Die Gattung der Johanniskräuter gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae), die fast weltweit verbreitet sind. Das auffallendste Merkmal sind die zahlreichen, meist großen und schalenförmigen, gelben Blüten mit sehr vielen Staubblättern. Die vieltriebigen, krautigen Pflanzen oder verholzenden Sträucher tragen auf vierkantigen Ästchen gegenständige Blätter. Als Frucht wird meist eine Kapselfrucht gebildet, die zahlreiche kleine Samen entlässt. Bei einigen Arten ist die Frucht...

Vom späten Frühling bis weit in den Herbst hinein begleiten uns die extravagant geformten Blütenschiffchen des immergrünen, aber bei uns nicht winterharten Strauches. Die Pflanze ist in Südafrika, in Australien und Neuseeland beheimatet, stellenweise im Mittelmeergebiet als Neophyt eingebürgert und bei uns eine Zierpflanze. Polygala ist eine Gattung in der Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae). Der Name Polygala leitet sich von den griechischen Wörtern polýs = viel und gála = Milch ab....

Die Trockenmauern und Felsritzen sind reich an kleinen botanischen Kostbarkeiten, die man im Vorbeigehen meist übersieht. Es sind Flechten, Moose, Kleinfarne aus den Familien der Tüpfelfarne und Streifenfarne sowie Dickblattgewächse. Sie besiedeln in der Regel schattige Standorte, können aber auch auf sonnigen Felsen und in Mauerritzen überleben. An den Felsen am Tappeinerweg kann man die schrittweise Besiedelung des Gesteins mit Pflanzen verfolgen. Die ersten Besiedler sind die Krustenflechten. Ihnen folgen die Laubflechten und...

Die Blütenpflanzen fallen durch ihre bunten Farben auf, sie ziehen Insekten an und bilden Samen, mit denen sie sich vermehren. Die Farne bilden keine Blüten, sie verbreiten sich generativ (geschlechtlich) durch Sporen oder vegetativ durch Teilung der Wurzelstöcke. Die Sporen sind winzig kleine Kügelchen, die in Sporenbehältern liegen. Diese stehen in Häufchen (Sori) zusammen und bilden Punkte, Striche oder Tüpfel. Eine weitere Besonderheit sind die sich beim Wachsen entrollenden Blätter. Diese Pflanzen lieben zwar...

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Nicht weit entfernt von vielen angenehm riechenden Sträuchern des Chinesischen Klebsamens ( Pittosporum tobira , beschrieben im Meraner Stadtanzeiger Nr. 12 vom 09.06.2016) steht dieser seltene, bei uns kleine Strauch, der zur gleichen Gattung gehört. Im Frühling lugen die purpurroten Blüten aus dem graugrünen Blattwerk heraus. Der reich verzweigte, immergrüne Strauch trägt bis 8 cm lange, verkehrt-eiförmige, ledrige Blätter , die an den Triebenden gehäuft sitzen und etwas nach unten eingerollt sind....

Vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst verzaubern Spiersträucher die Gärten und Parkanlagen mit üppiger Blütenpracht. Es sind anspruchslose, pflegeleichte und robuste Zierpflanzen, die als Hecke, als frei wachsender Einzelstrauch und als Kübelpflanze geeignet sind. Spiraea ist eine Gattung in der großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die in den klimatisch gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel, vor allem in Ostasien, mit etwa 80 Arten und vielen Hybriden und Sorten gepflanzt wird. Der...

Der Federbuschstrauch fällt im Frühling mit seinen zierlichen Blütenständen und im Herbst mit der farbenfrohen Färbung der Blätter auf. Der in die Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae) gehörende sommergrüne Strauch ist im nordöstlichen Amerika beheimatet. Der Gattungsname ehrt den englischen Arzt, Botaniker und Pflanzensammler John Fothergill (1712–1780). Schon vor dem Laubaustrieb trägt der langsam und mit zahlreichen dichtstehenden Grundtrieben wachsende Strauch im April...

Das Immergrün blüht zeitig im Frühjahr im Flaumeichenbuschwald entlang des Tap­peinerweges, an schattigen Promenaden und in Parkanlagen. Die Gattung kommt bei uns in zwei Arten vor: als Großes und Kleines Immergrün . Der immergrüne Halbstrauch ist ein geselliger Bodendecker an schattigen oder halbschattigen Standorten. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 cm je nach Art. Die Triebe kriechen am Boden und bilden an den Knoten Wurzeln; die Blütentriebe hingegen stehen aufrecht. Die ledrigen und...

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Die Zitter-Pappel (Populus tremula L.) oder Espe erhielt ihren Namen von den sehr lang gestielten Blättern , die beim leisesten Windhauch zittern : tremulus (lat.) = zitternd . Die Blätter sind rundlich, herzförmig bis rautenförmig und haben einen stumpf gekerbten Rand. Die Blattstiele sind seitlich zusammengedrückt und die Blätter somit unstabil. Die gelbgraue Rinde ist wie bei der Silber-Pappel mit großen rautenförmigen Korkwarzen versehen. Die Zitter-Pappel ist in Europa die häufigste Pappelart. Ihr...

Der wahrscheinlich älteste und einer der mächtigsten Bäume der Meraner Parkanlagen war die Grau-Pappel ( Populus x canescens (Aiton) Sm.) im Elisabethpark . Die mächtige, über 200 Jahre alte Pappel war als Naturdenkmal ausgewiesen, musste aber 2015 wegen Überalterung und Fäulnis gefällt werden. Von dieser Art sind weitere Exemplare im öffentlichen Thermenpark und an der Sommerpromenade vorhanden. Die zuerst grünlich-weiße und glatte Rinde wird an älteren Bäumen schwarz und tief...