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Meraner Stadtanzeiger: Herr Bauer, seit stolzen 135 Jahren gibt es die Musikkapelle Gratsch. Erzählen Sie uns doch bitte, wie der Verein entstanden ist. Hans Bauer: Zu verdanken haben wir unsere Gründung dem österreichischen Kronprinzen Erzherzog Rudolf, der 1881 Prinzessin Stephanie heiratete. Zu diesem Anlass fanden im ganzen Kaiserreich prunkvolle Feierlichkeiten statt, u.a. auch auf der Passerpromenade in Meran. Unter den Besuchern fanden sich auch mehrere Gratscher Bürger (Gratsch war damals noch eine eigenständige...

Herbert Lahn arbeitete über 30 Jahre lang, von 1949 bis 1986, in der Werbeabteilung der Torggler AG. Meraner Stadtanzeiger: Herr Lahn, worin bestand Ihre Tätigkeit? Herbert Lahn: Als Werbeverantwortlicher war ich sozusagen der Mann, der die Produkte optisch schmackhaft machen sollte. Bereits in den 1960er-Jahren mussten wir uns gegen die Konkurrenz behaupten und setzten auf erfolgreiche Werbestrategien. So entstanden die ersten Inserate in den Lokalzeitungen und die unzähligen Werbebroschüren, die unsere Vertreter zu den...

Was sich wie der Vorspann zu einem fesselnden Krimi anhört, ist in Wahrheit der Startschuss für Ferdinand Cappellos jahrelange Karriere bei der Torggler AG. Meraner Stadtanzeiger: Worin bestand Ihre Arbeit? Andreas Cappello: Den Großteil meiner Arbeitszeit habe ich außerhalb des Hauptsitzes verbracht; als Vertreter der Torggler chimica war es nämlich meine Aufgabe, die Produkte, die das Meraner Werk herstellt, an die zahlreichen Wiederverkäufer zu bringen. So fuhr ich jahrzehntelang Montag früh mit dem vollen...

Carlo Alberto Visani ist seit 1967 bei der Firma Torggler an Bord und hat diese auf ihrem Weg hin zu einem nationalen Marktführer begleitet. Meraner Stadtanzeiger: Herr Visani, bald feiern Sie und die Torggler AG die goldene Hochzeit. Carlo Alberto Visani: Nun ja, ich gebe es zu, eine so lange Zeit ist doch etwas Besonderes. Ich hatte bereits vor einigen Jahren die Absicht, in Rente zu gehen, doch da ich mich intensiv um den Aufbau unserer Zweigniederlassungen in Rieti, im Latium, und bei Lodz, in Polen, gekümmert habe, hat mich der...

Meraner Stadtanzeiger: Herr Andreatta, was war der Anlass, der Sie zur Imkerei geführt hat? Walter Andreatta: Als ich 16 Jahre alt war, hat mir Frau Tatz, damals Lehrerin in der Ferienkolonie am Vigiljoch, einen Schwarm geschenkt. Mit der Vespa bin ich nach St. Pauls gefahren und habe den Bienenstock mit der Kraxe dort abgeholt. Dann hab ich vom Lehrer Fundneider, der im Widumanger einen Bienenstand stehen hatte, einige Völker abgenommen; er hat mir auch gezeigt, wie man mit Bienenvölkern umgeht. Wertvolle Informationen habe ich auch bei...

Meraner Stadtanzeiger: Herr Oberhollenzer, Südtirol hat 306 Freiwillige Feuerwehren im Land mit rund 13.000 aktiven Feuerwehrleuten. Muss jedes Mitglied der FF einen Kurs an der Feuerwehrschule absolvieren? Christoph Oberhollenzer: Neben einer ausreichenden Anzahl an Feuerwehrleuten und einer zweckmäßigen Ausrüstung ist eine gute Ausbildung eine wichtige Voraussetzung für den Einsatzerfolg. Für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ist die Grundausbildung deshalb Pflicht und bildet die Basis. Sie besteht aus zwei...

Beim Passer-Fritz traf ich Oskar Höllrigl vom Sportfischer-Club Regenbogen und führte mit ihm das folgende Interview. Meraner Stadtanzeiger: Herr Höllrigl, seit wann betreibt Ihr Verein das Fischen hier beim Passer-Fritz? Oskar Höllrigl: Die Fischerei betreiben wir seit Beginn der 1980er-Jahre, zugleich besitzen wir eine Konzession für die Ableitung des Passerwassers. Im Laufe der Jahre ist der Fischerteich jedoch verlandet, das Wasser war nur mehr 50 cm tief! Daher hat sich der Verein entschlossen, im Winter 2004/2005...

Auf dem großen asphaltierten Hof vor dem langgestreckten dunklen Gebäude am Bahnhof von Meran spielen einige junge afrikanische Männer Fußball. Es ist ruhig. Ein hoher Metallzaun schließt den Hof ein und ich frage mich, ob man dieses Gelände wohl betreten darf, denn das Gatter ist verschlossen. Bevor ich läuten kann, rennt auch schon ein schwarzhäutiger junger Mann über den Hof und öffnet lächelnd von innen die Tür. Ich gehe über den Hof, steige die paar Stufen zu einem verandaartigen,...

Meraner Stadtanzeiger: Herr Alex Meister, wie kommt man auf die Idee für eine solche Hotelanlage? Alex Meister: Meine Eltern haben sich unbedingt einmal einen Urlaub zusammen mit der ganzen Familie gewünscht. Dazu haben wir ein ganzes Haus gemietet. Ich dachte schon, dass das nicht gut gehen würde, wir, die Enkel zusammen mit Eltern und Oma und Opa, und es ist auch eng geworden. Deshalb sagten wir uns, wenn wir so etwas machen, dann muss es neben den Einzelhäusern ein Haupthaus geben, in dem eine Bar ist, in dem man das Restaurant...

Nicht nur die Eltern sind mit ihrer Geduld am Ende. Auch der Direktor des Schulsprengels Obermais, Andrea Bordiga, glaubt, dass es so nicht weitergehen kann. Seit Jahren sucht er mit den zuständigen Politikern das Gespräch, doch mehr als Versprechungen hat er nicht erhalten. Meraner Stadtanzeiger: Herr Direktor, die Mittelschule von Obermais ist in einem desolaten Zustand. Andrea Bordiga: Das Gebäude ist im Grunde immer noch im Zustand von 1904. Es hat nicht mehr die Voraussetzungen für eine Schule, es ist einfach nicht...

Mrs. Sporty zählt in mehr als 550 Sportclubs rund 200.000 Mitglieder und löst ein ganz besonderes Versprechen ein: Alle Frauen können ihre persönlichen Fitness-, Figur- oder Gesundheitsziele erreichen! Hinter dem Erfolgsrezept steckt Valerie Bönström, die vor 10 Jahren den ersten Club eröffnete und vor kurzem im Mrs. Sporty in Meran zu Besuch war. Meraner Stadtanzeiger: Was hat Sie bewogen, Mrs. Sporty zu gründen? Valerie Bönström: Eigentlich war das die Idee meines Mannes, der schon...

Ulli Kössler, Helmut Larcher und Dieter Drescher, die drei „jungen Wilden“, erzählen, was sie heute noch bewegt, wenn sie an die erste, abenteuerliche Expedition vor 50 Jahren denken. Meraner Stadtanzeiger: Ulli, an was erinnerst du dich heute noch am meisten? Ulli: Das Beeindruckende, das ich noch in Erinnerung habe, ist, dass wir in einem ganz fremden Land waren, wo man nicht einmal die Schriften lesen konnte, und dann diese halbe Stunde am Gipfel. MS: Helmut, habt ihr euch überhaupt auf die Vorbereitungen der...