Das Chinaschilf ist eine Zierpflanze, die in sehr vielen Sorten kultiviert wird. Diese unterscheiden sich besonders in der Ausdehnung der Pflanze, der Blütezeit und Blütenfarbe. Die sommergrüne Pflanze entspringt horizontal wachsenden, kleinen Ausläufern, die im Boden überwintern. Aus lockeren Horsten wachsen aufrechte, schilfähnliche Stängel , die endständig überhängende Blütenrispen mit flaumig behaarten Ährchen tragen, die vom Spätsommer bis zum Herbst blühen. Die Farbe der...

Die Schöne Leycesterie, auch mit den Bezeichnungen Buntdachblume und Karamellbeere bekannt, ist durch ein besonderes Merkmal gekennzeichnet: Über die Blüte und die Frucht spannen sich purpurrote Deckblätter wie kleine Dächer. Der aus China und Indien stammende Strauch gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist benannt nach dem Engländer William Leycester (1775-1831), der sich um die Botanik in Indien verdient gemacht hat. Die lateinische Artbezeichnung formosa bedeutet...

Der kleine Baum mit den wohlklingenden Namen Bienenbaum und Tausendblütenstrauch wird auch weniger schmeichelhaft Samthaarige Stinkesche genannt. Das Gehölz ist gekennzeichnet durch das satte Grün der gefiederten Blätter, die reiche Blüte im Hochsommer und die zierenden, rotbraunen Fruchtstände. Es findet als Allee- und Straßenbaum Verwendung, vor allem ist es ein wertvoller Bienen­trachtbaum in einer Jahreszeit, wo Bienen und andere Bestäuber sonst wenig Futter finden. Der aus China und Korea...

Für trockene Standorte sind besonders jene Pflanzen geeignet, die in ihren dickfleischigen Blättern Wasser speichern können (Blattsukkulente). Es sind Dickblattgewächse (Crassulaceae) mit den einheimischen Gattungen Sedum (Mauerpfeffer) und Sempervivum (Hauswurz) sowie Hylotelephium (Fetthenne). Die Gattung Hylotelephium wurde eine Zeit lang als Untergattung der Gattung Sedum geführt. Weil sich die Pflanzen in mehreren Merkmalen unterscheiden, wurden die Gattungen getrennt. Dank der späten Blütezeit liefern diese Arten...

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In den öffentlichen Parkanlagen Merans ist diese sommergrüne Großstaude noch ein Einzelstück. Über 2 m hoch kann sie werden und sie trägt große, meist herzförmige Blätter , die tief gebuchtet und gelappt sind. Im Herbst verfärben sich die oberseits graugrünen, unterseits wegen feiner filziger Behaarung grauen Blätter auffallend gelb. Die Stängel entspringen unterirdischen Rhizomen und bilden Horste, die sich gerne stark ausbreiten. Die Stängel und Blätter enthalten einen...

Die Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) ist gekennzeichnet durch gegliederte Stängel mit deutlich verdickten Knoten und einfachen, wechselständigen Blättern. Der Knöpfchen-Knöterich ( Persicaria capitata H. Gross) ist eine zierliche bodendeckende Pflanze. An niederliegend-kriechenden Stängeln, die an den Knoten wurzeln können, entspringen 3-4 cm große Blätter. Die Pflanze wächst an schattigen, auch felsigen Standorten und in Steingärten und kann dort schöne grüne...

Die Gattung der Johanniskräuter gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae), die fast weltweit verbreitet sind. Das auffallendste Merkmal sind die zahlreichen, meist großen und schalenförmigen, gelben Blüten mit sehr vielen Staubblättern. Die vieltriebigen, krautigen Pflanzen oder verholzenden Sträucher tragen auf vierkantigen Ästchen gegenständige Blätter. Als Frucht wird meist eine Kapselfrucht gebildet, die zahlreiche kleine Samen entlässt. Bei einigen Arten ist die Frucht...

Vom späten Frühling bis weit in den Herbst hinein begleiten uns die extravagant geformten Blütenschiffchen des immergrünen, aber bei uns nicht winterharten Strauches. Die Pflanze ist in Südafrika, in Australien und Neuseeland beheimatet, stellenweise im Mittelmeergebiet als Neophyt eingebürgert und bei uns eine Zierpflanze. Polygala ist eine Gattung in der Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae). Der Name Polygala leitet sich von den griechischen Wörtern polýs = viel und gála = Milch ab....

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Die Blütenpflanzen fallen durch ihre bunten Farben auf, sie ziehen Insekten an und bilden Samen, mit denen sie sich vermehren. Die Farne bilden keine Blüten, sie verbreiten sich generativ (geschlechtlich) durch Sporen oder vegetativ durch Teilung der Wurzelstöcke. Die Sporen sind winzig kleine Kügelchen, die in Sporenbehältern liegen. Diese stehen in Häufchen (Sori) zusammen und bilden Punkte, Striche oder Tüpfel. Eine weitere Besonderheit sind die sich beim Wachsen entrollenden Blätter. Diese Pflanzen lieben zwar...

Die auch unter der Bezeichnung Mexikanisches und Karwinsky-Berufkraut bekannte Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wurde aus ihrer Heimat Mittel- und Südamerika nach Europa eingeführt, wo sie seit dem 18. Jh. als Zierpflanze und Neophyt bekannt ist. Der Gattungsname stammt von griechisch ἦ ri = früh und gér ω n = Greis und bezieht sich auf die bald nach der Blüte erscheinenden weißen Haarkrönchen. Auf 10-20 cm langen Stängeln sitzen etwa 2,5 cm große...