Die Blauraute ist ein aufrecht wachsender Halbstrauch mit silbrigweißen Trieben und einfachen bis tief eingeschnittenen, gefiederten Blättern, sie begeistert vom Sommer bis zum Herbst mit langen violettblauen Blütenrispen und aromatischem Duft. Bienen, Hummeln und andere bestäubende Insekten erfreuen sich am Nektar und an den Pollen der Blüten. Der Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) wurde nach dem russischen General und Staatsmann Wassili Alexejewitsch Perowski (1794–1857) benannt. Das...

Trockenen, nährstoffarmen Boden in warmen und sonnigen Lagen bevorzugt der Gelbe Zahntrost, deshalb ist er in den Trockenrasen des Küchelberges häufiger zu finden. Die Pflanze gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae), von denen einige Gattungen bzw. Arten mit anderen Pflanzen in besonderen Formen zusammenleben: Die chlorophylllosen Vollschmarotzer können keine Kohlenhydrate/Zucker durch Photosynthese bilden. Sie entziehen diese der Wirtspflanze, so lebt z.B. die Efeu-Sommerwurz (Orobanche hederae) an...

Die Pflanze ist wegen ihrer besonderen Wuchsform und Färbung eine beliebte Zierpflanze trotz ihrer distelartigen Stacheln. Außerdem ist sie eine Futterpflanze für Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und Hummeln. Die Flachblatt-Mannstreu ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), sie schaut aus wie eine Distel, die aber zu den Korbblütlern (Asteraceae) zählt. Sie ist hauptsächlich in Mittel-, Südost- und Osteuropa verbreitet. In Südtirol ist sie wildwachsend kaum vertreten, vielleicht...

Zwei Nelkenarten aus der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) begleiten uns vom Frühsommer bis in den Spätherbst an ganz unterschiedlichen Standorten. Die zarte Steinbrech-Felsennelke ( Petrorhagia saxifraga (L.) Link) ist eine mehrjährige Pflanze, die sonnige, trockenwarme und felsige/steinige, karge Standorte besiedelt. Die dichtrasig wachsende, sommergrüne Pflanze wird etwa 20 cm hoch, hat dünne, niederliegende bis aufsteigende, im oberen Teil reich verästelte Stängel. Die dunkelgrünen...

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Die Pflanze ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien beheimatet und von dort hat sie sich in ganz Europa ausgebreitet. In Südtirol ist sie im Unterland, zwischen Klausen und Brixen und vermehrt im Vinschgau wildwachsend zu finden. Sie bevorzugt trocken-warme Standorte auf Böschungen, an Wegen und Feldrändern, die auch reich an Stickstoff sein können. Die Eselsdistel gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Gattungsname Onopordon ist zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern όνος =...

Das Strauchige Brandkraut ( Phlomis fruticosa L.) ist eine Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es wächst an wintermilden Standorten als immergrüner Kleinstrauch mit bis 80 cm hohen, an der Basis reich verzweigten, aufrechten und verholzenden Stängeln. Die Pflanze ist in allen Teilen flaumig bis wollig behaart. Die dem Salbei sehr ähnlichen Blätter sind lanzettlich-eiförmig, ganzrandig oder gekerbt und oft fast weiß gerandet. Sie sind oberseits dunkelgrün und runzelig, unterseits...

Die Griechische oder Orientalische Baumschlinge ist ein schnell wachsender, aufrechter oder bis über 8 m hoch windender Strauch aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Der Gattungsname ist aus dem griechischen Wort περιπλοκή = Umarmung, Umwindung abgeleitet und nimmt damit Bezug auf die Wuchsform. Die einfachen, sommergrünen Blätter stehen gegenständig an rotbraunen, verholzenden Zweigen mit linkswindenden Trieben. Sie sind eiförmig-lanzettlich geformt,...

Schon vor etwa 4.000 Jahren wurden Samen der Pimpernuss zu Schmuck verarbeitet. Den bislang ältesten Beleg dafür brachten Ausgrabungen in einer frühbronzezeitlichen Pfahlbausiedlung bei Lucone in der Nähe des Gardasees zu Tage. In einer vermutlich hochmittelalter­lichen Schicht des Wirtschaftstraktes im Schloss Tirol wurden Pimpernusskerne gefunden, die von Mäusen angenagt worden waren. J. Hermer erwähnt (1905) Staphylea pinnata im Marie-Valerie-Garten, dem heutigen Elisabethpark. Weitere Angaben für unser Gebiet konnten...

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Mit den Traubenhyazinthen (Muscari), der Paradies- (Paradisia) und Graslilie (Anthericum) nahe verwandt sind die Milchsterne (Ornithogalum, Honorius). Diese Gattungen überwintern mit Zwiebeln und vermehren sich mit diesen. Es sind krautige Pflanzen mit fleischigen, grundständigen und linealischen Blättern, die die Blütenstände meist überragen. Die Traubenhyazinthen haben krugförmige Blüten. Die Milchsterne öffnen die Blüten bei Tag und schließen sie nachts und die sechs Blütenblätter sind frei....

Traubenhyazinthen sind ausdauernde krautige Pflanzen, die sich aus kleinen eiförmigen Zwiebeln entwickeln (Geophyten) und die schon zum Beginn des Frühlings mit den blau-violetten, krugförmigen Blüten bestechen. Sie werden in die Familie der Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) in der Ordnung der Spargelgewächse (Asparagales) gestellt, wobei die botanische Zuordnung dieser Familie noch nicht abgeschlossen ist. Der Gattungsname Muscari stammt wahrscheinlich vom spätlateinischen muscatus = moschusartig riechend , nach dem...