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Eine weitere im Mittelmeergebiet typische Kiefernart ist die Aleppo-Kiefer ( Pinus halepensis Mill.). Der bis 15 m hohe Baum fällt auf wegen seiner graugrünen, dünnen und weichen Nadeln , die bis 10 cm lang sind und zu zweien gebündelt, oft pinselartig gehäuft an den Kurztrieben stehen. Der Stamm und die Äste sind oft gebogen oder gedreht. Die Baumkrone ist kugelig bis schirmförmig. Die kleinen, rotbraunen Zapfen ähneln denen unserer Wald-Kiefer, stehen wie diese zu 2-3 zusammen und sind kurz gestielt. Die Art...

Pinus ist die artenreichste Gattung aller Nadelhölzer und die Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) ist nach ihr benannt. Es sind immergrüne Bäume , die fast ausschließlich auf der Nordhalbkugel Europas, Asiens und Amerikas verbreitet sind. Viele Arten sind wichtige Waldbildner und haben eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Eine große Anzahl von Arten und Sorten findet als Zierbäume und -sträucher Verwendung. Neben der in Südtirol heimischen Föhre gedeihen in Meran mit seinem besonders...

Eine aus Ostasien und Nordamerika stammende Pflanzengattung hat mit fünf Arten und vielen Kulturformen als beliebtes Ziergehölz in Parkanlagen und Gärten weltweite Verbreitung gefunden: der Lebensbaum . Thuja gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und ist auf den ersten Blick nicht leicht von den ähnlichen Scheinzypressen (Chamaecyparis) zu unterscheiden ( Meraner Stadtanzeiger Nr. 19 vom 05.10.2012). Alle Thuja-Arten und ihre Formen sind immergrüne Bäume oder Sträucher , deren Zweige...

Im Herbst fallen zwei Baumarten durch ganz unterschiedliche Blattmerkmale auf: Die abgefallenen Blätter des Katsurabaumes riechen nach frischgebackenem Lebkuchen und die Blätter des Wald-Tupelobaumes verfärben sich farbenfroh von gelb über orange bis purpurrot. Einer der größten Laubbäume Japans ist der Katsurabaum ( Cercidiphyllum japonicum S.& Z.); er erreicht dort eine Höhe bis 30 m. Der langsam wachsende Baum wird bei uns meist nur halb so hoch oder noch niedriger; er wirkt durch seine zahlreichen...

Die Hopfenbuche ist der Vertreter des „Flaumeichengürtels“, der die Schattenlagen an den westlichen Berghängen (Forst, Marling, Tisner Mittelgebirge, vorderes Ultental) den Südhängen (Küchelberg) vorzieht. Sie liebt sommerwarme Standorte, die jedoch eher luftfeucht als trocken sein sollten. Nach der Eiszeit ist diese Baumart aus dem Mittelmeergebiet über das Etschtal bis in inneralpine Täler vorgedrungen; geschlossene Bestände reichen im Eisacktal bis Klausen, im Vinschgau bis Naturns, einzelne Exemplare...

Die Hainbuche wächst an seinem natürlichen Standort als schattenverträglicher Baum eingestreut in Laubmischwaldgesellschaften vor allem unter Eiche und Rot-Buche. Sie ist in den nördlichen gemäßigten Klimazonen Mitteleuropas bis Kleinasien beheimatet. Bei uns wird sie in Gärten und Parkanlagen als freistehender Baum und in Wohngebieten häufig als ungeschnittene oder geschnittene Hecke gepflanzt. Die Hainbuche gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und zusammen mit den...

Zwei Schmetterlingsblütler , die im Sommer und im Herbst über viele Wochen hinweg ihre zart lila bis violett gefärbten Blüten öffnen, sind Thunbergs Buschklee und der Himalaja-Indigostrauch . Beide Arten gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und lieben sonnige, warme und geschützte Plätze, damit sich die überhängenden Zweige schön entfalten können. Thunbergs Buschklee ( Lespedeza thunbergii (DC.) Nakai) ist ein sommergrüner Strauch mit vielen, bis 2 m...

Die Platane hat in der Stadt vor allem eine ökologische Bedeutung , wenn dem Baum gute Lebens- und Standortbedingungen geboten werden: Sie spendet an heißen Tagen angenehmen Schatten, kühlt mit dem dichten Laubwerk durch Wasserverdunstung die Luft ab und wirkt als „Luftbefeuchter“; sie reinigt die Luft von Abgasen und Staub; sie prägt mit ihrem mächtigen Wuchs, der auffallenden, scheckigen Borke, den großen und schön geformten Blättern das Stadtbild sowohl als Allee- als auch als Einzelbaum. Das...

Die Platane gehört schon lange zum Stadtbild Merans: Schöne und alte Exemplare von drei Arten stehen in Parkanlagen, an Plätzen und begrenzen fünf große Straßen als Alleebäume und spenden mit dem dichten Blätterdach im Sommer kühlen Schatten. Die Ahornblättrige Platane (Platanus x hispanica Münchh., Synonym Platanus x acerifolia (Ait.) Willd.) ist der am häufigsten gepflanzte Straßenbaum. Sie wurde um 1670 im Botanischen Garten von Oxford in England entdeckt. Dort entstand sie...

Im milden Klima Merans findet der wärmeliebende und lichtbedürftige Perückenstrauch (Cotinus coggyria Scop.) günstige Voraussetzungen für sein gutes Gedeihen. Er ist in einem Gebiet heimisch, das vom Mittelmeergebiet über den Balkan und das südwestliche Asien bis China reicht. Der Perückenstrauch gehört in die Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Wegen seiner perückenartigen Fruchtstände und seiner besonders schönen Herbstfärbung ist er seit Mitte des 17. Jh. als...

Der in Asien heimische Sternjasmin , auch Schnabelsame genannt (wegen der Samenform?), ist eine Kletterpflanze, die sich an Zäunen, Steinmauern, Bäumen und mit Hilfe von Klettergerüsten an Fassaden emporwindet. Er blüht ab Juni und fällt mit seinem starken, angenehmen Duft auf, den die auffällig windradartig gedrehten, weißen Blüten verströmen. Der Duft und die Blütenform und -farbe erinnern an den Echten Jasmin ( Jasminum officinale L.), was auch der Artname ausdrücken will. Der Echte...

Die nach dem deutschen Botaniker J. G. Gleditsch benannte Gleditschie stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika . Sie kam um 1700 nach Europa und wird gerne als Park- und Zierbaum mit hohem Dekorationswert verwendet: Im Frühling trägt sie zartgrüne oder goldgelbe Blättchen, die ursprüngliche Art trägt an Stamm und Ästen Büschel von Dornen , die Herbstfärbung der Blätter ist schön gelb und die langen, dunkelbraunen Hülsenfrüchte hängen den Winter über am...