Menu

Der Fenchel gehört zu den wohl bekanntesten Heilpflanzen und hat auch in der Kinderheilkunde einen besonderen Stellenwert. Er wirkt besonders gut bei Blähungen und Bauchkoliken im Säuglingsalter und vor allem, wenn es zur Nahrungsumstellung von Muttermilch auf normale Kost kommt. Auch bei den „Dreimonatskoliken“ mit massiven Schreiattacken und Blähungen wirkt Fencheltee in Kombination mit anderen Heilkräutern wie Kamillenblüten und Kümmelfrüchten krampflösend und beruhigend. Der Fenchel gehört...

Die Augenmigräne ist ein klassischer Erste-Hilfe-Fall in der Augenambulanz. Das Symptom ist Verschwommensehen, oft kombiniert mit einem eigenartigen Flimmern im äußeren Gesichtsfeld. Dieses Flimmern betrifft meist beide Augen, seltener nur ein Auge und geht einher mit Ausfällen im Gesichtsfeld (Skotome). Bilder werden am Rande nur mehr verschwommen gesehen, so als ob ein rauschendes Fernsehbild dazwischen liegen würde. Manchmal ist dem Patienten auch übel und schwindlig. Treten auch Kopfschmerzen auf, spricht man von der...

Unter einer Erkältung versteht man eine akute Infektion der oberen Atemwege, die meist durch Viren bedingt ist und zu den allseits bekannten Beschwerden wie Halsschmerz, Niesreiz, Husten und Schnupfen führen. In sehr seltenen Fällen sind auch Bakterien die Ursache. Übertragen werden diese Keime mittels Schmierinfektion an Türklinken und Handläufen oder beim Einatmen von Aerosolen vor allem in Menschenmengen. Im Herbst und Winter, wenn die kälteren Temperaturen die Abwehrkräfte in den Schleimhäuten schwächen,...

Unter Keratokonus versteht man eine Erkrankung der Augen-Hornhaut (Cornea), die mit einer fortschreitenden Ausdünnung und Vorwölbung derselben einhergeht. Dies führt zu einer starken irregulären Verkrümmung (Astigmatismus) und einer entsprechend großen Sehbeeinträchtigung. Der Keratokonus ist eine angeborene Erkrankung, die sich meist zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr manifestiert. Der Keratokonus kann leicht übersehen werden, da er sich bei geringer Ausprägung nur mit speziellen Geräten...

Nasenbluten ist ein häufiges Phänomen und betrifft alle Altersschichten. Häufig sind es nur geplatzte Äderchen in der vorderen Nase. Doch auch kaputte Gefäße im hinteren Teil der Nase führen zu teils massiven Blutungen. Auch Polypen oder gar Tumore in der Nase können wiederkehrendes Nasenbluten verursachen. In den meisten Fällen sind es kleine Schleimhautgefäße im vorderen Bereich der Nasenscheidewand, die entweder durch trockene Luft und trockene Schleimhäute oder durch Nasebohren sowie...

Eines der häufigsten Krankheitsbilder beim Augenarzt ist das tränende Auge. Meist handelt es sich dabei um eine mangelnde oder falsche Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Manchmal kann vermehrtes Tränen oder gar ein „Überlaufen“ des Auges eine andere Ursache haben: die Tränenwegsstenose. Die ständig neu gebildete Tränenflüssigkeit verdampft zwar zu einem kleinen Teil, der Rest muss aber irgendwie abtransportiert werden. Über das obere und untere Tränenpünktchen gelangt die...

Das Gerstenkorn (Hordeolum – von lat. hordeum „Gerste“) und Hagelkorn (griechisch: Chalazion) sind gerstenkorn- oder hagelkorngroße Veränderungen an den Augenlidern. Diese Augenkrankheiten unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern vor allem in ihrer Ursache und Therapiemöglichkeit. Das Gerstenkorn beschreibt eine durch Eiterbakterien verursachte Entzündung der Liddrüsen (Moll-, Zeis- oder Meibomdrüsen). Mangelnde Hygiene, ein schlechtes Immunsystem, aber auch zugrundeliegende...

Die Volksweisheit „Lesen im Dunkeln schadet dem Augenlicht“ ist allgemein bekannt und anerkannt. Immer wieder wird auch der Augenarzt damit konfrontiert, um einem Kind pädagogische Ratschläge zu erteilen bzw. das Lesen bei schlechtem Licht zu verbieten. Fakt ist aber, dass es nicht schädigend ist, bei geringen Lichtverhältnissen zu arbeiten bzw. zu lesen. Das Auge reagiert auf das schwächere Licht, die Pupillen erweitern sich, das Bild wir unschärfer, die Farbkontraste werden schwächer....

Der Diabetes Mellitus ist eine schwere, das Augenlicht bedrohende Erkrankung. Gerade im erwerbsfähigen Alter zwischen dem 20. und 65. Lebensjahr ist es die häufigste Erblindungsursache in den industrialisierten Ländern. Durch den chronisch hohen Zuckergehalt im Blut kommt es zu Gefäßverschlüssen der kleinsten Gefäße (Mikroangiopathie) und entsprechenden Schäden im Gewebe. Am Auge sind verschiedene Manifestationen möglich. Eine typische, durch Diabetes verursachte Erkrankung ist die...

Endlich ist es warm und die Schwimmbäder oder das Meer locken wie jedes Jahr viele Menschen zur Abkühlung an. Doch oft entwickelt sich im Anschluss daran eine schmerzhafte Entzündung des Gehörganges. Da dieses Phänomen in den Sommermonaten gehäuft auftritt, nennt man diese Erkrankung auch „Badeotitis“. Schuld daran ist eine Veränderung des Milieus im Gehörgang, vor allem durch Chlorwasser aber auch durch Salzwasser. Dadurch wird die Besiedelung des sonst keimarmen Gehörgangs durch...

Eine der häufigsten Erste-Hilfe-Fälle ist ein sogenanntes „Blitzen im Auge“. Meist gegen Abend, wenn es dämmert, fällt dem Betroffenen plötzlich ein eigenartiges Blitzen im Auge auf. Diese ähneln dem Blitzlicht einer Kamera und können sich über mehrere Minuten erstrecken. Wieso aber sollte dies ein Notfall sein, der auch den Hausarzt dazu bewegt, den Patienten rasch einer augenärztliche Visite unterziehen zu lassen? Das blitzende Auge ist ein typisches Symptom der sogenannten...

Ein klassischer Erste-Hilf-Fall in der Augenambulanz ist die sogenannte Augenmigräne. Diese eigentlich harmlose Erkrankung ist nicht sehr bekannt, umso eindrucksvoller und bedrohlicher ist aber ihre Symptomatik. Zunächst beklagt der Patient ein Verschwommensehen, meist kombiniert mit einem eigenartigen Flimmern im äußeren Gesichtsfeld. Dieses Flimmern betrifft meist beide Augen, seltener nur ein Auge und geht einher mit Ausfällen im Gesichtsfeld (Skotome). Bilder werden am Rande nur verschwommen gesehen, so als ob ein...