MS: Die Coronakrise hat uns alle getroffen. Was muss sich in Meran nach Corona ändern? Paul Rösch: Eine interessante Frage – dazu habe ich ein ganzes Buch herausgegeben (lacht). Ich habe den Eindruck, dass die Menschen das Leben mit einer neuen Tiefe und Achtsamkeit erfahren. Bestimmte Entwicklungen hin zu lokalen Kreisläufen oder zur Digitalisierung haben sich beschleunigt. Auch wenn es abgedroschen klingt: In jeder Krise bieten sich auch Chancen. Wenn wir sie nutzen, leben wir danach besser, bewusster und nachhaltiger....

Von Anfang an war das Rad Symbol für Rotary. Genauer betrachtet, ist es ein Zahnrad. Und Zahnräder sind es, die Kräfte übertragen, egal ob es die zierlichen Räder eines Uhrwerks sind oder die gewaltigen Räder im Motorengetriebe eines Ozeandampfers. Zahnräder greifen ineinander, sie bewegen etwas, so wie auch die Mitglieder des Rotary Clubs. Der Rotary Club ist der größte Serviceclub weltweit und verfolgt zahlreiche lokale und internationale Hilfs- und Friedensprojekte. Die größte Errungenschaft des Clubs...

MS: Frau Oberprantacher, Sie folgen auf Herta Torggler als Direktorin bei Kunst Meran. Mit welchen Erwartungen gehen Sie an diese neue Herausforderung? M. Oberprantacher: Ich freue mich sehr, dass mir diese tolle und verantwortungsvolle Aufgabe anvertraut wurde. Gleichzeitig bin ich mir der Herausforderung bewusst, die die Leitung des Kunsthauses mit sich bringt. Es gilt, den Blick auf das Organisatorische, Finanzielle und Inhaltliche gleichermaßen zu richten, denn die Position der Direktion und Geschäftsführung umfasst diese...

Die Coronakrise bringt viel Unsicherheit mit sich – auch für den Immobilienmarkt. Immobilien sind ein Thema von allgemeinem Interesse. Für Haus- oder Wohnungsbesitzer sowie für Investoren sind Immobilien oftmals die größte Investition im Leben. Auch deshalb ist es wichtig, sich über die jeweilige Lage auf dem Immobilienmarkt zu informieren. Wir haben Alexander Benedetti um ein schriftliches Interview zur Lage im Burggrafenamt gebeten. Meraner Stadtanzeiger (MS): Herr Benedetti, zu Beginn ein kurzer Blick...

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Otto von Dellemann ist der langjährige Zentralsekretär des Kolpingwerkes Südtirol, derzeit Vorsitzender des Kolpinghauses Meran und langjähriges Mitglied im Generalpräsidium des Internationalen Kolpingwerkes. Wofür steht Kolping in der heutigen Zeit? O. v. Dellemann: Selbstverständlich hat Kolping sich im Laufe der 170-jährigen Geschichte verschiedene Aufgaben und Prioritäten gesetzt. Immer nach dem Ausspruch Adolph Kolpings selbst „Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist“....

MS: Herr Pardatscher, Ihr Auftrag endet mit den Gemeinderatswahlen, da Ihr Auftrag an das Mandat des Bürgermeisters gekoppelt ist. Was ist Ihr Fazit, wenn Sie Ihre etwas über drei Jahre ausgeübte Tätigkeit als Stadtbaumeister Revue passieren lassen? W. Pardatscher: Da ich denselben Auftrag von 2008 bis 2010 in Bozen innehatte, darf ich behaupten, dass die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Paul Rösch und den Stadträten sehr angenehm und fruchtbar war. Man hat mir fachlich jedwede Freiheit gewährt und mich in meinem...

Schon als Margareth aus dem Schuldienst ausschied, stand für sie fest, dass sie in ihrem künftigen Rentnerdasein nicht zu Hause sitzen und Daumen drehen würde. Und weil das Schreiben und die Sprache schon immer ihre Steckenpferde gewesen waren, ergriff sie vor fast elf Jahren die Gelegenheit beim Schopf, als sich die Möglichkeit bot, gemeinsam mit Helmuth Tschigg und Daniel Pichler den Meraner Stadtanzeiger ins Leben zu rufen. Seitdem liefert sie unter anderem alle zwei Wochen einen Wandervorschlag samt Fotos, der die Leser auf Wanderwegen...

Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich auf uns alle aus und betrifft alle Aspekte unseres Lebens. Besonders schwer trifft sie aber die Menschen am Rande unserer Gesellschaft: psychisch Kranke, Süchtige, Menschen mit Behinderung, Obdachlose, Migranten, Menschen in schwierigen Lebenslagen. Wir haben Monika Thomaser, Leiterin der Sozialgenossenschaft Albatros um ein schriftliches Interview gebeten, um mit ihr über die aktuelle Situation und die neuen Herausforderungen im Bereich der Sozialgenossenschaften zu sprechen. MS: Das Coronavirus hat unser...

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Die Coronavirus-Pandemie ändert alle Bereiche des alltäglichen Lebens – regional und global und stellt Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gleichermaßen vor enorme Herausforderungen. Der Kulturbereich ist von den Auswirkungen besonders hart getroffen. Theater, Kinos, Museen und Ausstellungen mussten schließen, Konzerte und Veranstaltungen wurden abgesagt– oder in das Internet verlagert. Birgt diese besondere Ausnahmesituation nur Gefahren in sich oder bietet sie der Gesellschaft auch die Möglichkeit für grundlegende...

Seit Februar hat die Corona-Krise Europa und damit auch Südtirol voll erfasst. Kurzfristig hat sie zum fast vollständigen „Lockdown“ der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten geführt. Die Politik versucht nun mit enormen finanziellen Förderprogrammen, die Liquiditätsprobleme der Unternehmen und die Einkommensausfälle der Beschäftigten soweit überhaupt möglich aufzufangen, bis die Einschränkungen schrittweise wieder aufgehoben werden können. Wir haben Georg Lun, den Direktor...