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Pistazien sind langsam wachsende, anspruchslose, aber wärmeliebende, zweihäusige Sträucher oder Bäume (in ihrer mediterranen Heimat) mit immergrünen oder sommergrünen, gefiederten Blättern, stark rückgebildeten Blüten und beerenartigen Früchten in Rispen. Die Gattung Pistacia gehört zur Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae), in die auch der Perückenstrauch und der Essigbaum gestellt werden. Der Gattungsname kommt vom griechischen pistáke = Pistazienbaum . Mehrere Pistazien-Arten sind...

Neophyten sind Pflanzenarten, die seit dem 16. Jh. (Entdeckung der Neuen Welt und Aufbau von Handelsbeziehungen) absichtlich in andere Länder eingeführt (Nutz-, Zier-, Heil- oder Forstpflanzen) oder versehentlich eingeschleppt werden (mit Transportmitteln, Verunreinigung von Saatgut, Vogelfutter) und in der Folge verwildern. Die Neuankömmlinge breiten sich, wenn sie günstige Bedingungen vorfinden, in der neuen Umgebung aus und bilden stabile Populationen, was aber Jahrzehnte dauern kann. Die meisten dieser Pflanzen integrieren sich gut...

Die silbrig glänzenden Blätter und der lange haftende, orangefarbene Fruchtschmuck machen den Sanddorn zu einem besonderen Ziergehölz. Weil seine Früchte sehr viel Vitamin C und andere wertvolle Stoffe enthalten, ist er auch ein wertvoller Nutzstrauch. Er gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und ist ursprünglich in Nepal beheimatet, von wo er sich nach der letzten Eiszeit in ganz Asien und Europa verbreitet hat. Er ist bei uns heimisch und auch an extreme Standorte angepasst. Der Name Hippophae...

Der an salzige Böden und Trockenheit in seiner Heimat an der australischen Ostküste angepasste, kleine Strauch ist auch unter der italienischen Bezeichnung falso rosmarino bekannt, was Falscher Rosmarin heißen könnte. Er ist ein wärmeliebender, aber sonst anspruchsloser Zierstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ein charakteristisches Merkmal sind die Blätter, die denen des echten Rosmarins sehr ähnlich sind, ihnen fehlt aber der typische würzige Geruch. Die Gattung ist benannt nach dem...

Zur Familie der Süßgräser (Posaceae) gehören alle Getreidearten, die als Nutzpflanzen seit alters für den Menschen von lebenswichtiger Bedeutung sind. Als Futterpflanzen prägen sie in weiten Teilen der Welt das Landschaftsbild, in Weiden und Wiesen, in Steppen und Savannen. Als Ziergräser haben sie durch auffallende Farben und Wuchsformen ihrer Blätter, Halme und Blüten einen besonderen Schmuckwert für Gärten und Parkanlagen. Getrocknete Halme und Blütenstände haben in...

Die weißen, beerenartigen Steinfrüchte, die bis weit in den Winter hinein an den Zweigen hängen, haben dem Strauch den Namen „Schneebeere“ gegeben. Der Strauch stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde in Europa zu Beginn des 19. Jhs. als Zierstrauch in Parkanlagen und Gärten weit verbreitet. Der Strauch gehört in die Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Der Name Symphoricarpos setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern symphéro = sammeln, vereinigen und...

Die Engelstrompeten werden wegen ihrer auffallenden Blüten weltweit als Zier­pflanzen verwendet. Sie stammen ursprünglich aus den wärmeren Gegenden Südamerikas, um 1800 kamen sie in botanische- und Schloss-Gärten nach Deutschland. Sie bevorzugen bei uns sonnige und windgeschützte Plätze. Die Pflanzen sind sehr pflegeintensiv, da sie regelmäßig und viel Wasser sowie Dünger brauchen. Sie werden wegen ihrer Frostempfindlichkeit als Kübelpflanzen gezogen, sodass sie die kalte Jahreszeit vor Kälte...

Das Indianerbananen­bäumchen bereichert nicht nur den Obstteller mit einer exotischen Frucht, es ist mit den rostroten Blüten und der goldgelben Herbstfärbung auch ein schönes Ziergehölz. Die in den Südstaaten der USA heimische Pflanze ist bei uns noch nicht sehr bekannt. In ihrer Heimat gilt die Frucht als „Banane des armen Mannes“. Sie wird dort „pawpaw“, in der Botanik Dreilappige Papau genannt. Das Gehölz gehört in die Familie der Annonengewächse (Annonaceae) und ist als...

Die exotische Spinnenblume oder Spinnenpflanze ziert vom frühen Sommer bis zum Herbst vollsonnige Standorte in öffentlichen Grünflächen und immer mehr auch in privaten Gärten. Die Zierpflanze gehört zur Familie der Spinnenpflanzengewächse (Cleomaceae) und ist im tropischen Südamerika beheimatet. Der Gattungsname Cleome könnte sich vom griechischen kleinós ( kleós ) ableiten und sich auf die herrlichen Blüten beziehen. Die Artbenennung ehrt den Schweizer Arzt, Naturforscher und Botaniker Emil...

Den Hopfen verknüpft man als erstes mit dem Bier. Jedoch beschränkt sich die Nutzung der Kulturpflanze nicht nur auf die Bierbrauerei, sondern sie wird zunehmend als pflanzliches Medikament verwendet. In Kombination mit der Baldrianwurzel, mit Melisse oder Passionsblume sind Extrakte aus den Hopfenzapfen in Darreichungsformen pflanzlicher Schlaf- und Beruhigungsmittel enthalten. Der aromatische Bitterstoff Lupulin, der vorwiegend in den unbefruchteten weiblichen Blüten gebildet wird, gibt dem Bier die Würze und den Bittergeschmack,...

Die Windengewächse (Convolvulaceae) sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales). Sie umfasst etwa 60 Gattungen mit ungefähr 1.700 Arten. Die wirtschaftlich bedeutendste Art ist die Süßkartoffel (Ipomoea batatas). Einige Arten aus den Gattungen Zaunwinde, Winde und Trichter- oder Prunkwinde werden als Zierpflanzen gezüchtet. Die deutsche und die lateinische Bezeichnung winden/convolvere beschreiben die sich gegen den Uhrzeigersinn um Stützen windende Pflanze. Die trichterförmigen...

Die Gattung Portulaca/ Portulak ist eine sukkulente Pflanze und enthält Arten, die als Zierpflanzen beliebt sind, weil sie den ganzen Sommer über blühen; seit uralten Zeiten wird eine andere Art als Gemüse zur Ernährung genutzt. Das Portulakröschen ist eine kleine, zierliche Sommerblume. Sie ist anspruchslos, wächst gerne an warmen Standorten, ist aber frostempfindlich. Die Pflanze stammt aus den warm-gemäßigten und tropischen Gebieten Südamerikas . Der Gattungsname Portulaca leitet sich vom...