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Wir stellen sie ans Fensterbrett im Wohnzimmer, in die Küche oder lassen uns im Eingangsbereich von ihnen begrüßen. Orchideen sind elegant und hinterlassen mit ihren fantastischen Blüten Eindruck bei Gästen. Wir lieben sie, weil sie pflegeleicht sind und uns mit einer langen Blühdauer erfreuen. Nur wenige Kilometer entfernt von Meran, in Gargazon, wurde am 13. März 2016 die Raffeiner Orchideenwelt eröffnet. Natürlich ein Tipp für Orchideenliebhaber, doch einzigartig ist die Erlebniswelt für alle...

Seit Jahrhunderten werden die landwirtschaftlichen Güter von Untermais und Hagen mit dem Wasser aus zwei Mühlwaalen bewässert, die auf unterschiedlicher Höhe das Gelände von Mais queren. Beide, der obere wie der untere, werden von der Passer abgeleitet. Da der obere Mühlwaal das Wasser von der weit entfernten Einkehr an der Passer über die Lazag bis zu den Verteilerstellen trägt, wird er in alten Urkunden als Tragwaal bezeichnet. Das eigentliche Bewässerungsgebiet begann einst bei der Georgenkirche. Schon...

Ein Windstoß fegt über die Wiese hinter dem Gasthof Alpenrose in Vöran: Der Hubschrauber von Aiut Alpin ist im Landeanflug. Das Gras ist flach an den Boden gepresst und Blütenstaub wirbelt durch die Luft. Zwei Bergretter der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung kauern am Boden. Sie haben sich mit ihren Lawinenhunden zum Einsteigen bereit gemacht. Der Heli landet, der Rotor dreht sich noch, die Retter steigen ein, die Hunde liegen ruhig am Boden der engen Kabine. Nach einer Minute ist schon wieder Abflug zum...

Im 19. und 20. Jahrhundert, als sich Meran immer mehr zu einer internationalen Kurstadt entwickelte und die Gelegenheit nutzte, Kuren in Zusammenhang mit viel guter Luft und gesundheitsfördernder Bewegung anzubieten, wurden schon bestehende Parkanlagen erweitert: Ab 1871 wurde die seit 1817 als „Wassermauer“ bekannte Kurpromenade in mehreren Etappen neu gestaltet, ab 1886 die seit 1817 bestehende Passerpromenade erweitert. Ausgedehnte Gartenanlagen und Spazierwege wurden neu geschaffen und die Stadt entwickelte sich zu einer...

Die Biomüllvergärungsanlage oder Biogasanlage in den Tisner Auen ist im Besitz der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Geführt wird die Anlage von der Eco-Center AG und für die Sammlung des Biomülls sind die Gemeinden und die Bezirksgemeinschaften zuständig. Notwendig gemacht haben diese Anlage gesetzliche Vorgaben, wie das Erreichen der Quoten bei der Wertstoffsammlung und der Anteil von Biomüll von höchstens fünf Prozent im Restmüll. Biomüll muss entweder kompostiert oder gesammelt und zur...

Der Obermaiser Volksmund weiß es ganz genau: Die Lazag beginnt hinter dem Weißen Kreuz! Wie ein Keil schiebt sie sich zwischen die Schenner Weinleiten und die Tiroler Purenwiesen, von diesen durch die Passer getrennt. Die Lazog , wie der Volksmund sagt, hat einiges zu bieten: eine Geschichte, die vor die Ankunft der Römer zurückreicht, eine Naherholungszone am linken Saum der Passer, einen Radweg, Obstanlagen der Obermaiser Bauern und ein ruhiges Wohnviertel. Der vorrömisch anmutende Name ist früh schriftlich belegt: 1290...

Prunberch Die Brunnenburg wurde um 1240 vom tirolischen Ministerialen Wilhelm Tarant erbaut; dass er seine Feste so nahe an den Stammsitz der Tiroler Grafen errichten durfte, zeugt vom Prestige und von der Bedeutung seines Geschlechtes, das im 13. Jahrhundert an der planmäßigen Erweiterung der Stadt Meran stark beteiligt war. Zur Zeit Meinhards II. finden wir den Brunnenburger des Öfteren als Zeugen bei wichtigen Anlässen an der Seite des mächtigen Landesfürsten. Als „Vorposten“ von Schloss Tirol teilte die...

Auf der Suche nach Unternehmen mit Courage und Weitblick sind wir auf die Sektkellerei „Arunda“ in Mölten gestoßen und haben ein ausführliches Gespräch mit dem Gründer des Betriebes, Sepp Reiterer, geführt: Meraner Stadtanzeiger: Hat man in den 70er-Jahren in Südtirol nicht hauptsächlich den Frizzante getrunken? Sepp Reiterer: Zur damaligen Zeit war bei den Gästen hauptsächlich deutscher Sekt bekannt. Die Kenner tranken Champagner, aber auch der Asti Spumante war beliebt. Das war das...

„È favoloso, è stupendo“, sagt das Urlauberpaar aus Modena, das jetzt drei, vier Tage hier verbringen wird. Sie wollen nur eines: aus dem Arbeitsstress entfliehen und in größtem Komfort die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen. Das kann man hier, denn das San Luis-Hotel liegt in absoluter Abgeschiedenheit, außerhalb von Hafling, kurz vor Vöran, weit oberhalb der Straße, so dass man es von dieser nicht sieht. Das Hoteldorf entstand eingebettet in der sonnigen „Angerwies“....

Müllberge und verdreckte Straße, wie man es oft aus südlichen Städten hört, können wir uns in Meran gar nicht vorstellen. Dass nach nächtlichen Großveranstaltungen tags darauf noch ein paar Relikte herumliegen, ist zwar nicht schön, aber einen Tag später ist nichts mehr zu sehen. Nichts zu sehen ist von den 20 Müllmännern, die täglich im Einsatz sind, um den Restmüll zu sammeln. Auch sieht man nichts vom Fachpersonal, das für die Instandhaltung der Abwasser- und...

Er war charmant. Er war fleißig. Er war genial! Karl Alexander Margraf leistete Pionierarbeit, um das nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges brachliegende Kunstleben der Stadt Meran zu neuem Leben zu erwecken. Und nicht nur das. Der Rückblick auf sein bewegtes Leben lässt die vielen Facetten seiner Begabungen und seine nimmermüde Tatkraft erkennen. Am 25. Dezember 2015 jährte sich sein Todestag zum zehnten Mal. Viele Meraner erinnern sich an den stets freundlichen Herrn mit den wehenden, weißen Haaren. Und...

Urban Pitsch hat im Jahre 1865 sein Testament verfasst und am 6. August desselben Jahres unterschrieben. Er setzt seine Schwestern Anna und Maria als Nutznießerinnen seines Nachlasses ein und verfügt, dass nach ihrem Ableben das Vermögen dem jeweiligen Pfarrer von Mais und dem jeweiligen Dekan von Meran überlassen wird, „ zur Gründung guter Zwecke nach ihrem Gutachten “. Er fügt die Bitte an, „ alle Besitzungen an gut katholische Familien zu verwenden und alles in Frieden und Einigkeit abzumachen “....