistehend als kleiner Baum, häufig als beschnittene Hecke zur Begrenzung von Wegen, Straßen und Grundstücken, auch als Wind- und Sichtschutz. Die Lorbeerkirsche wird in die Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gestellt und ist mit dem Lorbeerbaum (Laurus nobilis) nicht näher verwandt. Der Artname laurocerasus verweist auf die lorbeerähnlichen Blätter (...

Schon zeitig im Frühjahr begegnet uns häufig ein reich blühender Strauch, den K. Honeck mit einem „brennenden Busch“ vergleicht: die Zierquitte oder Scheinquitte . Die zu den Rosengewächsen (Rosaceae) zählende Gattung Chaenomeles umfasst drei Arten, die Japanische Zierquitte , die Chinesische Zierquitte und die Großfrüchtige Zierquitte . Wie ihre Namen andeuten, sind die Sträucher in Japan und China beheimatet. Die Chinesische Zierquitte gelangte schon 1796 nach Europa, während die...

Der in unseren Gärten und öffentlichen Parkanlagen wachsende Gewöhnliche Judasbaum ist eine Baumart in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die natürliche Verbreitung erstreckt sich über die Mittelmeerländer in Südeuropa und Vorderasien. Das im Frühling sehr auffallende Blütengehölz wächst als großer Strauch oder als kleiner, oft mehrstämmiger Baum und erreicht Wuchshöhen bis zu 10 m. Er liebt warme, geschützte Standorte und ist in der Jugend etwas...

Zahlreiche Prunus-Arten und -sorten gehören dank ihrer überreichen Blütenfülle im Frühling zu den gärtnerisch wichtigsten Blütenbäumen und -sträuchern. Es sind immergrüne und laubabwerfende Bäume und Sträucher in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Von den laubabwerfenden Arten werden bei uns besonders häufig die Kirschpflaume ( Pr. cerasifera ) und deren purpurblättrige Form, die Blutpflaume ( Pr. cerasifera „Pissardii“ ) sowie die Japanische Zierkirsche (...

Die einzige in Mitteleuropa heimische Fichte ist die uns allen bekannte Gemeine Fichte (Picea abies) oder Rottanne . Wir stellen zwei weitere fremdländische Arten vor, die durch ihre elegante, spitz-kegelförmige bis säulenförmige Wuchsform und die besondere Form der Nadeln auffallen. Die Serbische Fichte [ Picea omorika (Pancic) Purk.] wurde um 1875 im Tara-Gebirge am Oberlauf der Drina in Jugoslavien (Grenzgebiet zwischen Bosnien und Serbien) entdeckt, zum Erstaunen der Botaniker, die die Art nur aus Standorten an der...

Die einzige in Mitteleuropa heimische Fichte ist die uns allen bekannte Gemeine Fichte ( Picea abies ) oder Rottanne . Wir stellen zwei fremdländische Arten vor, die durch ihre elegante, spitz-kegelförmige bis säulenförmige Krone und die besondere Form der Nadeln auffallen. Die Orient-Fichte ( Picea orientalis (L.) Link.), auch Kaukasus-Fichte und Sapindus-Fichte genannt, ist beheimatet in den Gebirgen des nördlichen Kleinasiens sowie im Kaukasus und wird bei uns in Parkanlagen und Gärten als Zierbaum...

Von der Riviera stammen die graugrünen Zweige mit goldgelben rundlichen Köpfchen, die schon am Valentinstag als „Mimosen“ verschenkt werden. Die wahre Heimat der Silber-Akazie sind australische Trockengebiete , von wo sie 1864 nach Frankreich und dann in den ganzen Mittelmeerraum als Zierbaum in Parkanlagen und Promenaden eingebürgert wurde. Die Silber-Akazie, auch als „ Falsche Mimose “ bezeichnet, gehört in die Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), Unterfamilie Mimosengewächse...

Ein besonderer Anziehungspunkt im Maiser Park ist die Kalifornische Flusszeder , auch Weihrauch-Zeder genannt, mit einem mächtigen Seitenast, der horizontal wächst und eine ideale Klettermöglichkeit für Kinder und Junggebliebene bietet. Der in Obermais angelegte Park wurde 1898 zur Erinnerung an das 50-jährige Regierungsjubiläum des Kaisers Franz Joseph I nach diesem benannt. Die damals gepflanzten Kalifornischen Flusszedern haben sich zu stattlichen Bäumen entwickelt und sind aus dem Erscheinungsbild des Parks nicht...

Die Griechische Tanne ( Abies cephalonica Loud.) ist im Süden Griechenlands und im Peloponnes beheimatet. Sie wächst dort auf Kalkgestein und kann längere Sommertrockenheit ertragen. Als Zierbaum wird sie wegen ihres schnellen Wachstums und schönen Aussehens angepflanzt. Die waagrecht abstehenden Äste tragen glänzend hellbraune Zweige, an denen rundum die bis 2,5 cm langen , flachen, starren und stechend zugespitzten Nadeln stehen. Sie sind oberseits glänzend dunkelgrün und unterseits...

Der Name Tanne wird für viele Nadelbäume verwendet: z.B. wird die Fichte (Picea) als Rottanne bezeichnet; die Hemlocktanne (Tsuga), die Douglastanne (Psudotsuga), die Zimmertanne (Araucaria) und die Sicheltanne (Cryptomeria) haben zwar mehr oder weniger entfernte Ähnlichkeit mit ihr, gehören aber nicht zur Gattung Abies. Die Tanne gehört in die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und wächst vor allem in der gemäßigten Klimazone der nördlichen Erdhalbkugel. Sie stellt an den Nährstoffgehalt im Boden...

Die Douglasie, auch Douglas-Fichte oder Douglas-Tanne genannt, hat ihre Heimat im westlichen Nordamerika bis Mexiko und ist dort einer der wichtigsten und am weitest verbreiteten Nadelbäume; sie liefert dort auch das meiste Nutzholz. In Europa wird die Douglasie gerne als Ziergehölz gepflanzt und erreicht als Parkbaum oft imposante Größen. Sie ist in Deutschland und Frankreich auch der häufigste, nicht heimische forstlich genutzte Nadelbaum. In Südtirol wurde sie nach 1960 im Forstbezirk Kaltern-Mitterberg in...

Die Himalaja-Zeder , auch Deodar-Zeder genannt [ Cedrus deodara (D. Don.) G. Don.] ist gekennzeichnet durch eine breitpyramidale Krone, deren langer Leittrieb peitschenartig überhängend und die Zweigenden nach unten hängend sind. Die Äste stehen waagrecht ab. Die weichen Nadeln sind jung noch hellgrün bis blaugrün, später dunkelgrün und mit 3-5 cm die längsten der Zedernarten . Die bis 12 cm langen Zapfen sind fassförmig. Die Heimat dieser Zedernart sind die Bergwälder des Himalajagebietes ,...