Margit Klammer ist ein fester Bestandteil der Südtiroler Kunstszene. Sie wurde in Innichen geboren, studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und lebt heute in Meran. Ihre Arbeiten sind vom Wechselspiel zwischen Kunst und Natur gekennzeichnet. Zu ihren bekanntesten Werken zählen u. a. fünf Pavillons und die Voliere in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die Gestaltung einer Ebene der Parkgarage Art Drive-in den Meraner Thermen, das Corporate Design des Südtiroler Straßendienstes, das Kunstprojekt...

Seit knapp 20 Jahren stehen die Militär-Gebäude in Meran Untermais leer, schon lange wird die Übergabe des Areals vom Staat zum Land angekündigt. Damit nehmen die Spekulationen über die zukünftige Nutzung der 30 Hektar großen Fläche zu. Die leerstehenden Räume, die großzügigen Treppenhäuser und die verwilderten Innenhöfe des Kasernenareals haben in den letzten Jahren immer wieder Kulturschaffende angezogen: Für drei Jahre hat das Kunstfestival „[un]defined“ hier Platz...

175 Jahre ist ein besonderes Jubiläum – üblicherweise ein Anlass, um innezuhalten für Rückblick und Reflexion, aber auch, um nach vorne zu schauen. Wir haben Lisi und Erich Ortner, die seit über 50 Jahren das Traditionsgeschäft mit der originalen Nussholzfassade unter den Meraner Lauben leiten, um einem kurzen Rückblick gebeten. Mit David Ortner, der die Nachfolge übernommen hat, sprechen wir über die Zukunft. Herr Ortner, Erfolg kommt nicht von ungefähr. Den muss man sich fast täglich neu...

MS: Die Coronakrise hat uns alle getroffen. Was muss sich in Meran nach Corona ändern? Paul Rösch: Eine interessante Frage – dazu habe ich ein ganzes Buch herausgegeben (lacht). Ich habe den Eindruck, dass die Menschen das Leben mit einer neuen Tiefe und Achtsamkeit erfahren. Bestimmte Entwicklungen hin zu lokalen Kreisläufen oder zur Digitalisierung haben sich beschleunigt. Auch wenn es abgedroschen klingt: In jeder Krise bieten sich auch Chancen. Wenn wir sie nutzen, leben wir danach besser, bewusster und nachhaltiger....

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MS: Frau Oberprantacher, Sie folgen auf Herta Torggler als Direktorin bei Kunst Meran. Mit welchen Erwartungen gehen Sie an diese neue Herausforderung? M. Oberprantacher: Ich freue mich sehr, dass mir diese tolle und verantwortungsvolle Aufgabe anvertraut wurde. Gleichzeitig bin ich mir der Herausforderung bewusst, die die Leitung des Kunsthauses mit sich bringt. Es gilt, den Blick auf das Organisatorische, Finanzielle und Inhaltliche gleichermaßen zu richten, denn die Position der Direktion und Geschäftsführung umfasst diese...

Die Coronakrise bringt viel Unsicherheit mit sich – auch für den Immobilienmarkt. Immobilien sind ein Thema von allgemeinem Interesse. Für Haus- oder Wohnungsbesitzer sowie für Investoren sind Immobilien oftmals die größte Investition im Leben. Auch deshalb ist es wichtig, sich über die jeweilige Lage auf dem Immobilienmarkt zu informieren. Wir haben Alexander Benedetti um ein schriftliches Interview zur Lage im Burggrafenamt gebeten. Meraner Stadtanzeiger (MS): Herr Benedetti, zu Beginn ein kurzer Blick...

„Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler“, meinte bereits Johann Wolfgang von Goethe Anfang des 19. Jahrhunderts, als er sein Werk „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ vollendete. Auch Elmar Knoll könnte man als schweigsamen Schüler im Sinne von Goethe sehen. Für den ausgebildeten Ingenieur, der sich hauptberuflich mit Baumanagement und Gefahrgut beschäftigt, ist seit der Kindheit das Leben in den Bergen ein ganz besonderes Privileg, das aber auch mit großer Verantwortung einhergeht. In...

Otto von Dellemann ist der langjährige Zentralsekretär des Kolpingwerkes Südtirol, derzeit Vorsitzender des Kolpinghauses Meran und langjähriges Mitglied im Generalpräsidium des Internationalen Kolpingwerkes. Wofür steht Kolping in der heutigen Zeit? O. v. Dellemann: Selbstverständlich hat Kolping sich im Laufe der 170-jährigen Geschichte verschiedene Aufgaben und Prioritäten gesetzt. Immer nach dem Ausspruch Adolph Kolpings selbst „Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist“....

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Schon als Margareth aus dem Schuldienst ausschied, stand für sie fest, dass sie in ihrem künftigen Rentnerdasein nicht zu Hause sitzen und Daumen drehen würde. Und weil das Schreiben und die Sprache schon immer ihre Steckenpferde gewesen waren, ergriff sie vor fast elf Jahren die Gelegenheit beim Schopf, als sich die Möglichkeit bot, gemeinsam mit Helmuth Tschigg und Daniel Pichler den Meraner Stadtanzeiger ins Leben zu rufen. Seitdem liefert sie unter anderem alle zwei Wochen einen Wandervorschlag samt Fotos, der die Leser auf Wanderwegen...

Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich auf uns alle aus und betrifft alle Aspekte unseres Lebens. Besonders schwer trifft sie aber die Menschen am Rande unserer Gesellschaft: psychisch Kranke, Süchtige, Menschen mit Behinderung, Obdachlose, Migranten, Menschen in schwierigen Lebenslagen. Wir haben Monika Thomaser, Leiterin der Sozialgenossenschaft Albatros um ein schriftliches Interview gebeten, um mit ihr über die aktuelle Situation und die neuen Herausforderungen im Bereich der Sozialgenossenschaften zu sprechen. MS: Das Coronavirus hat unser...