Die Manna-Esche wächst natürlich in lichten und sonnigen Wäldern an trockenen Hängen. Sie besiedelt das Mittelmeergebiet von Spanien bis nach Kleinasien und ist in Südtirol in den Flaumeichenbuschwald eingestreut. Sie ist hauptsächlich in niederen Lagen der Haupttäler verbreitet und an feuchtwarmen Hängen vereinzelt bis auf 1.200 m Meereshöhe zu finden. Weil sie stadtklimafest ist und mit den weißen Blütenrispen und der hübschen herbstlichen Laubverfärbung ein schmuckes Aussehen hat, eignet...

Die Kamelien gehören zu den Teestrauchgewächsen (Theaceae) und sind eng verwandt mit dem Teestrauch (Camellia sinensis), der den Grünen und Schwarzen Tee liefert. Benannt sind sie nach Georg Joseph Kamel (1661–1706), der als Jesuitenpater, Apotheker und Naturforscher auf den Philippinen tätig war. Mehrfach misslang der Versuch, die wertvollen Teepflanzen aus China nach Europa zu holen. Anfang des 18. Jhs. versuchten es Engländer, aber in der Schmuggelware befanden sich Zierkamelien statt der erwarteten Teepflanzen. Sie waren...

Die Trauerweide gilt wegen der nach unten hängenden Zweige als Symbol der Trauer, weshalb sie sehr oft in der Nähe von Grabstätten und auf Friedhöfen zu finden ist. Für die alten Griechen und schon Jahrhunderte früher in China symbolisierte der Baum auch junges Leben und Geburt. Andere Baumarten, bei denen die Zweige senkrecht oder schräg nach unten hängen, sind z.B. Buche, Birke, Esche, Japanischer Schnurbaum, Ulme und Zypresse. Aus der großen Anzahl der Arten, Hybriden und gezüchteten Sorten wählen...

Ein mächtiger Edelkastanienbaum ist von seltener Schönheit: der drehwüchsige Stamm, die weit ausladende Krone mit den knorrig verzweigten Ästen, das Blütenmeer der langen, gelblichen Blütenrispen, die großen, dunkelgrünen, im Herbst golden leuchtenden Blätter und schließlich die „Keschtnigl“ mit ihrem „köstlichen“ Inhalt. Wir begegnen diesem unverkennbaren Baum in den wintermilden Lagen Südtirols bis etwa 1.300 m. Er bevorzugt durchwegs kalkfreie Böden und gedeiht...

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Schon zeitig im Frühjahr fiel ein Strauch mit intensiv duftenden Blüten auf, die Wohlriechende Heckenkirsche ( Lonicera fragrantissima (beschrieben im Meraner Stadtanzeiger Nr. 05 vom 07.03.2014)). Der Duft der Blüten, aber auch die giftverdächtigen Beeren sind ein Merkmal weiterer Vertreter dieser Art, die im Frühling und Sommer blühen. Das in Europa weit verbreitete Garten-Geißblatt , auch als Echtes Geißblatt ( Lonicera caprifolium L.) bekannt und wegen des angenehmen Duftes auch gerne...

Die Opuntien sind sukkulente Pflanzen und besitzen ein Zellgewebe, das sie befähigt, Wasser auf Vorrat zu speichern ( suculentus (lat.) = saftreich) und lange niederschlagsfreie Perioden zu überstehen. Sie sind somit an das Wachsen auf heißen und trockenen Standorten angepasst. Die Gattung Opuntia ist der am häufigsten vorkommende und am weitesten verbreitete Vertreter in der großen Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst die Halbwüsten weiter Teile Nord- und...

Ein uns allgemein bekannter Gast in Gebüschen an Feldrainen und Waldrändern, in Waldlichtungen sowie Auwäldern ist der Gemeine Haselstrauch ( Corylus avellana L.). Häufig wächst er so wie der Schwarze Holunder in der Nähe von Anwesen, was zeigt, dass der Mensch seit uralten Zeiten mit diesen fruchttragenden Sträuchern kulturgeschichtlich verwoben ist. Als Straßenbaum gerne angepflanzt wird die Baum-Hasel ( Corylus colurna L.), die auch verschmutzte und trockene Luft verträgt. Die im Handel erhältlichen...

Die Mahonie ist ein immergrüner Strauch , der als Ziergehölz sehr vielseitig verwendet werden kann. Sie wird eingesetzt für flächige Pflanzungen an Böschungen, für schmale Rabatten an Straßen- und Wegrändern, vor Mauern und Gebäuden, auch freistehend und in Gärten unter anderen Sträuchern und Bäumen, an sonnigen und beschatteten Standorten. Sie blüht zeitig im Frühjahr, im Herbst und auch im Winter mit gelben, berberitzenähnlichen Glöckchen an aufrechten oder...

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Nur zwei Arten der etwa 70 meist in den Tropen wachsenden Buxus-Arten haben ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Süd- und Mitteleuropa : der Gewöhnliche Buchsbaum und der Balearen-Buchsbaum . Diese immergrünen Gehölze wachsen langsam und meist mehrstämmig, oft als Sträucher , manche wachsen zu kleinen Bäumen heran. Sie sind anspruchslos, vertragen Schatten, auch längere Trockenheit und Kälte. Die ledrig-steifen Blätter stehen kurzgestielt und gegenständig an den Zweigen angeordnet; sie...

Speziell ausgebildete Blätter, man nennt sie Phyllokladien, Flachsprosse oder Scheinblätter, sind das charakteristische Merkmal von zwei nahe miteinander verwandten, immergrünen Sträuchern: dem Stechenden Mäusedorn und dem Traubendorn . Phyllokladien sind flächig verbreiterte Kurztriebe und übernehmen die Funktion der echten Blätter, die zu sehr kleinen, bräunlichen Schuppen reduziert sind und früh abfallen. Auch besitzen die Pflanzen unterirdische Sprossachsen (Rhizome), die Wurzeln tragen und mit denen sie...