Am 15. August feiert die katholische Kirche einen hohen Marienfeiertag: Maria Aufnahme in den Himmel. In unseren Breiten wird dieses Fest auch Maria Himmelfahrt oder „Hochunserfrauentag“ genannt. Dieser Gedenktag geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte. Papst Pius XII. verkündete im Jahre 1950 das Mariendogma, welches die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel zum Inhalt hat. In diesem Lehrschreiben heißt es: „Wir verkünden, erklären und definieren es als ein...

Die historische Gestalt des hl. Georg ist durch Legenden gänzlich überwachsen. Nur die schon früh einsetzende Verehrung bezeugt sein Martyrium. Nach der Überlieferung stammte er aus Kappadozien in der Türkei, war hoher Offizier im römischen Heer und wurde unter Kaiser Diokletian um das Jahr 305 enthauptet. Sein Kult, der in Lod in Israel begann, wo noch heute in einer Krypta das Georgsgrab gezeigt wird, breitete sich rasch sowohl über das Morgen- als auch Abendland aus. Der große Märtyrer, der auch zu den 14...

Seit einigen Wochen steht die Skulptur Über-raschung des Meraner Künstlers Eduard Habicher im südlichen Teil des Thermenparkes. Die Skulptur ist dank einer Initiative von Kunst Meran temporär in der Sparkassenstraße aufgestellt worden und hat jetzt für ein Jahr ihren Platz im Thermenpark gefunden. Die Skulptur trägt den Namen Über-raschung und thematisiert die Auseinandersetzung Habichers mit dem Raum. Der formale Vorwand eines Gebäudes dient der Möglichkeit, dieses auf den Kopf zu stellen...

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus ist als beeindruckender Bau mit seinem über die Stadt hinausragenden Turm das Wahrzeichen von Meran und gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Umgebung. Ein erstes Mal taucht die Meraner Nikolauskirche im Jahr 1266 urkundlich auf. Als 1302 die Bürger von Meran den zuständigen Diözesanbischof Siegfried von Chur ersuchten, die bestehende Kirche teilweise abbrechen zu dürfen und durch eine viel größere zu ersetzen, war die Landeshauptstadt erst im Entstehen....

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In diesen Tagen ist die Weinlese in vollem Gange. In den Weinbergen hängen die reifen Trauben. Diese Weingärten waren Jahrhunderte lang der Arbeitsplatz des Saltners. Der „Saltner“, wie in der Meraner Umgebung der Weinhüter, oder besser gesagt, der Flurwächter, genannt wurde, war eine ebenso merkwürdige wie beachtenswerte Erscheinung. Schon sein Aussehen war originell und auffallend. Ein gewöhnlicher, breitkrempiger Bauernhut wurde so zusammengebogen, dass er aussah wie ein Dreispitz. Dann wurde dieser Hut...