Weil der Korallenbaum bei uns strauchförmig wächst, nennen wir ihn Korallenstrauch . Er fällt besonders wegen seiner kräftig scharlachroten Blüten auf. Er ist die Nationalpflanze Argentiniens , kommt aber auch in anderen Ländern Südamerikas vor. Die Pflanze wurde wahrscheinlich von den Spaniern im 18. Jh. nach Europa gebracht. Bei uns ist sie nicht winterhart, sodass die Kübelpflanze die kalte Jahreszeit im Glashaus verbringen muss. Der Korallenstrauch wird in die Unterfamilie der Schmetterlingsblütler...

Der Neuseelandflachs ist eine horstbildende, immergrüne Staude mit langen und schmalen, aufrechten Blättern. Es gibt von der Gattung, die zur Familie der einkeimblättrigen Affodillgewächse (Asphodelaceae), Unterfamilie Tagliliengewächse (Hemerocallidoideae) gehört, nur zwei natürliche Arten: Phormium tenax (J.R. & G. Forst.) und Phormium colensoi Le Jol. (Syn.: Ph. cookianum). Die Pflanzen sind auf Neuseeland und den Norfolk-Inseln in Sümpfen, an Hängen und Flussufern von der Küste bis ins Gebirge...

Die leuchtend violetten oder purpurnen Blütenblätter dieser Pflanze, die auch Veilchenbaum genannt wird, sind vom Frühsommer bis zum Herbst ein besonderer Schmuck für die Blumenbeete. Weil die mehrjährige Pflanze nicht frosthart ist, wird sie bei uns als Kübelpflanze gezogen und im Glashaus der Stadtgärtnerei überwintert. Die blühende Pflanze schmückt in unregelmäßigen Jahresabständen die Kurpromenade. Sie wird auch als kleinwüchsige Zimmerpflanze angeboten. Der Prinzessinnenstrauch...

Der Rizinus wurde schon vor 6.000 Jahren von den Ägyptern als Heil- und Nutzpflanze kultiviert. Das aus den Samen gewonnene Öl wurde als Abführmittel und für kosmetische Zwecke sowie als Brennöl verwendet. Heute dient es vorwiegend als Rohstoff in der Kosmetik- und Kunststoffindustrie sowie als Spezialschmiermittel. Ricinus communis ist die einzige Art der Gattung Ricinus in der formenreichen Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). Von der Art gibt es ein Dutzend Varietäten – meist für die kommerzielle...

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Der Strauch ist wegen mehrerer Merkmale ein besonderer Blickfang und eine beliebte Zierpflanze: Grüne bis dunkelrote Blätter das ganze Jahr hindurch, bandförmige Blütenblätter, eine lange (oft ganzjährige) Blütezeit und eine vielfältige gärtnerische Verwendung zeichnen den Strauch aus. Die Pflanze ist in China, Japan und Südostasien heimisch und kam gegen Ende des 19. Jhs. nach Europa; Zuchtsorten kommen auch aus Amerika. Die Riemen- oder Fransenblüte gehört zur Familie der...

Die zarten weißlichen Blüten in lockeren Rispen, das frische Grün der Blätter und ihr erfrischender Duft nach Zitrone sind charakteristische Merkmale dieses kleinen Strauches. Die in Südamerika heimische Pflanze kam Ende des 18. Jhs. nach Europa und wurde im Mittelmeerraum in Parks und Gärten ein beliebter Duftstrauch. Die auch als Zitronenverbene bekannte Pflanze gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse (Verbenaceae). Der Gattungsname Aloysia ehrt Maria-Luisa von Bourbon-Parma (1751–1819), die Prinzessin...

Das Chinaschilf ist eine Zierpflanze, die in sehr vielen Sorten kultiviert wird. Diese unterscheiden sich besonders in der Ausdehnung der Pflanze, der Blütezeit und Blütenfarbe. Die sommergrüne Pflanze entspringt horizontal wachsenden, kleinen Ausläufern, die im Boden überwintern. Aus lockeren Horsten wachsen aufrechte, schilfähnliche Stängel , die endständig überhängende Blütenrispen mit flaumig behaarten Ährchen tragen, die vom Spätsommer bis zum Herbst blühen. Die Farbe der...

Die Schöne Leycesterie, auch mit den Bezeichnungen Buntdachblume und Karamellbeere bekannt, ist durch ein besonderes Merkmal gekennzeichnet: Über die Blüte und die Frucht spannen sich purpurrote Deckblätter wie kleine Dächer. Der aus China und Indien stammende Strauch gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist benannt nach dem Engländer William Leycester (1775-1831), der sich um die Botanik in Indien verdient gemacht hat. Die lateinische Artbezeichnung formosa bedeutet...

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Für trockene Standorte sind besonders jene Pflanzen geeignet, die in ihren dickfleischigen Blättern Wasser speichern können (Blattsukkulente). Es sind Dickblattgewächse (Crassulaceae) mit den einheimischen Gattungen Sedum (Mauerpfeffer) und Sempervivum (Hauswurz) sowie Hylotelephium (Fetthenne). Die Gattung Hylotelephium wurde eine Zeit lang als Untergattung der Gattung Sedum geführt. Weil sich die Pflanzen in mehreren Merkmalen unterscheiden, wurden die Gattungen getrennt. Dank der späten Blütezeit liefern diese Arten...

Die ursprünglich aus Südafrika stammende Montbretie ( Crocosmia Planch.) fällt durch die Vielzahl an leuchtend gefärbten, roten, orangen oder gelben Blüten auf, die sich nacheinander öffnen und so die Blütezeit verlängern. Bis zu 20, oft auch mehr, trichterförmige Blüten stehen an aufrechten oder zur Waagrechten geneigten Ähren zweiseitig aufgereiht. Das Schwertliliengewächs (Iridaceae) hat schmale, grasförmige, 50-80 cm lange, zunächst aufrechte, später leicht...