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Am 12. Dezember um 19.00 Uhr eröffnet das Frauenmuseum in Meran eine Ausstellung über das Schicksal der Frauen im 1. Weltkrieg, die in den Kriegsjahren in der Heimat die Aufgaben ihrer an der Front kämpfenden Männer übernehmen mussten. Gezeigt werden originale Objekte, großflächige Fotos aus dem Stadtarchiv, Auszüge aus Zeitungsobjekten und Dokumente aus den Kriegsjahren, die das Leben der Frauen während des Krieges widerspiegeln. Die Historikerin Marion Ladurner (Jahrgang 1990) aus Algund ist...

Der Meraner Stadtanzeiger hat Sandra Bolze in ihrer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie am Rennweg 18 wenige Tage nach der Eröffnung derselben besucht. Stadtanzeiger: Herzlich willkommen, Frau Dr. Bolze, in unserer schönen Stadt Meran. Wir wollen natürlich wissen, was Sie vom sonnigen Florida nach Südtirol gelockt hat? Sandra Bolze: Mein Mann und ich kennen Südtirol und insbesondere Meran schon viele Jahre. Meine Eltern verbringen seit über 40 Jahren ihren Urlaub in Algund...

Margit ist seit 32 Jahren Dialysepatientin. Drei Mal pro Woche muss sie den Weg ins Krankenhaus zur Blutwäsche antreten, die zwischen drei und vier Stunden dauert. Meraner Stadtanzeiger: Wie groß sind die Einschränkungen, denen Sie als Dialysepatientin unterworfen sind? Margit: Ja, die sind natürlich vorhanden, keine Frage. Ich muss pro Woche 12 Stunden im Krankenhaus in der Dialysestation liegen – und dabei als Meranerin keine allzu weiten Anfahrtswege in Kauf nehmen. Was die Wahl des Urlaubsorts betrifft, so...

Der Meraner Stadtanzeiger führte mit Irene Knoll ein Gespräch über die Sozialgenossenschaft Trilli. Trilli ist das einzige Geschäft dieser Art im Burggrafenamt. Meraner Stadtanzeiger: Frau Irene Knoll, Sie sind seid über 15 Jahren Präsidentin und Direktorin der Sozialgenossenschaft Trilli, wie entstand dieses Projekt? Irene Knoll: 1999 wollte ich zusammen mit einer Gruppe engagierter Frauen ein frauen-, kinder- und familienfreundliches Projekt in Meran starten. Gegründet wurde die Sozialgenossenschaft, um...

Mit einem Festgottesdienst am Samstag, den 4. Oktober um 10.30 Uhr wird Pfarrer Martin Krautwurst in seiner neuen Gemeinde hier in Meran in sein Amt eingeführt. Der Meraner Stadtanzeiger hatte die Gelegenheit, vor dem Amtsantritt mit ihm ins Gespräch zu kommen. Meraner Stadtanzeiger: Herzlich willkommen, Pfarrer Martin Krautwurst, hier in unserer Stadt Meran. Wie kommt man von Thüringen hierher nach Südtirol? Martin Krautwurst: Die Stadt Meran lernte ich anlässlich einer kirchlichen Trauung in der Christuskirche...

Meraner Stadtanzeiger: Welche Rolle spielt die Landeshotelfachschule bei der Ausbildung der Mitarbeiter im Hotel- und Gastgewerbe? Alfred Strohmer: Wenn diese Ausbildungsstätte nicht wäre, müsste man sie schnellstens erfinden. Das heißt: Der „Kaiserhof“ war und ist eine fundamentale Säule in der Ausbildung der Söhne und Töchter der Gastwirtinnen und Gastwirte und aller anderen, welche ihre Ausbildung im Fach Hotellerie und Gastronomie absolvieren wollen. Stadtanzeiger: Wie bewerten Sie die...

Meraner Stadtanzeiger: Seit wann sind Sie Direktor der LHF Kaiserhof und wie verlief der Weg dorthin? Josef Paler: Ich haben die Leitung der LHF Kaiserhof im Jahr 2000 übernommen, nachdem ich vorher vier Jahre die Direktionen der LeWit Bozen bzw. Meran leitete. Seit 1973 bin ich im Schuldienst als Lehrer für BWL und verwandte Fächer. Stadtanzeiger:Welches sind die zentralen Botschaften Ihrer Schule? Josef Paler: Die zentralen Botschaften des Kaiserhofs sind natürlich vielfältig und reichen von berufs- und...

Meraner Stadtanzeiger: Was hat Sie seinerzeit bewogen, die Leitung einer auf den Tourismus ausgerichteten Schule zu übernehmen? Erik Platzer: Ich war zu jener Zeit, im Jahre 1970, in Innsbruck und nach Abschluss meines Universitätsstudiums gerade dabei, in die Organisation einer internationalen Schule für Angehörige ausländischer diplomatischer Vertretungen in Österreich einzusteigen. Es kam eine Delegation von Tourismusfachleuten, Vertretern des HGV und der Landesverwaltung zu mir nach Innsbruck und wollte, dass ich...

Meraner Stadtanzeiger: Weshalb hatten Sie sich seinerzeit für diesen Schultyp entschieden? Peter Schgaguler: Meine Entscheidung war, wie sicherlich bei vielen Mittelschülern, eine ziemlich schwierige. Aufgrund meines Alters waren meine Vorstellungen für die Zukunft noch nicht sehr ausgereift und unklar, dennoch hatte ich bereits durch meine Sommerjobs während der Mittelschuljahre und durch das Aufwachsen im elterlichen Betrieb eine gewisse Passion für das Gastgewebe in mir entdeckt, die mir bis heute geblieben ist....

Miriam Steger: Sind Sie im Hotel- und Gastgewerbe aufgewachsen? Dietmar Tscholl: Ich bin nicht im Hotel- und Gastgewerbe aufgewachsen. Meine Mutter aber war in diesem Bereich tätig. Mein Vater hingegen war Bäcker. Mit 14 Jahren wurde mein Interesse für diesen Bereich aber geweckt. Erste Erfahrungen sammelte ich im Alter von 15 Jahren auf einer Berghütte als „Tuttofare“. Diesen Schritt wagte ich auch zur Verbesserung meiner Italienischkenntnisse. Dann durfte ich auf einer Skihütte bei Gustav Thöni arbeiten....

Meraner Stadtanzeiger: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Festival aufzuziehen? Andreas Cappello: Es war nicht meine Idee. Schon als Klavierstudent habe ich im Jahr 1985 im Winter eine Konzertreihe mit namhaften Pianisten (der erste war Paul Badura-Skoda) ins Leben gerufen. Ein Jahr später beging Meran das Jubiläum „150 Jahre Kurort Meran“ und die Kurverwaltung wollte zu diesem Anlass ein internationales Musikfest veranstalten. Die Idee kam von einem langjährigen Stammgast, Albert Catell, der ein bedeutender...

In 14 Tagen finden in Schluderns im Obervinschgau wieder die mittelalterlichen Ritterspiele statt. An diesem Riesenspektakel haben voriges Jahr rund 15.000 Personen teilgenommen: Besucher, Schausteller und Mitarbeiter von Vereinen oder Private. Der Meraner Stadtanzeiger sprach mit dem Präsidenten der Südtiroler Ritterspiele, Edwin Lingg: Meraner Stadtanzeiger: Herr Lingg, werden die neunten Ritterspiele trotz Wirtschaftskrise wieder ein Erfolg werden? Edwin Lingg: Hoffentlich; wir haben unsere „Hausaufgaben“ gemacht...