Die Hortensien sind eine Pflanzengattung in der Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae) mit weltweit ca. 70 Arten. Das ursprüngliche natürliche Verbreitungsgebiet hat die Pflanze in Süd- und Ostasien sowie Nord- und Südamerika . Sie besiedelt höhere Lagen in gemäßigten Klimazonen meistens als Unterwuchs in Wäldern. Gegen Ende des 18. Jhs. wurden die ersten Kulturformen nach England eingeführt und innerhalb weniger Jahre war die Zierpflanze in ganz Europa bekannt. Es gibt mittlerweile zahlreiche...

In den öffentlichen Park­anlagen und auf Promenaden sowie in privaten Gärten von Villen, Hotels und Gebäuden von Meran ist die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei , Meraner Stadtanzeiger Nr. 11 vom 31.05.2013) ein beliebter Gast, der auch die winterlichen Temperaturen ohne Schaden übersteht. Die nahe verwandte Kanarische Dattelpalme , auch aus der Familie der Palmengewächse (Arecaceae), ist nicht winterhart und verbringt bei uns den Winter in einem kühlen, geschützten Raum. Der Gattungsname Phoenix kommt...

In Auenwäldern, an Waldrändern und in feuchten Gebüschen trifft man häufig den Gewöhnlichen Schneeball ( Viburnum opulus L.) an. Seine weißen Blüten stehen in tellerförmigen Trugdolden; ein äußerer Kranz von unfruchtbaren Schaublüten lockt Insekten an, um die fruchtbaren Innenblüten zu bestäuben. Die Sorte ´roseum´ dieser Art hat schneeballähnliche Blütenstände mit rein weißen, nur sterilen Schaublüten : diese haben dem Garten-Schneeball den...

Der Goldregen gehört zu den reizvollsten Frühlingsblühern. Auch der Name beschreibt das Gehölz treffend: Im Mai färben die in langen Trauben stehenden Schmetterlingsblüten den Strauch prächtig goldgelb und verschönen für kurze Zeit mit ihrer Blütenfülle die Gärten und Parkanlagen. Es ist jedoch ähnlich wie beim Blauregen ( Wisteria , im Meraner Stadtanzeiger Nr. 7 am 06.04.2012) Vorsicht geboten, besonders wenn sich Kinder im Garten aufhalten: Die Pflanze ist in allen Teilen sehr giftig!...

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Ein charakteristischer Bestandteil der mediterranen Buschvegetation, der Macchia, ist die Steinlinde ( Phillyrea L.). Diese Gattung wird in die Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gestellt mit den zwei anerkannten Arten: die Breitblättrige und die Schmalblättrige Steinlinde . Als immergrüne Ziergehölze werden sie nur in klimatisch bevorzugten Gebieten verwendet. Die Ableitung des Namens vom griechischen philyréa = Linde ist unsicher, weil die Pflanzen mit der Linde wenig Gemeinsamkeiten haben. Die...

Der Pinsel-Rauschopf ist ein der Palmlilie (Yucca-Palme) ähnlicher Halbstrauch, der aus den Trockengebieten Mexikos stammt. Er gehört zur Familie der Spargelgewächse. Der Gattungsname besteht aus den griechischen Wörtern dasýs = rau und leírion = Lilie ; diese beschreiben die rauen Blätter, die eine Blattrosette bilden. Der Artname acrotrichum bezieht sich auf die pinselartig aufgespaltenen Blattspitzen, wobei ácros (gr.) = Spitze und thrix (gr.) = Haar bedeutet. Das auffallendste Merkmal sind...

Es dauert zwar nicht 100 Jahre, bis die Pflanze Blüten bildet, aber je nach Standort kann sie ein bis mehrere Jahrzehnte brauchen, um Kraft zu sammeln für die einmalige Blüte. Die Agaven sind sukkulente Pflanzen , die in ihrem Zellgewebe Wasser auf Vorrat speichern ( suculentus (lat.) = saftreich ) und lange niederschlagsfreie Perioden überstehen können. Manche Arten werden in tropischen und subtropischen Gebieten kultiviert. Von Bedeutung ist die Sisal-Agave für die Gewinnung von Pflanzenfasern; die Amerikanische Agave...

Gelegentlich begegnet man in privaten Gärten dem Kampferbaum oder Kampferlorbeer . Seine Heimat ist Ostasien , wo er in der traditionellen asiatischen Medizin für seine vitalisierende Wirkung schon sehr lange bekannt ist, aber auch als Rauschmittel wurde er missbraucht. Heute wird Kampfer weltweit in pflanzlichen Arzneimitteln zur äußerlichen Anwendung und zur Inhalation eingesetzt. Zur Gewinnung des Kampfers wird der Baum vor allem in Ostasien, Ostafrika und Brasilien kultiviert. Im Mittelmeergebiet wird er als Zierbaum angepflanzt....

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Bambus ist der Sammelbegriff für weltweit rund 1.250 Arten von immergrünen Großgräsern in der artenreichen Familie der Süßgräser (Poaceae). Von den Arten gibt es wiederum eine Vielzahl von Zuchtformen. Die schnell wachsenden Gräser unterscheiden sich voneinander in der Größe und Gestaltung von Halmen, Zweigen und Blättern. Die Halme sind hohl und werden durch Knoten in Segmente gegliedert . Die großwüchsigen Arten verholzen und besitzen kein sekundäres Dickenwachstum . An jedem...

Der Johannisbrotbaum ist eine alte Nutzpflanze, die ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und aus arabischen Gebieten stammt. Die Nutzung seiner Früchte als Nahrungs- und Futtermittel in der Antike und im Mittelalter haben ihn zu einer Charakterpflanze des Mittelmeergebietes gemacht. Heute ist er weltweit dort verbreitet, wo die klimatischen Bedingungen das Wachsen des frostempfindlichen Gehölzes erlauben. Der Baum ist nach der hornartig gebogenen, schotenförmigen Frucht benannt: kerátion (gr.) =...